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Kriminalpsychologie (Subject) / Kapitel 4 (Lesson)
Prävention und Frühintervention
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- Definition von Kriminalprävention ? Umfasst alle Maßnahmen die künftige Straftaten oder Viktimisierung verhindern oder zumindest verringern sollen.
- Anhand welcher Aspekte kann man Präventionsmaßnahmen differenzieren ? 1. Mit Hinblick auf Zeitpunkt/Phase der Entwicklung: Primäre, Sekundäre und Tertiäre Prävention 2. Mit Hinblick auf Zielgruppe/Maßnahmefeld: (potentiel) täterorientierte, (potentiel)opferorientierte, Situations/Gelegenheitsbezogene 3.Sonstige: Entwicklungsorientierte Ansätze die sich an Kind, Eltern, Schule oder alle Bereiche gemeinsam wenden. Können universell oder indiziert sein.
- Welche Zielsetzung verfolgt primäre Prävention und an wen/ auf was richtet sie sich ? Nenne Beispiele für Maßnahmen ! 1.Viktimisierung verhindern. Richtet sich an potentielle Opfer oder bezieht sich auf Situationen in denen es zu Viktimisierung kommt. Bsp.: Entschärfung von "günstigen" Situationen zB durch Überwachung, kriminalitätsabwehrende Architektur. Vermittlung spezifischer Kompetenzen zur Vermeidung von Viktimisierung (Aufklärung, Beratung, SV...) 2.Zielsetzung: Risiken für antisoziale Entwicklung verringern, Ressourcen/Schutzfaktoren aufbauen. zB Stärkung von Erziehungskompetenz, Förderung der sozialen Kompetenz bei Kindern, Beseitigung soziostruktureller Mangellagen (zB Schulische Unterstützung)
- Welche Zielsetzung verfolgt primäre Prävention und an wen/ auf was richtet sie sich ? Nenne Beispiele für Maßnahmen ! 1. Zielsetzung: Viktimisierung verhindern. Richtet sich an potentielle Opfer oder bezieht sich auf Situationen in denen es zu Viktimisierung kommt. Bsp.: Entschärfung von "günstigen" Situationen zB durch Überwachung, kriminalitätsabwehrende Architektur. Vermittlung spezifischer Kompetenzen zur Vermeidung von Viktimisierung (Aufklärung, Beratung, SV...) 2.Zielsetzung: Risiken für antisoziale Entwicklung verringern, Ressourcen/Schutzfaktoren aufbauen. zB Stärkung von Erziehungskompetenz, Förderung der sozialen Kompetenz bei Kindern, Beseitigung soziostruktureller Mangellagen (zB Schulische Unterstützung)
- Welche Zielsetzung verfolgt sekundäre Prävention und an wen/ auf was richtet sie sich ? Nenne Beispiele für Maßnahmen ! 1. Früherkennung und Frühbehandlung bei Verhaltensauffälligkeiten. Richtet sich an (potentielle) Täter. zB Familienhilfe, Erziehungshilfe, soziale Trainings.... 2.Reduktion von und verhinderung weiterer Viktimisierung: richtet sich an (potentielle)Opfer von Gewalt und reicht von speziellen Schulungen, über Personen/Obketschutz bis hin zu Opferschutz im Strafprozess oder Zeugenbegleitprogramme. situationsbezogene Sekundäre Prävention : Entdeckungsrisiko erhöhen, Tatgewinn abschöpfen,...
- Was sind besonders gefährdete Personengruppen ? Taxifahrer, Bankangestellte, Flugpersonal
- Welche Zielsetzung verfolgt sekundäre Prävention und an wen/ auf was richtet sie sich ? Nenne Beispiele für Maßnahmen ! 1. Früherkennung und Frühbehandlung bei Verhaltensauffälligkeiten. Richtet sich an (potentielle) Täter. zB Familienhilfe, Erziehungshilfe, soziale Trainings.... 2.Reduktion von und verhinderung weiterer Viktimisierung: richtet sich an (potentielle)Opfer von Gewalt und reicht von speziellen Schulungen, über Personen/Obketschutz bis hin zu Opferschutz im Strafprozess oder Zeugenbegleitprogramme. situationsbezogene Sekundäre Prävention : Entdeckungsrisiko erhöhen, Tatgewinn abschöpfen,...
- Welche Zielsetzung verfolgt tertiäre Prävention und an wen/ auf was richtet sie sich ? Nenne Beispiele für Maßnahmen ! 1. Täterbezogen: Rückfälle vermeiden. Therapie, soziale Trainings, Straffälligenhilfe 2.Opferbezogen: Folgeschäden vermeiden. Opferschutz, -beratung, -entschädigung, Täter-Opfer-ausgleich, Psychotherapeutische Behandlung 3.situationsbezogen: Entschärfung von Brennpunkten
- Was bedeutet Multimodale Programme ? Programme die verschiedene Ansätze kombinieren
- Nach welchen Aspekten lassen sich entwicklungsorientierte Programme unterscheiden ? 1. Universell versus selektiv/indiziert 2. Nach Zielgruppe/Ansatzpunkt: Kind-, Eltern-, Schulzentriert, multimodal/kombiniert
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- Ordne folgende Entwicklungsorientierte Programme ein: FAUSTLOS, Coolness-Trainings, Triple P, Olweus, Barkley, Trembley 1. Kindzentriert, universell 2.Kindzentriert, indiziert 3. Elternzentriert, indiziert 4. Schulzentriert, indiziert 5.+6. Multimodal, indiziert
- Welche Arten von Interventionen lassen sich unterscheiden und wie sind sie jeweils zu bewerten ? 1. Maßnahmen zur Hemmung antisozialen Verhaltens: Konfrontations, und Abschreckungsmaßnahmen. Lassen sich den punitiv-abschreckenden Maßnahmen zuordnen und zeigen in Evaluationsstudien zT negative Effekte im Sinne einer Verfestigung des Problemverhaltens 2. Programme zum Aufbau prosozialen Verhaltens: kognitiv-behaviorale, behaviorale, multisystemische Programme: Zahlreiche Programme mit erheblichen Effektunterschieden. Am besten schneiden Programme ab, die - theoretisch fundiert und strukturiert, - multimodal und -kognitiv-behavioral ausgerichtet sind (Fokus auf Behebung von Verhaltensdefiziten, und auf Prozesse der sozialen Informationsverarbeitung)