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technologie (Subject) / Techno (Lesson)
Technologie
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- Sterilitätssicherheitswert (SAL) Das Erzielen von Sterilität in jeder einzelnen Zubereitung aus einer Menge an Zubereitungen, die einem Sterilisationsverfahren unterworfen werden, kann weder sichergestellt noch nachgewiesen werden Die Inaktivierung von Mikroorganismen durch physikalische und/oder chemische Verfahren folgt einem exponentiellen Gesetz daher existiert statistisch eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, dass Mikroorganismen das Sterilisationsverfahren überleben bei einem bestimmten Verfahren wird die Überlebenswahrscheinlichkeit durch die Anzahl, die Typen und die Widerstandsfähigkeit der anwesenden Mikroorganismen und durch die Umgebung, in der sich die MO während der Behandlung befinden, bestimmt der SAL-Wert eines Sterilisationsverfahrens ist der Sicherheitswert, mit dem das betreffende Sterilisationsverfahren eine Menge von Zubereitungen in sterile Zubereitungen überführt der SAL-Wert eines bestimmten Verfahrens wird als Wahrscheinlichkeit ausgedrückt, unter einer Menge von Zubereitungen eine nicht sterile zu finden Bsp.: SAL-Wert 10-6: Wahrscheinlichkeit, höchstens einen lebensfähigen MO in einer Menge von 106 sterilisierten Zubereitungen eines Endproduktes zu finden
- Sterilisationsverfahren Methoden zur Herstellung steriler Zubereitungen (5.1.1) Dampfsterilisation (autoklavieren) Sterilisation durch trockene Hitze Gassterilisation Strahlensterilisation Filtration durch bakterienzurückhaltende Filter
- Autoklavieren - Gut wässrige Zuberetungen Glas, Metall, Stoff, Elaste, Filter in wasserdampfdurchlässiger Verpackung sterilisierbare Plaste: Plaste mit hohem Kristallinitätsgrad: High density Polyethylen (HD-Polyethylen) Polypropylen Polycarbonat PVC
- Autoklavieren gesättigter, gespannter Wasserdampf ist energiereich (Dampf hat 7-fache Wärmemenge gegenüber Wasser bei 100°C) hohe Wärmefreisetzung und starke Volumenminderung (900:1 → Frischdampf kann nachströmen) bei Kondensation Wasserdampf wirkt auch direkt über hydrolytische Eiweißdenaturierung in geschlossenen Gefäßen wirkt der Wasserdampf im Autoklaven nur als Wärmeüberträger: sterilisierend wirken das erwärmte Wasser und der Dampf im Inneren des Gefäßes keine Autoklavierung von wasserfreien Produkten in geschlossenen Behältnissen
- trockene Hitze zur Sterilisation von Metallgeräten, Behältnissen aus Glas, pulverförmigen hitzestabilen Ausgangsstoffen, Paraffin, Glycerol, fetten Ölen Sterilisation in offenen Gefäßen, da dem Druck im Behältnis kein Gegendruck in der Sterilisierkammer gegenübersteht sterilisierend wirkt die Temperatur an den kontaminierten Stellen Wärmeübertragung durch Konvektion, Wärmeleitung (Wärmeleitungskoeffizient, Wärmekapazität, Wärmedurchgangswiderstand) → Temperaturausgleich erfordert Zeit Ausdehnung der Materialien bei Erwärmung berücksichtigen Denaturierung der Proteine und irreversible Schädigung der Zellmenbran und dann. → ab 140 °C auch Oxidationsprozesse →Sporen haben weniger Feuchte (ca. 10%) durch trockene Hitze wird der Wassergehalt reduziert!
