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EWS (Subject) / Empirische Pädagogik (Lesson)
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- Empirische Erziehungswissenschaft neben der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik die wesentliche Strömung des 20. Jh, Durchbruch allerdings erst mit deren Bedeutungsverlust in den 1960er. Vordenker Locke Trapp keine einheitliche Strömung Andere Bezeichnungen: experimentelle Pädagogik pädagogische Tatstachenforschung deskriptive Pädagogik kritisch-rationale EWS
- Merkmale empirisch-analytische Denkweisen sind zentraler Bestandteil von Erziehungswissenschaft system. Erfassung und Deutung sozialer Erscheinungen Erklären von Erziehungswirklichkeit durch Adaption naturwissenschafticher Forschungsmethoden im Gegensatz zu den verstehenden Ansatzes der geisteswissenschaftlichen Pädagogik Es muss Erfahrung gemacht werden um die Erziehungswirklichkeit zu erklären
- Erkenntnistheoretische Programme Empirismus Vertreter Locke Bacon Mill Ableiten aller Erfahrungen aus Sinneserfahrungen im KRITISCHEN EMPIRISMUS Positivismus Vertreter: Comte der Positivismus lässt nur die Erfahrung als Quelle der Erkenntnis gelten. Jede Wissenschaft wird am Ideal der Naturwissenschaft und ihrer allgm. gültigen Gesetze gemessen. Neopositivismus Vertreter: Carnap Wittgenstein Verbindung von Positivismus und Rationalsimus. Die positivistische Methode wird zur Verifikation logischer Gesetze und Strukturen Methode: Induktion-> logisches Schließen vom Besondernen (Einzelfall) zum allgemeinen Problem: Induktive Modelle wären nur dann allgemeingültig, wenn sie über die Gesamtheit aller möglichen Einzelphänomene Kenntnis erlangen würde!
- Induktionsproblem BSP: Jeder Schwan den ich bisher gesehen habe ist weiß (Einzelerfahrung/Pgänomen) Induktionsschluss: Schwände sind weiß -> Induktive Modelle wären nur dann allgmgültig , wenn sie über die Gesamtheit aller möglichen Einzelphänomene Kentniss erlangt hätten
- Erkenntnistheoretische Programme II Kritischer Rationalismus wichtigster Vertreter: Popper Kritik am Neopositivismus: Induktionsprinzip und Verifikation entwickeln die Wisenschaft nicht weiter Scheinwerfertheorie Jeder Empirie muss eine Theorie vorangehen, Erfahrung reicht nicht aus. Empirie dient zur Überprüfung dre Theorie Rationalismus Die Wissenschaft muss rationale Konstrukte zur Erklärung der Wirklichkeit (Theorien) herstellen können Kritik: Theorien müssen Falsifikationsversuchen ausgesetzt werden, und werden so lange vorläufig beibehalten, bis sie widerlegt sind Methode: Deduktion ( Testen von Hypothesen vom Allgemeinen zum Besonderen
- Forschungsprozess im krit. Rationalismus Zenrales Element ist die Überprüfung von Theorien durch Falsifizierung von Hypothesen Ziel Erklären von Sachverhalten Entwickeln von Prognosen Erklären von Sachzusammenhängen
- Forschungsprozess H-O Schema Explanans Mind. ein allgm Gesetz ( Wenn Faden der Stärke r mit einem Gewicht von mindestens k belastet wird reißt er) Mind. eine Randbedingug (1) Dies ist ein Faden der Stärke r (2) Dies ist ein Gewicht von mindestens k Explanadum zu erklärendes Ergebnis ( der Faden reißt )
- Theoriebegriff ( Popper) Theoriebegriff Theorien sind Systeme von widerspruchslosen allgemeingültigen falsifizierbaren wertfreien nachprüfbaren Sätzen.
- Entwicklungen Aktuelle Entwicklungen Empirische Forschung in der Pädagogik ist kaum weniger as in der Psychologie Seit den 1970er Jahren jester Bestandteil erziehunsgwissenschaftlicher Studiengänge
- Empirische Forschungsmethoden Definition: Unterschiedlich elaborierte, technisch handhabbare Regelsysteme zur Erfassung sozialer Phänomene Statistik -deskripti und interferenz Metaforschung- soz Realität im Interview Kognitionspsycholog Forschung Mathematik- Modelle Simulationen Computing (rechnen) -Modelle Simulation Statistik Software, Software für textanalyse Mthodologie - Aussage über Forschungsdesign
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- Kritischer Rationalismus Das quantitative Paradigma Deduktiv.nomologisches Modell des krt. Rationalismus entwicklung von Hypothesen Operationalisierung Messen Mathem. und stat. Auswertung Beibehalten/ Ablehnen der Hypothese dem emp. Relativ wird ein numerisches Resultat zugeordnet die Hypothese wird in Messvorgänge umgewandelt Qualitätssicherung durch Gütekriterien ( Objektivität, Reliabilität, Validität)
- Quantitative Methoden Phasen quantitativer Methoden Planungsphase Durhführungsphase Phase der Datenanalyse Phase der Publikation der Ergebnisse Typische quantitative Methoden Interview Beobachtung Inhaltsanalyse stat. Datenauswertung
- Kritik am quantitativen Paradigma in den 1980ern Annäherung an Naturwissenschaften hat keine vergleichbaren Erfolge gebracht Problem der Messung: menschl. Lern und Veränderungsprozesse schränken die Wiederholbarkeit von Messungen stark ein Im Gegensatz zu naturwissenschaftl Phänomenen weisen soziale Phänomene Sinnstrukturen auf Sozialwissenschaftl Forschung sollte den Anspruch der Sinnadäquanz von entdeckten sozialen Regelmäßigkeiten haben Neben der Entdeckung der sozialen Regelmäßigkeiten (durch quantitative Methoden) hinaus müssen deren Sinnstrukturen verstanden werden. Hierfür sind die quantitativen Methoden unbrauchbar!
- Qualitative Methoden Im Gegensatz zu quantitativen Methoden des krit. Rationalismus keine einheitliche Theorie Wichtigste Ansätze Grounded-Theory-Ansatz Phänomenologischer Ansatz Ethnomethodologie Typenbildende Ansätze Underschiede zur quantitativen vorgehensweise nicht standartisierte Datenerhebung Versicht auf Antwortvorgaben, Einstellungsskalen, Tests und andere standartisierten Instrumente Stark beschreibende Orientierung -> Fokus liegt nicht auf Hypothesentest Forschungsablauf beinhaltt zirkuläre Elemente, keine strikte Trennung zwischen Datenerhebung und Analyse
- Arten qualitativer Forschungsdesigns Individualistisches Design Einzelne, von einander (räumlich,zeitlich) getrennte Personen Einzelne Erhebungen, z.B. durch quaitative Interviews Holistisches Design Feldforschung Der Forscher nimmt Teil am Alltagsleben einer Gruppe Absicht: Identifikation wesentlicher Alltagseinflüsse Häufigste qualitative Forschungsmethoden Qualitatives Interview Teilnehmende Beobachtung Inhaltsanalyse Gruppendiskussion