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psychologische diagnostik (Subject) / Diagnostik 5-8 (Lesson)

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  • Nach welchen Indices kann man in der IRT Testoptimierungen vornehmen? Erläutere di Indices. Person-Fit Indices:Bei der Modellgeltung geringe Wahrscheinlichkeit von Antwortmuster über die Items bei gegebenen Personensummenscore ->  Person mit abweichendem Summenscoreum zu beurteilen, ob sich ein einzelner Proband modellkonform verhalten hat (modellinkonform wäre z.B. das Verneinen von leichten aber Bejahen von schwierigen Items)erlauben auf Basis der Antwortmuster eine Beurteilung, ob es sich um plausible Testergebnisse handeltniedriger Index -> eher keine Interpretation der Ergebnisse der Person ratsamkann zur Personenselektion verwendet werden z.B Prfessorabilitätswert = 10, aber keine Habilitation (leichtes Item)  Item-Fit Indices:Bei Modellgeltung geringe Wahrscheinlichkeit von Antwortmuster über die Personen bei gegebenem Itemsummscore -> Item mit abweichendem Antwortmuster z.B. diverse Personen mit niedrigen Scores, die aber recht schwieriges Bart-Item lösen (geringe Trennschärfe)
  • Was gibt die Iteminformationfunktion an? Warum ist sie wichtig? gibt die Steigung der Funktion an, variiert mit Differenz zwischen Fähigkeit und Itemschwierigkeit hat bei 0,5 ihr Maximum, fällt nach beiden Seiten mit zunehmender Differenz Produkt aus Lösingswahrscheinlichkeit und Nichtlösungswahrscheinlichkeit = Varianz, gibt die Steigung der Funktion an, variiert mit Differenz zwischen Fähigkeit und Itemschwierigkeit hat bei ihr Maximum, fällt nach beiden Seiten mit zunehmender Differenz, Produkt aus Lösingswahrscheinlichkeit und Nichtlösungswahrscheinlichkeit = Varianz,
  • Wofür ist die Tesgesamtinformation nützlich? Wie ist sie zu bestimmen Mithilfe der Gesamtinformation kann die interindividuell variierende Genauigkeit der Personenparameterschätzung als asymptotisches 95%- Konfidenzintervall kalkuliert werden Sie setzt sich zusammen aus der Summe der Iteminformationen eines Tests
  • Wie kann man ein Konfidenzintervall für die Fähigkeit einer Person (Personenparameter) berechnen? Untergrenze: geschätzer Personenparameter - Quotient aus dem z-Wert und der Wurzel aus der Testinformation Obergrenze: geschätzer Personenparameter + Quotient aus dem z-Wert und der Wurzel aus der Testinformation
  • Was versteht man unter adaptivem Testen? zur Steigerung der Testökonomie  werden nur Items zur Anwendung gebracht, die für das Fähigkeitsniveau bei den einzelnen Probanden eine hohe Messgnenauigkeit (Testinformation) aufweisen, auf andere Items wird verzichtet
  • Erläutere kurz die Beiträge der KTT und IRT zu Diagnostik (Vl-Folie zur Professorabilitäts-Diagnostik :)) KTT: Reliabilität IRT: Reliabilität, Skalenniveau,Itemhomogenität
  • Was sind Vor- und Nachteile der Selbsteinschätzung (Self-Report)? einzige Möglichkeit Kognitionen (wie z.B. Einstellungen, Repräsentationen über sich selbst) einer Person zu erfassen retrospektive Aussagen über  Intensität und Häufigkeit von Ereignissen oft schwierig (unbeabsichtigte Fehlerquellen beim Erinnern, systematische Verfälschungen) -> nicht gleichzusetzten mit dem Verhalten selbst von Verfälschungen sind v.a. globale Selbsteinschätzungen betroffen, weniger betroffen sind Tests die Aussagen über das Hier und Jetzt machen trotz Fehlereinflüsse sind Selbsteinschätzungen reliabel, intersubjektiv konsensual und valide im Sinne von Selbst-Anderen-Übereinstimmungen
  • Wie ist die Validierung von Persönlichkeitsfragebögen an Fremdratings zu beurteilen? Übereinstimmungen der Urteile sind kein zwingender Beweis für Richtigkeit der Selbsteinschätzungen, aber:Übereinstimmungen von Selbst- und Fremdratings korreliert mit: Ausmaß der Beurteilerübereinstimmung (Konsens) Dauer der Bekanntschaft Beobachtbarkeit des Merkmals (z.B. Extraversion > Neurotizismus) => Fremdratings sind als Kriterium zur Validierung geeignet
  • Nenne Gründe für eine geringe Übereinstimmung von Selbst- und Fremratings. unrealistisches Selbstkonzept verzerrt Selbstratings (z.B. Selbsttäuschung-> positive Verzerrung / Depression -> negative Verzerrung) strategische Selbstdarstellunge ("impression management") Urteilsfehler beim Beobachter Messfehler (kritische Differenz Selbst-Fremd-Rating signifikant)?