- Strahlensterilisation wenn kein anderes Verfahren eingesetzt werden kann Wirksamkeit des Produktes darf nicht leiden Qualität und Toxikologie des Produktes dürfen nicht beeinträchtigt werden keine Radiolyseprodukte Energiedosis J/kg=Gy (Gray)
- Dampfsterilisation insbesondere bei wässrigen Zubereitungen zu bevorzugen, falls möglich Standardbedingungen: ≥121°C, 15 min., 2 bar andere Kombi von Zeit und Temperatur: Voraussetzung angemessener und reproduzierbarer Letalitätsraten SAL-Wert ≤10-6 Messung und Aufzeichnung der Temperatur: in repräsentativen Behältnissen und am kältesten Ort der beladenen Kammer wenn mikrobiologische Überwachung: mit geeigneten Bioindikatoren
- Sterilisation durch trockene Hitze Standardbedingungen: ≥2h, ≥160°C andere Kombi von Zeit und Temperatur: Voraussetzung angemessener und reproduzierbarer Letalitätsraten SAL-Wert ≤10-6 Messung und Aufzeichnung der Temperatur: in repräsentativen Behältnissen und am kältesten Ort der beladenen Kammer wenn mikrobiologische Überwachung: mit geeigneten Bioindikatoren T>220°C: Sterilisation und Inaktivierung von Pyrogenen an Glasapparaturen
- Strahlensterilisation ionisierende Strahlung in Form von γ-Strahlung oder Elektronenstrahlen Standardbedingungen: Absorptionsdosis 25 kGy andere Dosen: Voraussetzung angemessneer und reproduzierbarer Letalitätsraten SAL-wert ≤10-6 Aufzeichnung der absorbierten Strahlung wenn mikrobiologische Überwachung: mit geeigneten Bioindikatoren
- Gassterilisation nur, wenn keine geeignete Alternative zur Verfügung steht: z.B. Ethylenoxid Sicherstellung der Penetration von Gas und Feuchtigkeit Sicherstellung der Desorption des Gases wenn möglich Messung und Aufzeichnung von Gaskonzentration, rel. Feuchte, Temp., und Verweildauer dort, wo die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, dass die Sterilisationsbedingungen erreicht werden Prüfung der Wirksamkeit des Verfahrens mit geeigneten Bioindikatoren: Prüfung auf Sterilität vor der Freigabe
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- D-Wert Die Dezimalreduktionszeit ist die Zeit in Minuten, die erforderlich ist, um die Ausgangskeimzahl für einen bestimmten Mikroorganismus in einem bestimmten physiologischen Zustand sowie unter genau festgelegten Bedingungen um eine Zehnerpotenz herabzusetzen, was einer Abtötungsrate von 90% entspricht
- F-Wert Der F-Wert (Gesamtletalität) bezeichnet den Zeitraum in Minuten, der erforderlich ist, um die in eine Suspension vorhandenen Sporen eine Mikroorganismen-Art unter genau festgelegten Bedingungen um eine gegebene Anzahl von Zehnerpotenzen zu reduzieren F=n*D Bsp.: Ausgangskeimzahl a: 10²/Behältnis SAL-Wert: 10-6/Behältnis D121°C (Clostridium botulinum): 0,2 min Prozesstemperatur: 121°C Berechnung: F=n*D F=(lg a-lg SAL)*D F= (lg10²-lg10-6)*D F=8*0,2min F=1,6min
- Z-Wert der Z-Wert gibt die Temperaturerhöhung bzw. -erniedrigung an, dei nötig ist, um den D-Wert um den Faktor 10 zu ändern der Z-Wert ist die Grundlage für die Berechnung von Äquivalenzverfahren
- Äquivalenzverfahren L=10^(T-T1)/Z=FT1/FT L: Letalrate (letalitätsfaktor) T1: Referenz- oder Standardtemp. T: Äquivalenztemp.
