40
Medizin (Subject) / klinik VL (Lesson)
Advertisement
- definition klinische psychologie psychische störungen psychische aspekte somatische störungen u krankheiten in forschung diagnostik therapie
- zum gegenstand klinischer psychologie gehören ätiologie u bedingungsanalyse klassifikation u diagnostik prävention, psychotherapie und rehabilitation epidemiologie, gesundheitsversorgung evaluation
- psychotherapie kann nicht mit klinischer psychologie gliechgesetzt werden, sondern,... ist ein teilgebiet von dieser
- klinische psychologie: enge beziehung zu anderen wissenschaftsdisziplinen: psychiatrie, soziologie, neurobiologosche fächer, neurologie u andere medizinische fächer
- psychische Störung definition devianz leidensdruck beeinträchtigung gefährdung
- normales und gestörtes verhalten: Problem: psychische störung ohne diagnose diagnose ohne psychische störung
- geschichte der psychopathologie: schlüsselbegriffe: Dämonologie somatogenese vs psychogenese körperliche vs psychische behandlung
- aufbohren des schädels zum zweck dämonen los zu werden trepanation
- vier körpersäfte melancholie: schwarze galle choleriker: gelbe galle sanguiniker: blut phlegmatiker: schleim kretschmer
- moderne dämonologie lykantropie - wolfsmenschen teufelsaustreibung - hexenverbrennung exorzissmus
- Advertisement
- paradigmen der klinischen psychlogie (5) psychobiologisches paradigma psychodynamisches paradigma kognitiv-behaviorales paradigma humanistisches-existenzielles paradigma integrative ansätze
- psychobiologisches paradigma: ursprünge des biologischen modells theorie kraepelins wirksamkeit der psychopharmaka
- wesentliche annahmen des psych gestörtes verhaltn als krankheit durch körperliche funktionsstörungen hervorgerufen relevanz des gehirns u seiner störungen für gestörtes verhalten
- psychobiologisches paradigma: traditionell unterscheidung zwischen_________ bedingten psychischen störungen und _______ psychischen störungen organisch bedingten psychischen störungen und funktionellen psychische störungen
- psychobiologisches paradigma: funktionelle psychische störungen gehen auch mit ______ einher gehirnfunktionsstörungen einher
- bildgebende verfahren unterstützen die hypothese, dass Gehirnfunktionsstörungen für gestörtes verhalten verantwortlich sind
- genetisch für psychische störungen prädispositionierte personen zeigten in risikostudien: prämorbide auffälligkeiten
- psychobiologisches paradigma: pro momentan beliebtes modell durch forschung gestützt gute behandlungserfolge
- psychobiologisches paradigma: contra mindert selbstwirksamkeit des patienten analogieschluss von tierexperimenten medikamentöse behandlung bei einem drittel der patienten unwirksam
- psychodynamisches paradigma: ursprünge: redekus breuers psychoanalyse sigi freuds
- wesentliche annahmen des psychodynamischen paradigmas unbewusste prozesse formen die persönlichkeit stufen der psychosexuellen entwicklung fixierung auf einer dieser phasen führt zu charakteristischen psychischen störungen abwehrprozesse
- persönlichkeit besteht im psychodynamischen paradigma aus bedürfnisse, rationales denken, moralische maßstäbe
- stufen der psychosexuellen entwicklung im psychodynamischen paradigma orale, anale, phallische phase, latenzphase, genitale phase
- stufen der psychosexuellen entwicklung im psychodynamischen paradigma orale, anale, phallische phase, latenzphase, genitale phase
- psychodynamisches paradigma - abwehrprozesse (13) verdrängung, verleugnung, phantasien, projektion, rationalisierung, reaktionsbildung, verschiebung, isolierung, ungeschenmachen, regression, identifikation, überkompensation, sublmierung
- Bewertung psychodynamisches paradigma, pro historisch sehr bedeutsames modell gestörttes Verhalten als Foge übermäßiger konflikte --> Entpathologisierung der Betroffenen
- Bewertung psychodynamisches paradigma; contra: empirisch schwer zu überprüfen oft tautologisch keine vorraussage zur vorhersage von störungen
- kognitiv behavioristisches paradigma: ursprünge: behaviorismus (klassisches konditionieren) operante konditionierung skinners kognitive wende der psychologie
- wesentliche annahmen des kognitiv-behavioralen paradigmas gestörtes verhalten als folge von lernprozessen (klassische o operante konditionierung o modelllernen) gestörtes verhalten als folge fehlangepasster kognitionen (Annahmen, Wahrnehmungs- u denkprozesse), woraus sich emotionale störungen entwickeln
- kognitiv-behaviorales Paradigma: Fehlangepasste Kognitionen : Annahmen, Wahrnehmungs- u denkprozesse
- Advertisement
- kognitiv-behaviorales paradigma: bewertung: pro gegenwärtig sehr bedeutsames modell empirisch sehr gut gestützt und überprüfbar berücksichtigung verdeckten verhaltens
- kognitiv-behaviorales paradigma: bewertung: contra prospektiver beweis für ätiologiemodell fehlt reduktionistisch
- humanistisch-existentielles paradigma - ursprünge klientenzentrierte psychotherapie humanistische tradition (Russeau, maslow) existezialismus (jaspers, heidegger, satre)
- humanistisch-existentielles paradigma: wesentliche annahmen: mensch hat natürliche tendenz sich selbst zu verwirklichen u ein sinnvolles leben zu führen zentraler moment eines menschenist die übernahme der verantwortung für sich selbst und sein leben gestörtes verhalten keine krankheit, sondern ein nicht optimal gelebtes leben
- humanistisch existentielles paradigma -- bewertung: pro sehr ansprechen, ganzeitlich, wertschätzend nicht reduktionistisch nicht deterministisch betont eher gesundheit als krankheit
- humanistisch existentielles paradigma -- bewertung: contra empirisch wenig überprüfbar sehr heterogenes paradigma
- integrative ansätze -- ursprünge bio-psycho-sozialer ansatz andere interaktionale ansätze wie etwa bei coping (lazarus 1966), erlernte hilflosigkeit (seeligman1975) o pschophysiologie
- integrativer ansatz (paradigmen der klinischen psychologie) interaktives zusammenwirken von biologischen, psychologischen, sozialen prozessen bei entstehung gestörten verhaltens gemeinsames produkt ist mehr als duie summe o qualität der einzelbeiträge relative bedeutung der einzelnen faktoren variiert über die lebensspanne
- bewertung intergrativer ansätze: pro widerspruchsfreie integration aller beiträge zum verständnis psychischer störungen multimethodal interdisziplinär berücksichtigt auch salutogenese
- bewertung intergrativer ansätze: contra gefahr der tautologie --> alles hängt mit allem zusamen im extremfall geringer vorhersagewert