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EWS (Subject) / kritische Theorie (Lesson)

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  • kritische Theorie keine von einem Gegenstand unabhängige Methode Beginnt mit Gründung des Instituts für Forschung  in Frankfurt ( frankfurter Schule) 
  • Merkmale 1. Durchschaut Ideologien als falsches Bewusstsein 2. Vernunft wird gebunden an Selbsterkenntnis und kritisches Interesse  3. Utopisches Ziel: die vernünftige Gesellschaft ( vgl Aufklärung)  4. Orientiert sich an den Idealen von Freiheit und Gerechtigkeit  5. Begreift die Gesellschaft als dialektische Totalität von Produktion und Reproduktion  6. Gesell. Praxis soll sich auf diskursiv gerechtfertigte Verhältnisse beziehen können (Habermas, Theorie der kommunikativen Kompetenz)
  • Historische Studien der krit. Theorie 1. Trad. und krit.Theorie (Horkheimer 1937) 2. Dialektik der Auflärung (Horkheimer und Adorno)  3. Erkenntnis und Interess (Habermas)  4. negative Dialektik (Adorno)  5. Positivismusstreit(popper/albert vs habermas adorno) 6. der eindimensionale Mensch (Marcuse)  7.Technik und Wissenschaft als IDeologie ( Habermas) 8. Theorie und Praxis  ( Habermas)  9. Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus (Habermas)  10. Theorie des kommunikativen Handlens ( Habermas)
  • Erkenntnis und Interesse Jeder Erkenntnis liegt ein Interesse zu Grunde Das ihre Verbindung mit der Lebenswelt der Gesellschaft darstellt. Das Erkenntnisinteresse ist die transzendentale Voraussetzung für die Erkenntnis und für das Interesse 
  • Mündigkeit Emanzipation des Menschen erfolgt auf drei Ebenen: 1. Mensch als Gattungswesen:  Erkenntnistheorie  2. Mensch als Gruppenmitglied: Ideologiekritik  3. Mensch als Individuum : Selbstreflexion / Aufklärung  Man muss Mündig sein-> Selbstreflexion betreiben-> um Emanzipation zu erreichen.
  • kritische Erziehungswissenschaft -mehrere Gruppierungen nutzen den Begriff "kritisch" -geht von einem dialektischen Gesellschaftsbegriff aus  - kann sich nicht gegen diesen Lebenszusammenhang abgrenzen  -Ziel: Emanzipation des Menschen, der durch Selbstreflexion die Möglichkeit hat sich von den gegebenen gesell. Verhältnissen zu distanzieren  oder sie zu ändern.
  • Elemente krit. EWS 1. Reflexion der gesell-pol Bedingtheiten von pädag. Aussagen  2.Relativierung der Erkenntnisansprüche vn Hermeneutik und Realwissenschaften durch Hinweise auf die sinnhaften Vorraussetzungen jeder Wissenschaftspraxis welche selbst samt ihren Bedingungen analysiert und diskutiert werden müssen  3. Problematisierung des Erkenntnisinteresses und Hermeneutik und Erfahrungswissenschaften durch die gesellschaftskritische Analyse der Hintergründe von Problemwahl und -verwertung  -kritisiert emp. Pädagogik und objektive Untersuchungen 
  • Elemente krit. EWS II 4. Theorie ist "kritische" Theorie:  die Erziehungspraxis wird über sich selbst aufgeklört, indem technokratische Verfügungsgewalt und ideologische Abschirmungsstrategien durch rationale Diskussion analysiert werden, indem Erziehungsziele und pädag. Verantwortung an ihrer Realisierung in der Praxis prinzipiell zu reflektieren sind. 5.das leitende Erkenntnis interesse ist das emanzipatorische
  • neuere Strömungen -lange Zeit einzelne Denktraditionen vorherrschend -Heute synkretische  und eklektische Vermischung aus verschiedenen Konzepten oder Aufweisen verschiedener Etappen. -Einige Strömungen: Handlungsforschung: Vygotzki Systemtheorie: Gesell. wird als System gesehen  Konstruktivismus  Evolutionstheorie 
  • Pädagogische Wenden 1. Realistische Wende (Roth) 2.emanzipative Wende (Studenten) 3. technologische Wende (Systemtheorie)  4.Handlungsorientierte Wende (aktionsforschung)  5. antipädagogische Wende (1973) 6. Alltagswende( 1987) 7. konstruktivistische Wende ( 1988) 8.postmoderne Wende ( 1990) 9. reflexive Wende (1991)  10. Evolutionäre Wende (1992) 11. betriebswirtschaftliche Wende ( 1993)
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  • Konstruktivismus Wissen und Wirklichkeit Wenn die Sinne aktive Fähigkeiten sind, so folgt daraus, dass wir die Farben machen, indem wir sehen, die Geschmäcker, indem wir schmecken, die Töne, indem wir hören, das Kalte und Heiße indem wir tasten. VICO  Wahrheit gibt es nicht - kein objektives Wissen  alles wird konstuiert  Realität für jeden anders Wissen wird selbst entwickelt  Objektivität nicht notwendig 
  • Konstruktivismus Wissen und Wirklichkeit Wissen ist keine Kopie der Wirklichkeit, sondern Ereignis der Anpassung an sie P.  -Die Erlebenswirklichkeit eines Individuums wird durh seine Sinneswahrnehmung und Erkenntnis aktiv konstruiert  -die ontische (seiende) Realität bleibt unfassbar -Viabilität  als Anpassungsmechanismus der konstruiertwen Erlebenswelt Relevant ist, ob die konstruierte Wirklichkeit "funktioniert"  ob die ontologische Wirklichkeit damit beschrieben ist oder nicht ist irrelevant Solipsismus (nur was ih mir vorstelle existiert auch) ist auf dauer nicht viabel  Problem: Wie kann Übereinstimmung zwischen mehreren Personen bzw. objektives Wissen entstehen?  Kann Wissen weitergegeben werden? 
  • Stufen der Wirklichkeit Objektivität als Abbild der ontischen Wirklichkeit ist im Konstruktivismus möglich  Aufbau von Intersubjektivität  (Objektivität) als Ersatzkonstrukt durch  Vergleich  Wiederholung  Bestätigung durch andere Objektives Wissen im Sinne des Konstruktivismus ist intersubjektives, viables Wissen  Wissen existiert nicht ausßerhalb von Individuen  Konstruktivismus will nicht die tatsächliche Welt beschreiben, sondern ist die "Theorie des Wissens"