- Äquivalenzverfahren Beispiel T=113°C T1=121°C Z-Wert=10°C FT1=1,6 min FT=FT1/(10(T-T1)/Z) F113°C=1,6min/(10(113°C-121°C)/10°C)=10,3 min
- Prüfung auf Sterilität Substanzen, Zubereitungen oder Produkte, für die Sterilität vorgeschrieben ist Ergebnis beweist jedoch nur, dass unter den Prüfbedingungen keine verunreinigenden Mikroorganismen in der Probe nachweisebar waren Durchführung der Prüfung auf Sterilität in jedem Fall Einbeziehung negativer Kontrollen unter Verwendung nachweislich steriler Zubereitungen Anwendung der Membranfiltermethode, wenn möglich
- Prüfung auf Sterilität - Methoden Membranfiltermethode: nominale Porengröße des Membranfilters ≤0,45 µm Durchmesser: 50 mm Bebrütung: ≤14 Tage bei 30-35°C für Bakterien, bei 20-25°C für Pilze Direktbeschickungsmethode direkte Übertragung der zu prüfenden Zubereitung in das Nährmedium Bebrütung ≤14 Tage bei 30-35°C für Bakterien, bei 20-25°C für Pilze
- Prüfung auf Sterilität das zu prüfende Produkt entspricht der Prüfung, wenn kein Wachstum feststellbar ist das Produkt genügt den Anforderungen nicht, wenn Wachstum von Mikroorganismen nachweisbar ist Wiederholung der Prüfung bei Nachweis der Ungültigkeit der Prüfung aus Gründen, die nicht mit dem Produkt selbst in Zusammenhang stehen
- Prüfung auf Sterilität: Durchführung Parenteralia, bis zu 100 Behältnisse pro Charge: 10% der Behältnisse, jedoch mindestens 4 Behältnisse, stets die größere Anzahl zwischen 100 und 500 Behältnissen pro Charge: 10 Behältnisse mehr als 500 Behältnisse pro Charge: 2% der Behältnisse, jedoch höchstens 20 Behältnisse, stets die kleinere Anzahl
- Radioaktive Arzneimittel Definition nach Ph. Eur. 7 jedes AM, das in verwendungsfähiger Form ein oder mehrere Radionuklide (instabile Atomsorte, Kerne zerfallen) zu medizinischen Zwecken enthält Radionuklidgenerator: jedes System, das ein bestimmtes Mutter-Radionuklid enthält, aus dem ein Tochter-Radionuklid als Zerfallsprodukt entsteht, das durch Elution oder andere Verfahren gewonnen wird und in einem radioaktiven Arzneimittel verwendet wird
- Kit für radioaktive Arzneimittel jede Zubereitung, die mit Radionukliden im radiopharmazeutischen Endprodukt meistens vor der Anwendung rekonstruiert und/oder kombiniert werden muss
- radiopharmazeutische Vorläufersubstanz jedes andere Radionuklid, das vor der Anwendung zur Markierung einer anderen Substanz hergestellt wird
- radioaktive Arzneimittel man unterscheidet zwischen Radiodiagnostika und Radiotherapeutika die meisten radioaktiven AM werden in der Diagnostik genutzt bei Radiopharmaka ist die Hauptwirkung der AM keine pharmakologische, denn die übliche Dosis der radioaktiven Komponente beträgt weit unter 1 µg bei Radiotherapeutika geht die Wirkung von der Menge der freigesetzten Strahlendosis aus
- radioaktive Arzneimittel: Grundlagen Radioaktivität: Eigenschaft instabiler Nuklide, die sich unter Energiefreigabe spontan in stabile Nuklide umwandeln Die Energiefreigabe erfolgt durch Emission von Strahlen, dies können sein: α-Strahlen β--Strahlen β+-Strahlen γ-Strahlen
- Grundlagen Alpha-Stralen als α-Strahlung wird die Emission von zweifach positiv geladenen Heliumkernen mit 2 Kernprotonen und 2 Kernneutronen bezeichnet α-Strahlung wird aus dem Kern des Radionuklids emittiert, somit muss die Massenzahl des Radionuklids um die Masseneinheit eines Heliumkernes (4u) abnehmen große, schwere Teilchen mit geringer Reichweite (in Luft wenige Zentimeter, im Gewebe wenige µm) geben ihre Energie auf kurzer Strecke ab
- Grundlagen Beta-Minus-Strahlung Elektronen-Strahlung: einfach neg. geladene Elektronen Umwandlung eines Neutrons des Radionuklids in ein Proton unter Emission eines Elektrons Masse bleibt annähernd gleich Ordnungszahl (Protonenzahl) steigt um 1 Radiotherapeutika sind i.d.R. Beta-Strahler Reichweite in Luft bis zu mehreren Metern, im Gewebe bis zu einigen cm
