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Methoden der kognitiven Neurowissenschaften (Subject) / Ereigniskorrelierte Potenziale (Lesson)

EKPs

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  • EKPs - Definition Unter ereigniskorrelierten Hirnpotenzialen (EKP) verstehen wir alle elektrokortikalen Potenziale oder Magnetfelder, die vor, während und nach einem sensorischen,motorischen oder psychischen Ereignis im EEG messbar sind!
  • EKP - Messmethodik Mittelungstechnik Zunehmende Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses mit Summierungder zeitsynchronen EEG-Aktivität Um die Originalgröße zu erhalten, bilden man abschließend das arithmetische Mittel der summierten Kurven
  • Identifikation von Komponenten Gipfel-zu-Gipfel-Analyse Bestimmung der Amplituden zweier aufeinander folgender Potenzialgipfel in einem bestimmten Zeitraum (z. B. N100–P200) Die Variation der Amplituden in Abhängigkeit von experimentellen Bedingungen(z. B. aufmerksam versus unaufmerksam) stellt die wichtigste Informationsquelle dar!
  • Annahme einer Komponente, wenn ... ... eine bestimmte Amplitude in einem gegebenen Zeitraum Variationen zeigt, die immer wieder bei verschiedenen Personen oder Tieren auftaucht!
  • EKP - exogene Komponenten treten i. d. R. bis zu 100 ms nach einem sensorischen Reiz auf Die Amplituden bis 100 ms ändern sich v. a. in Abhängigkeit von den physikalischenCharakteristiken des Reizes, primär seiner Intensität Aus den Latenz- und Amplitudenverschiebungen dieser Komponenten lassen sich Schlüsse auf eventuelle Unterbrechungsorte und Störungen im akustischen Leitungssystem ziehen!
  • EKP - endogene Komponenten Alle Komponenten ab 50 ms > zeigen Variationen in Abhängigkeit von psychischen Veränderungen abhängig von der Aufgabe Vermutung des primären Ursprungs ihrer Variabilität innerhalb des Organismus!
  • Langsame kortikale Hirnpotenziale (LP oder SCP, »slow cortical potentials«) treten in Vorbereitungs- und Planungssituationen auf Negativierung von LP mobilisiert die kortikalen Zellen an den apikalen Dendriten, Positivierung reduziert die Erregbarkeit (entweder durch Hemmung oder Verbrauch bzw. Komsumation der Mobiliserung)
  • Wichtige EKPs P300: Stimulus-Neuheit und Task-Relevanz Neurolinguistik: N400: Semantik, N600: Syntax
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