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Sozialpsychologie (Subject) / Dissonanztheorie (Lesson)
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- Kognitive Dissonanztheorie das Unbehagen, das durch zwei oder mehrere widersprüchliche Kognitionen verursacht wird später definiert als durch eine Handlung verursacht, die dem üblichen, typischerweise positiven Selbstbild zuwiderläuft
- Dissonanzreduktion 1. Änderung des Verhaltens, um es in Einklang mit der dissonanten Kognition zu bringen 2. Änderung der dissonanten Kognition, um unser Verhalten zu rechtfertigen Bsp: „Diese Prüfung war so wichtig, dass Schummeln ausnahmsweise in Ordnung war“ 3. Hinzufügen weiterer Kognitionen, um unser Verhalten zu rechtfertigen
- Selbstbestätigungstheorie beschreibt die Tendenz, Bedrohungen für das Selbstkonzept durch Dissonanz zu reduzieren, indem man Fähigkeiten in einem von dieser Bedrohung unabhängigen Bereich hervorhebt
- Nachentscheidungsdissonanz die Dissonanz, die nach einer Entscheidung entsteht und die typischerweise durch eine Höherbewertung der Attraktivität der gewählten Alternative und eine Abwertung der abgelehnten Alternative reduziert werden kann
- Rechtfertigung von Anstrengung das Bestreben der Menschen, Dinge positiver zu bewerten, die sie sich hart erarbeitet haben -> auch wenn sie sich als Flop herausstellen Bsp: Clubaufnahme
- externe Rechtfertigung ein Motiv oder eine Erklärung für dissonantes Verhalten, das/die sich außerhalb des Individuums befindet (z.B. Belohnung, Vermeidung von Bestrafung, Rücksichtnahme auf Gefühle Anderer) wenn man keine externen Rechtfertigungen für sein Verhalten findet sucht man nach internen
- interne Rechtfertigung führt zur Dissonanzreduktion durch Änderung der eigenen Auffassung oder des eigenen Verhaltens.
- einstellungskonträre Argumentation die Äußerung einer Meinung oder Einstellung, die der eigenen Überzeugung oder Einstellung widerspricht
- Selbstüberredung dauerhafte Form der Einstellungsänderung, die durch Versuche der Selbstrechtfertigung entsteht dauerhafter als explizite Überredungsversuche anderer, weil der Prozess des Überzeugens selbstbestimmt ausgelöst wird
- intrinsische Motivation der Mensch tut Dinge, weil er sie tun möchte
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- extrinsische Motivation der Mensch tut Dinge, weil e dafür belohnt oder dazu gedrängt wird
- Effekt der übermäßigen Rechtfertigung tritt auf, wenn man sich zu sehr auf die extrinsischen Gründe seines Verhaltens konzentriert und die intrinsischen vernachlässigt
- Zwei-Faktoren-Theorie der Emotion der Mensch nimmt zuerst physiologische Erregung wahr und sucht dann eine geeignete Erklärung dafür
- Kulturelle Unterschiede hinsichtlich der Definition des Selbst westliche Kulturen: independente Sichtweise des Selbst östliche Kulturen: interdependenten Sichtweise des Selbst
- Geschlechtsunterschiede bei der Definition des Selbst Frauen konzentrieren sich eher auf enge Beziehungen und neigen zu relationaler Independenz (unabhängig vom sozialen Kontext) Männer konzentrieren sich auf gruppenzughörigkeit zu größeren Gruppen und zu kollektiver Interdependenz (abhängig vom sozialen Kontext)
- Theorie des sozialen Vergleichs Die Vorstellung, dass wir etwas über unsere eigenen Fähigkeiten und Einstellungen in Erfahrung bringen, indem wir uns mit anderen Menschen vergleichen
- Abwärtsgerichteter Vergleich Der Vergleich mit Menschen, die in Bezug auf eine bestimmte Eigenschaft oder Fähigkeit nicht so gut sind wie wir aufwärtsgerichtet Gegenteil
- Impression-Management Der Versuch des Menschen, andere dazu zu bringen, ihn so zu sehen, wie er gesehen werden möchte
- Ingratiation Eine Strategie um sich bei anderen , die oft einen höheren Status haben als man Selbst, durch Einschmeicheln und Lob beliebt zu machen
- Self-Handicapping Eine Strategie, sich Selbst Hindernisse zu schaffen und Ausreden zurechtzulegen, um sich bei schlechter Ausführung einer Aufgabe nicht selbst die Schuld geben zu müssen