- Grundlagen Beta-Plus-Strahlung Positron-Strahlung: einfach pos. geladene Teilchen Umwandlung eines Kernprotons des Radionuklids in ein Neutron unter Emission eines Positrons Masse des Radionuklids bleibt gleich, Ordnungszahl verringert sich um 1 Reichweite der Strahlen sehr kurz, Positron wird beim Kontakt mit Elektronen unter Emission von Gamma-Strahlen eliminiert wichtig für die Diagnostik: PET-Pharmaka für die Positron-Emissions-Tomographie
- Grundlagen Gamma-Strahlen Energiefreigabe durch Emission von elektromagnetischen Wellen Gammastrahlung ist massen- und ladungslos Übergang aus einem energiereichen Zustand zu einem günstigeren energetisch niedrigeren Zustand tritt meist in Verbindung mit Alpha- und Beta-Zerfall auf, jedoch gibt es auch reinen Gamma-Strahler durchdringend, sehr große Reichweite, geben ihre Energie auf große Distanz ab WW mit Materie im Vergleich zu Alpha- und Betastrahlung gering Einsatz bei Radiodiagnostika
- Grundlagen: biologische Strahlenwirkung Zelltod Fehlbildungen Erbgutschäden Tumorbildung Prinzip: WW von Materie mit ionisierender Strahlung, durch Absorption von Energie
- Radiopharmaka: Anwendung Anwendung von Radiopharmaka für diagnostische Zwecke: Radionuklid wird mit einem Molekül kombiniert, von dem man weiß, in welchen Körperregionen bzw. Körperzellen es sich anreichert mit bestimmten Detektoren wird die radioaktive Strahlung gemessen und Rückschlüsse auf den physiologischen o. pathophysiologischen Zustand der Zelle/Organ gezogen es kommen Strahlen mit großer Reichweite und geringer WW mit Materie zum Einsatz (Strahlen müssen außerhalb des Körpers detektiert werden) Anwendung von Radiopharmaka bei der PET-Diagnostik (Positron-Emissions-Tomographie) Verwendung von Positronen-Strahlern Positronen selbst haben eine sehr geringe Reichweite und können von Detektoren außerhalb des Körpers nicht erfasst werden eine zweite, neu entstehende Photonenstrahlung, die beim Zusammentreffen eines Positrons mit einem Elektron entsteht, wird gemessen dabei wird das Positron und das Elektron vernichtet, die Massen werden in Energie umgeandelt (zwei in 180° zueinander stehende Gamma-Quanten mit 511 keV) geringe Strahlenbelastung durch kurze Halbwertszeiten der verwendetetn Radioisotope Anwendung bei der SPECT-Diagnostik (Single Photon Emission Computed Tomographie) Anwendung von Gamma-Strahlern mit einer Energie von 100-200 keV
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- Radiopharmaka - Anwendung in der Therapie man macht sich die schädigenden Eigenschaften ionisierender Strahlung zunutze, indem man krankes Gewebe dieser Strahlung aussetzt Aktivität des Radionuklids und Halbwertszeit müssen bei therapeutischen Anwendungen deutlich höher sein als bei diagnostischer Anwendung meist Nutzung von Beta-Strahlern, Alpha-Strahler kommen selten zum Einsatz bei lokaler Applikation muss das Radionuklid umschlossen sein, damit nur eine lokale Schädigung erreicht wird und das Radionuklid nicht in den Blutkreislauf gelangen kann bei systemischer Applikation wird das Radionuklid hier ebenfalls an chemische Strukturen gekoppelt, die hochspezifisch an bestimmte Gewebe- und Zellstrukturen binden und sich anreichern
- Herstellung der Radionuklide Radionuklid und Ligand bzw. chemische Verbindung bilden i.d.R. ein Radiopharmakon in Radiopharmaka eingesetzte Radioisotope sind künstlich hergestellt sie haben meist eine kurze Halbwertszeit, sodass eine Vorproduktion und lange Lagerung des Pharmakons unüblich ist Radiopharmaka werden i.d.R. täglich, bzw. unmittelbar vor der Untersuchung hergestellt Abhilfe mit Radiopharmaka-Kits: die Herstellung des Pharmakons geschieht mit wenigen Handgriffen durch zusammenmischen gelieferter Substanzen und Lösungen verschiedene Möglichkeiten der Herstellung: Radionuklid-Generator Forschungsreaktor Teilchenbeschleuniger (Zyklotron)