  • Was meint der Begriff Self-deception? Selbsttäuschung, vor sich selbst gut dastehen wollen
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  • Was ist mit impression management gemeint? einen guten Eindruck machen wollen
  • Was besagt die Faking-Studie von Bühner & Ziegler et al. (2009) Verfälschungen von Persönlichkeitsfragebögen geschehen in Abhängigkeit von der Situation: Probanden in der Fakingruppe erhielten folgende Instruktion: „ Versuche als Studienplatzbewerber einen guten Eindruck zu machen, so dass es dem Experten nicht auffällt!“ ) Fakinggruppe beschrieb sich als  v.a. als gewissenhafter und weniger neurotisch; Offenheit war von Verfälschung nicht betroffen (kein Nutzen beim Bewerbungsverfahren durch Probanden gesehen) Nicht nur Verschiebung von Skalenmittelwerten sondern auch Veränderung der Konstruktvalidität (moderate bis hohe Korrelationen der sonst unabhängigen Skalen)
  • Wie kann man Verfälschungen (in Persönlichkeitsfragebögen) verhindern? Instruktionen können Hinweise enthalten wie z.B. „Antworten Sie ehrlich.“ Oder „Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.“ Forced-choice-Antwortformat z.B. zwischen ähnlich sozial erwünschten Alternativen, gute Möglichkeit Nicht effektiv: Begrenzung der Bearbeitungszeit, schon Annahme, dass das Verfälschen von Antworten mehr Zeit in Anspruch nimmt ist schwierig
  • Wie kann man Verfälschungen in Persönlichkeitstests kontrollieren, falls man sie nicht verhindern kann? Messung in der individuellen Ausprägung in der Tendenz zu sozial erwünschten Antworten (z.B. Marlowe-Chrowne-Skala, Offenheitsskala im FPI-R, L-Skala im MMPI) -> hohe Werte als Warnhinweis, können aber auch andere Gründe als Täuschung haben (z.B. sehr hohe moralische Standards), sind also kein Beweis
  • Kann man Verfälschungen in Persönlichkeitsfragebögen ignorieren? Ergebisse von Ones et al. (1996) Soziale Erwünschtheit weist ähnliche Korrelationen mit Selbst- und Fremdrating von Persönlichkeitseigenschaften auf d.h. es werden auch Persönlichkeitsunterschiede gemessenSoziale Erwünschtheit korreliert positiv mit AusbildungserfolgKorrelation zwischen Persönlichkeit und Berufserfolg ändern sich nicht, wenn man soziale Erwünschtheit auspartialisiert (die Vorhersage wird nicht schlechter)verfälschbare Verfahren werden nicht zwingend auch verfälschtEinige sozial unerwünschte Verhaltensweisen werden in Fragebögen eher angegeben als in InterviewsKein Unterschied in der Offenheit der Probanden bei Paper-Pencil- vs. Computergestützter Erhebung
  • Kann man Verfälschungen in Persönlichkeitsfragebögen ignorieren? Ergebisse von Ones et al. (1996) Soziale Erwünschtheit weist ähnliche Korrelationen mit Selbst- und Fremdrating von Persönlichkeitseigenschaften auf d.h. es werden auch Persönlichkeitsunterschiede gemessenSoziale Erwünschtheit korreliert positiv mit AusbildungserfolgKorrelation zwischen Persönlichkeit und Berufserfolg ändern sich nicht, wenn man soziale Erwünschtheit auspartialisiert (die Vorhersage wird nicht schlechter)verfälschbare Verfahren werden nicht zwingend auch verfälschtEinige sozial unerwünschte Verhaltensweisen werden in Fragebögen eher angegeben als in InterviewsKein Unterschied in der Offenheit der Probanden bei Paper-Pencil- vs. Computergestützter Erhebung
