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PPT (Subject) / Teil 2 (Lesson)

PrePressTechnik - Teil 2

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  • Was ist PostScript? - Programmiersprache, Hochsprache, selbstsprechende, lesbare Kommandos an Drucker - BGT: Ausgabe von Bildern, Grafiken, Text - Seitenbeschreibungssprache - Seite als Grafik verstanden - enthält versch. Grafikelemente
  • PostScript IM IM = Imaging Model RGT: Rasterdaten: Inhalt nicht als Objekte, sondern als einzelne Bildpunkte beschrieben Geometrische Basiselemente: Vektorobjekte und Bézierkurven --> Abbildung von Linien, Kreisen, Rechtecken Text: Glyphen als graf. Elemente beschrieben; keine Einschränkungen bzgl. Größe, Farbe, Ausrichtung; Skalierung != linear
  • PostScript VORTEILE GABBA - geräteunabhängig: PS-Interpreter - Umrechnung in Gerätepixel; identisch auf allen Geräten ausgebbar - auflösungsunabhängig: kann auf Ausgabegeräten unterschiedlicher Auflösung in jeder vom Gerät möglichen Auflösung ausgegeben werden - betriebssystemsunabhängig: Textdatei, 7-Bit-ASCII-Zeichensatz, auf jedem OS; Sonderzeichen maskieren! - Beschreibung von Glyphen: flexible Zuordnung des Zeichensatzes zu allen Schriften; Schriften in Grafik integrieren; Glyphen als Grafikelemente behandelt / beschrieben - abwärtskompatibel: immer PostScript Level 1 erzeugbar (PDF-Umfeld maximal Level2!)
  • PostScript NACHTEILE SSHEP Abgehakt da mittlerweile Einhaltung der Richtlinien! Erweiterungen: Programmiersprache - Dritthersteller - Mutationen; nicht standardisierte Erweiterungen --> Fehler in der Ausgabe Dialekte: Grafik- und Layoutprogramme (mit Druckertreiber) eigene PostScripts inkl. Erweiterungen erzeugen --> PS Level 2-Dialekte: immer kleinerer gemeinsamer Kern Struktur (fehlende) in PS-Derivaten: Workarounds aber grundsätzlich fehlende Struktur --> Weiterverarbeitung!? DCS gegen Fehler Performance: stets Interpreter notwendig meist als ... - Hardware RIP: an Hardware gebunden, Update kostspielig --> Software RIP - Software RIP: OS unterstellt, von Hardware entkoppelt
  • RIP-Vorgang PostScript interpretieren beschriebene Objekte in Display-Liste überführen Vektorobjekte und Text daraus rendern gerenderte Objekte für Ausgabe in unechte Halbtöne rastern
  • PostScript Der Interpreter = "..." = RIP (Raster Image Processor) liest Quellcode ein, analysiert ihn zur Laufzeit, führt ihn aus | - | sehr langsam | + | auf jeder Rechnerarchitektur lauffähig Abbildungen werden bis Fehler gezeichnet (Fehlersuche vereinfacht)
  • PostScript-Interpreter HAUPTAUFGABEN - Interpretieren der PostScript-Datei - Erstellen der Display-Liste: = Datenstruktur = "objektorientiertes Datenformat", enthält alle Elemente der Seite als Objekte - Rasterung (Rendering): Vektorgrafiken (u. Text) aus Display-Liste in einzelne Pixel (Bytemap) gerastert, entspr. mitgegebener Auflösung - Rasterung (Screening): echte Halbtöne in Rasterpunkte (unechte Halbtöne) umwandeln (Rasterwinkelung, Punktform, Rasterweite aus PostScript-Code) interpretieren - überführen - rendern - rastern
  • Der Interpreter VERWALTUNGSAUFGABEN Kommunikation: Computer - Drucker (Fehlerrückmeldung, Verb.aufbau, ..) Steuerung der Druckmechanik: druckerspez. Parameter (doppelseitiger Druck, Auflösung des Druckers, Papierkassettenwahl, ..) Verwalten angeschlossener HDD's: Schriften und Rasterdaten ggf. ausgelagert
  • PostScript-Versionsbezeichnung Jeder Interpreter ab Level 2 besitzt PostScript-Version. 7-stellige Zahl: erste zwei Stellen (10, 20, 30) = PostScript-Level/-Version folgende zwei Stellen = Versionsnummer: ungerade für RIP's, gerade für Laserdrucker konzipiert letzte drei Stellen = Subversionen: produktionsrelevante Informationen. In Subversionen sind seit 1996 alle PostScript-Weiterentwicklungen enthalten. (2008 aktuell: 3018.101)
  • PostScript vs. PDF PostScript: Programmiersprache mit vielen Dialekten. PostScript-Datei muss durch RIP interpretiert werden --> Fehler, Dauer des Prozesses nicht vorhersehbar. Nicht geeignet für schnelle Darstellung von Seiten auf Monitor / Papier in vorhersehbarer Mindestzeit PDF: Ursprung = Display-Liste (Zwischenzustand des RIP-Prozesses). PDF = rein "objektorientiertes" DatenformatPDF = Portable Document Format Gemeinsamkeit: bis einschl. PDF 1.3 basieren beide auf gleichem Grafikmodell
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  • Universell nutzbares Dateiformat Anforderungen 6 • Unabhängig von OS, Anwendungsprogramm, Hersteller, ...• Keine Enschränkungen der grafischen Möglichkeiten. Alles was bisher möglich war, soll auch weiterhin möglich sein.• Lösung des Fontproblems (auch rechtlich)• Kein Proprietäres Format und somit offen und erweiterbar• Kompakt• Editierbar bestenfalls rückführbar
  • PostScript kein Austausch- und Archivierungsformat 6 + • PostScript-Dateien uU sehr groß• Interpreter benötigt• Schlechte Editierbarkeit• Seiten extrahieren schwierig• Textstellen-Suche unpraktisch• Lineare Anordnung der Seiten erschweren wahlfreien Zugriff deshalb: Integration von Kompression und Strukturformen (DSC) in PostScript DSC: Document Structuring Convention
  • Adobe Acrobat Software zum Erstellen und Verarbeiten von PDF-Dateien: Acrobat Adobe Acrobat Distiller (SoftwareInterpreter):      PostScript-Dateien < - > konvertieren in < - > PDF     Distillieren einer PostScript in eine PDF-Datei:          Seiten einzeln speichern, Bild- und Textinformation komprimieren Adobe Reader: kostenloser PDF-Leser für alle OS'
  • Gründe für PDF in der Druckvorstufe 4 • Plattformübergreifende Visualisierung• Schrifteinbindung: vollständige Schriften oder nur verwendete Zeichen (Subset-Font)• Geringes Datenaufkommen durch Codierung, Einfachspeicherung + Kompressionen und ggf. Downsampling - auf bis zu 10% der Original-PostScript-Datei• Wahlfreier Zugriff auf Objekte, Seiten und Dateistruktur (PostScript sequenziell organisiert) --> Änderungen im letzten Augenblick möglich --> Container für sämtliche grafische Elemente (Text, Vektor, Pixelinfo)
  • PDF Def Portable Document Format Dateiformat, Dokumente unabhängig von Erstellungs-Software, Hardware und Betriebssystem lesbar machen. Software zum Erstellen und Verarbeiten von PDF-Dateien: Acrobat Acrobat-Basis ist PDF  - viele Bestandteile von PDF sind von PostScript