- Radionuklide - Herstellung im Generator Gewinnung des gewünschten Radioisotops beruht auf dem Zerfall eines Mutterisotops 99Mo/99mTc-Technetium-Generator: Al2O3-Säule auf der das Mutternuklid Molybdän99 fixiert ist (als radioaktives Natriummolybdat) mit einer Halbwertszeit von 65,9 Stunden zerfällt das Mutternuklid zum Tochternuklid Tc99m Molybdän99 bleibt auf der Säule, Tc99m kann mit NaCl-Lsg. eluiert werden Generator kann ca. 7-10 Tage genutzt werden, danach ist schon zu viel des Mutternuklids zerfallen, um eine ausreichende Aktivität des Tochternuklids zu gewährleisten (Gerät muss dann ausgetauscht werden) weitere Generatoren: 188W/188Re-Generator 68Ge/68GaGenerator 90St/90Y-Generator
- Herstellung Forschungsreaktor Kernreaktor, der nicht zur Stromgewinnung dient, sondern u.a. zur Herstellung von Radionukliden unter Beschuss von Neutronen dient der Herstellung von Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Generatoren, z.B. 99Mo 99Mo wird in einem Kernreaktor angereichert und mit Neutronen einige Tage bis Wochen bestrahlt Neutroneneinfangreaktion: Einlagerung von Neutronen in den Atomkern > Bildung 99Mo
- Herstellung Teilchenbeschleuniger Prinzip: Beschuss von Atomkernen mit geladenen Teilchen Teilchen werden im Vakuum in einem elektrischen Feld auf eine gewünschte Energie beschleunigt und durch ein entsprechendes Magnetfeld auf ein Target abgelenkt in der Radionuklidherstellung für Radiopharmaka werden Zyklotrone benutzt, so genannte Spiral-Teilchenbeschleuniger überwiegend Herstellung der PET-Radionuklide erfolgt über Zyklotrone
- Herstellung der Radiopharmaka die meisten Radionuklide sind Metalle; um sie einsatzfähig zu machen, müssen organsiche Moleküle mit den Radionukliden "markiert" werden um sie an org. Moleküle zu binden, werden sie in den meisten Fällen komplexiert über Chelatbindungen; das Radionuklid ist das Zentralatom, das org. Molekül der Ligand
- Radiopharmaka - Herstellung mit "Kits" industriell gefertigtes Markierungsbesteck geliefert wird meist: lyophilisierte Trockensubstanz in verschlossenem Glasgefäß enthalten ist meist der Ligand und weitere Hilfsstoffe, die zur stabilden Komplexierung nötig sind unter aseptischen Bedingungen wird die radioaktive Substanz dazu gemsicht: Markierungsreaktion beginnt
- Herstellung radiochemische Synthese besonders PET-Pharmaka werden Nichtmetallisotope mit kurzer Halbwertszeit genutzt, sodass hier keine Komplexierung möglich ist die Isotope werden organische über Atombindungen im Zielmolekül gebunden die Synthese unterscheidet sich im Grunde nicht von einer "normalen" vhemischen Synthese, nur, dass ein oder mehrere Atome der Verbindung radioaktiv sein können Synthese läuft mit bestimmten Synthesemodulen vollautomatisch
- Radiopharmaka: QK Prüfungen nach Ph.Eur.: Prüfung auf Identität: Messung der HWZ Art und Energie der Strahlung Messung der Radioaktivität/sez. Radioaktivität Prüfung auf Reinheit: Radionukleare, radiochemische, chemische und stereochemische Reinheit wird geprüft Sterilität: mikrobielle Reinheit, Bakterien-Endotoxin- und Pyrogenfrei
- Radiopharmaka - spezielle Medizinprodukte Bleiburg abgeschirmte Spritzen
- Radiopharmaka weiterhin zu beachten Anforderungen an Patienten arzneimittelrechtliche Bestimmungen für Radiopharmaka speziell ausgebildetes Personal Strahlenschutzverordnung pharmazeutische Qualität GMP
- Wasser gereinigtes Wasser (Aqua purificata) für die Herstellung von Zubereitungen, die weder steril noch pyrogenfrei sein müssen (<4,3µS/cm) gereinigtes Wasser als Bulk in Behältnissen abgefülltes gereinigtes Wasser hochgereinigtes Wasser (Aqua valde purificata) für die Herstellung von Arzneimitteln, für die Wasser von hoher biologischer Qualität benötigt wird (<1,1µS/cm) Wasser für Injektionszwecke (Aqua as iniectabilia) Wasser für Injektionszwecke als Bulk zur Herstellung von Arzneimitteln zur parenteralen Anwendung (<1,1µS/cm) sterilisiertes Wasser für Injektionszwecke zum Lösen von Substanzen oder Zubereitungen zur parenteralen Anwendung ≤10ml: <25µS/cm; >10ml: <5µS/cm Wasser zum Verdünnen konzentrierter Hämodialyselösungen
