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EWS (Subject) / Traditionelle Pädagogik (3) (Lesson)
Einführung in die Erziehungswissenschaften 2. Semester Uni Regensburg
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- Traditionelle Pädagogik AUFKLÄRUNG 1700-1800 "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit"
- Traditionelle Pädagogik AUFKLÄRUNG John Locke 1632-1704 -Menschlicher Geist als Tabula Rasa= unbeschriebenes Blatt/ Tafel -gleiche Erziehung für alle Stände - Unterricht soll -vernunftgemäß -Leicht/kurz -erfolgsversprechend sein -Ziel: Sittlichkeit und Berufstüchtigkeit
- Grundgedanken der Aufklärung 1. Erziehung liegt in der Hand des Menschen 2. Erziehung führt in das wirkliche Leben und das wirkliche Leben verlangt ausdrücklich nach Erziehung 3. Es gibt die Methode der richtigen Erziehung 4. Erziehung kann das Kind als Kind sehen 5. Erziehungsbedürftigkeit begründet Forderung nach allgm. Schulpflicht 6. Die Schule löst sich aus der Bevormundung der Kirche
- Jean-Jacques Rousseau 1712-1778 Erziehung des Menschen gemäß seiner Natur d.h. -ohne schändliche Einflüsse von Kultur und Gesellschaft -strikte Begrenzung der Erziehung auf die natürlichen Bedürfnisse d. In -Hauptziel: Glück des Kindes "Emile 1762"
- Jean-Jacques Rousseau 1712-1778 Rolle des Erziehers -Gestaltung der Umwelt des Kindes -Aufbau pdagogischer Situationen -kein direkter EIngriff in den Erziehungsprozess > Auseinandersetzung mit seiner Umwelt bleibt dem Kind selbst überlassen > Kind ist nicht mehr Objekt sondern subjekt der Erziehung
- Traditionelle Pädagogik II 1750-1800 Die Philanthropen menschen liebe, Liebe Gottes zu den Menschen -Gründung bürgerlicher Schulen namens "Philanthropin" -stark aufklärerische Ausrichtung, Fokus auf wirtschaftl. Verwertbarkeit des Wissens
- Traditionelle Pädagogik II 1750-1800 Industrieschulen -Zielgruppe: Bürgertum, Bauernkinder, Arme -Verknüpfung von ökonomisch nutzbarer Arbeit und Elementarschulunterricht -Orientiert an den Idealen der aufklrung und des allmählich beginnenden industriellen Zeitalters (Fleiß Produktivsein, Sparsamkei etc.) -Fokus: Kind lernt bestimmte Sachen zu machen -Kind in der Lage zu Arbeiten
- Pestalozzi Johan Heinrich 1746-1827 -Bildung für alle. Allgemeine Bildung dieser inneren Kräfte der Menschennatur -Allgemeine Menschenbildung kommt vor jeglicher berufs- und Standesbildung -Drei Schichten des Menschen (Freud) (Entwicklungsstufen) Naturzustand-triebgesteuertes wildes asoziales Handeln Gesellschaftliches Wesen - utilitaristisches aber gesell. angepasstes Sittlichkeit - willentliches, autonomes gesellschaftstiftendes Handeln Ziel: sittlicher Willen des Individuums
- Pestalozzi Der Lernprozess 1. Die Umstände machen den Menschen, der Mensch aber auch die Umstände- hat die Kraft selbige vielfältig nach seinem Willen zu formen 2. dialektischer Charakter des Lernprozesses - Mensch als Produkt seiner Umwelt ( vgl Rousseau) -Mensch als Produkt seines eigenen Willens 3 Lernen durch Anschuung/Erfahrung statt Belehrung 4. Abstaktion allgemeiner Wissenstrukturen aus konkreten Erfahrungen
- Humboldt Wilhelm von 1767-1835 Deutsche Klassik 1800.1900 1. Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste und proportiierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen 2. Bildung als Weg des Individuums zu sich selbst 3. Forderung nach Zweckfreiheit der Bildung 4. Ziele der HUMBOLDTschen Bildung: -Individualität -Totalität -Univerlität
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- Humboldt II Grundsätze des Schulentwurfs für das preußische Innenministerium 1819 1. Vorrang der allgemeinen Menschenbildung vor aller besonderen Berufsbldung 2. Das Schulwesen als horizontal nach Altersstufen gegliedertes Einheitssystem 3. Zurückdrängung des staatlichen Einflusses in der Zuständigkeit für Erziehung und Bildung 4. Kampf gegen die Untertanenmentalität
- Preußische Schulreform im 19 Jahrhundert 1. Bildung als Volksbildung 2. Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht 3. Einführung von Lehrplänen 4. Reform der Elementarschule nach der Methode Pestalozzis 5. Gründung staatlicher Universitäten als Lehr- und Forschungseinrichtungen 6.Einführung von Gymnasium und Realschule
- Herbart Johann Friedrich 1776-1841 Grundannahmen 1. Unterricht erfolgt methodisch 2. Erziehungsprozesse sind planbar 3. Ziele von Erziehung müssen ethisch fundiert und allein auf die allgemeine Bildung des Individuums ausgerichtet sein
- Herbart Johann Friedrich 1776-1841 Methode des Erziehenden Unterrichts 1.basiert auf Ansätzen aus Assoztiationspsychologie 2. Lernen erfolgt durch Aufbu von Gedankenkreisen 3. Artikulation des Unterrichts in 4 Formalstufen: -Klarheit -Assoziation - System - Methode Weiterentwicklung dieser Thesen durch die Herbartiander