  • Nach welchen Aspekten kann man Persönlichkeitsfragebögen klassifizieren? Zielgruppe:Alters- und Anwendungsbereiche (z.B. Kinder: PFK 9-14 oder klinischer Bereich: MMIP-2) Konstruktionsprinzip:theoriegeleitet (z.B. NEO-PI-R)faktorenanalytisch (z.B. 16 PF)empirisch/ kriteriumsorientiert (z.B. MMPI)pragmatisch (z.B. FPI-R) Struktur:ein Merkmal vs. mehrere Dimensionen MessgegenstandAktuelle Zustände/ States (z.B. STAI)Interessen (z.B. Explorix)Motivation (z.B. LMI)Persönlichkeitseigenschaften / Traits (z.B. FPI-R)
  • Nenne die am häufigsten verwendeten Persönlichkeitsfragebögen. FPI-R : Freiburger Persönlichkeitsfragebogen - revidierte Fassung, nicht nach dem Big 5 Modell entwickelt BDI: Beck-Depression Inventar SCL-90: Symptomchecklist 90: misst subjektiv empfundene körperliche oder psychische Symptome der letzten 7 Tage Angstfragebögen für Schüler MMPI: Minnesota Multiphasik Personality Inventory: Zurodnung von Probanden zu psychiatrischen Katgorien.
  • Nenne die Skalen von Neurotizismus im NEO-PI-R Ängstlichkeit Reizbarkeit Depression soziale Befangenheit Impulsivität Verletzlichkeit
  • Nenne die Skalen von Extraversion im NEO-PI-R Herlichkeit Geselligkeit Durchsetzungsfähigkeit Aktivität Erlebnishunger Frohsinn
  • Nenne die Skalen von Offenheit für Erfahrungen im NEO-PI-R. Offenheit für: Fantasie Ästhetik Gefühle Handlungen Ideen Normen und Werte
  • Nenne die Skalen für Verträglichkeit des NEO-PI-R. Vertrauen Freimütigkeit Altruismus Entgegenkommen Bescheidenheit Gutherzigkeit
  • Nenne die Skalen für Gewissenhaftigkeit im NEO-PI-R. Kompetenz Ordnungsliebe Pflichtbewusstsein Leistungsstreben Selbstdisziplin Besonnenheit
  • Was unterscheidet NEO- FRI und NEO-PI-R? Der NEO- PI-R ist die gekürzte Fassung. Er enthält nur 60 Items.
  • Nenne die durschnschittliche Retest-Reliabilität der BIG-5 Facetten bei einem Intervall von 6,75 Jahren. Extraversion: .55Verträglicheit: .52Offenheit: .51Gewissenhaftigkeit: .49Neurotizismus: .46
  • Was sind die Kennzeichen von objektiven Persönlichkeitstests? Messung von Verhalten (nicht Selbstbeurteilung) in einer standardisierten Situation (daher auch  „experimentalpsychologische Diagnostik“; Kubinger, 2006): Probanden sollen auf bestimmte Aufgaben reagieren, haben dabei nur einen geringen Verhaltensspielraum -> Wahl zwischen wenigen Optionen (= Standardisierung der Durchführung und Auswertung) Messintention für Probanden nicht durchschaubar (keine Verfälschung der Ergebnisse möglich) genügt den üblichen Testgütekriterien
  • Nenne ein Beispiel für einen objektiven Persönlichkeitstest. Messung von Leistungsmotivation (Aha Arbeitshaltungen, Kubinger &Ebenöh, 1996): Aufgabe. Jeweils aus vier Fuguren die unpassende herausfindenRückmeldung von BearbeitungsfehlernAV: Wieviele Items bearbeitet eine Person, bis sie auf Abbruch drückt?