- Wasser für Injektionszwecke als Bulk wird aus Trinkwasser oder gereinigtem Wasser gewonnen, das in einer Apparatur destilliert wird, bei der die mit Wasser in Berührung kommenden Teile aus Neutralglas, Quarz oder einem geeigneten Metall bestehen die Apparatur muss so gebaut sein, dass ein Übergehen von Tröpfchen verhindert wird das erste Destillat nach Inbetriebnahme der Apparatur wird verworfen bei Herstellung und Lagerung sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der gesamten koloniebildenden, aeroben Keime unter wirksame Kontrolle zu bringen angemessene Grenzwerte für Alarm und Eingreifen werden aufgestellt, um jede unerwünschte Entwicklung aufzuspüren unter normalen Bedingungen gilt als angemessener Grenzwert zum Eingreifen eine Zahl gesamter koloniebildender, aerober Keime von 10 MO je 100 ml bei aseptisch herzustellenden Präparaten können strengere Grenzwerte für den Alarm notwendig sein Wasser für Injektionszwecke als Bulk ist eine klare, farblose Flüssigkeit ohne Geruch und Geschmack die Substanz muss der Prüfung auf Reinheit der Monographie "gereinigtes Wasser" entsprechen zusätzlich Prüfung auf Bakterienendotoxine: weniger als 0,25 I.E. pro ml
- sterilisiertes Wasser für Injektionszwecke ist Wasser für Injektionszwecke als Bulk in geeigneten Behältnissen, die anschließend verschlossen und durch Hitze sterilisiert werden die Bedingungen müssen so sein, dass das Wasser der Prüfung auf BakterienEndotoxine entspricht Behältnisse zur Lagerung: Glas oder geeignetes Material klar, farblos Behälter müssen eine ausreichende Menge Substanz enthalten, um das Nennvolumen entnehmen zu können muss der Prüfung auf Reinheit der Monographie "gereinigtes Wasser" entsprechen zusätzlich: Partikelkontamination Sterilität Bakterienendotoxine: max. 0,25 I.E. pro ml andere Anforderungen für: sauer oder alkalisch reagierende Verunreinigungen Leitfähigkeit oxidierende Substanzen Chlorid Verdampfungsrückstand
- Trinkwasser Trinkwasserverordnung frei von pathogenen Mikroorganismen ≤100 KBE/ml lösliche Verunreinigungen: Salze org. Verbindungen Gase unlösliche Verunreinigungen: anorganische Partikel organische Partikel: →abgestorbene Zellen →vermehrungsfähige Organismen
- Wasseraufbereitungssysteme Ionenaustauscher basisch-anionisch/sauer-kationisch starke/schwache Membranfiltermethode Umkehrosmose Ultrafiltration Elektroentionisierung Destillation einstufige Verdampfung mehrstufige Verdampfung Thermokompressionsverfahren
- Ionenaustauscher meist aus synthetischen Harzen Endprodukt weist nur eine einfache Reinwasserqualität auf Partikel, Pyrogene, org. Verbindungen passieren ungehindert dient nicht als alleiniges Verfahren für Pharmawasser meist mit weiteren Aufbereitungssystemen (vor- oder nachgeschaltet) regenerationsfähig spielt eine untergeordnete Rolle für die pharm. Industrie
- Kationenaustauscher Kationenaustasucher enthält fixierte anionische Gruppen, die mit H+ beladen sind tauscht im Wasser enthaltene Kationen gegen H+ aus wird mit HCl regeneriert
- Anionenaustauscher enhält fixierte kationische Gruppen, die mit OH- beladen sind tauscht im Wasser enthaltene Anionen gegen OH- aus wird mit NaOH regeneriert
- Umkehrosmose/Reverse Osmose (RO, UO) vorwiegende Nutzung zur Entsalzung von Wasser semipermeable Membran, für Wasser durchlässig, jedoch nicht für in Wasser gelöste Ionen Substanzen, Partikel, MO, Pyrogene, org. Substanzen ab 1 nm können abgeschieden werden (Vorteil gegenüber Ionenaustauschern) hoher Betriebsdruck der Umkehrosmoseanlagen (12-14 bar) eine einfache Osmoseanlage meist unzureichen: Nutzung von Mehrstufensystemen Prinzip: normalerweise fließt das Wasser vom Ort der niedrigeren Konzentration bis sich ein bestimmtes osmotisches Gleichgewicht eingestellt hat wird auf die konzentrierteLösung Druck ausgeübt, der größer ist als der osmotische Druck, kehrt sich die Fließrichtung um