  • Was ist die objektive Testbatterie und welcher Testart ist sie zuzuordnen. Sie ist den objektiven Persönlichkeitstests zuzuordnen, Zusammenstellung von Tests: Kombination vieler phänotypisch unterschiedliche Verfahren, versucht den gesamten Bereich der Persönlichkeit zu erfassenist noch nicht vollständig standardisiert, noch experimentelle Versionversucht 21 Persönlichkeitsfaktoren zu belegen,Messintention nur teilweise nicht zu erkennen, ist noch nicht normiert, ein Valditätbeleg fehlt
  • Was sind projektive Verfahren? Kennzeichen gleichen objektiven P-Tests (Verzicht auf Selbstbeurteilungen, …), machen aber zusätzlich die theoretische Annahme, dass die Projektion eigener Eigenschaften in das mehrdeutige Testmaterial das Antwortverhalten bestimmtTestgütekriterien oft unzulänglichSchwerer zu durchschauen als Fragebögen, aber nicht verfälschungsresistent
  • Was sind Projektionen? eigene Interessen, Gewohnheiten Zustände, Wünsche etc. wirken sich auf die Wahrnehmung und Interpretation von mehrdeutigen Materialien  aus (= Projektionsfläche, klassisch andere Personen)
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  • Was ist der TAT und welcher Testart ist er zuzuordnen? Thematischer Apperzeptionstest (Murray) Auswahl von 10 der 31 Bilder nach Alter Geschlecht und FragestellungAufgabe der Testperson in zwei einstündigen Sessions: möglichst dramatische Geschichte erzählenAuswertung Satu-für-Satz werden ausgehend vom Helden der Geschichte needs (=Bedürfnisse) und presses (=äußere Zwänge)  analysiertObjektivität bei Auswertung nach Murray oder Revers nicht gegeben, Reliabilität unklar
  • Was ist die Picture Story Excercise und was wird bei ihr gemacht? eine TAT-Variante: Standardisierte Durchführungsbedingungen (andere Bilder, festglegte Präsentations- und Bearbeitungszeiten)Kodiersysteme für implizites Macht-, Anschluss und LeistungsmotivGute Auswertungsobjektivität bei trainierten AuswerterGemäß Meta-Analyse (Schultheiss & Pang, 2007) befriedigende Retest-Reliabilität bei kurzen Zeitintervallen: .70 (ein Tag); .50 (ein Monat)Validität schon durch Entwicklungsprinzip des Kdoiersystems: experimentelle Anregung der Motive -> nur Inhalte, die ind Anregungsbedingung häufiger vorkommen, werden kodiertInteressant für Forschung aber (noch) nicht brauchbar für Einzelfalldiagnostik
  • Was ist der Baumtest? ein projektives Verfahren: Aufgabe der Testperson: Zeichne einen LaubbaumAuswertung: Katalog mit 59 Merkmalen
  • Wie sind projektive Verfahren in der Praxis verbreitet? Befragung in 92 stationären und ambulanten Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Bölte et al.,2001): 71% der Einrichtungen verwenden „immer oder „oft“ projektive Verfahren60% bzw. 48% auch Familie in Tieren und Baumtest
  • Welche Varianten von projektiven Verfahren gibt es? Formdeuteverfahren (z.B. Rorschach-Test)Verbal-thematische Verfahren (z.B. TAT)Zeichnerische und Gestaltungsverfahren (z.B. Familie in Tieren, Baumtest)
  • Was ist Inhalt des Rohrschach Tests? Interpretation eines Tintenklekses