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MIKII (Subject) / Grenzbereiche der Mikroökonomik (Lesson)

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  • Neue Institutionenökonomik - Historischer Ursprung?   Wenn Nationalökonomen von der Überlegenheit der dezentralen Koordination über Märkte so überzeugt sind, wie kommt es, dass es überhaupt Unternehmen, sprich zentrale Planungsprozesse gibt? • 1991 Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für Coase • 3. September 2013: Coase stirbt 102-jährig 
  • Neue Institutionenökonomik   „Einzuwenden ist im wesentlichen, dass die Theorie in der Luft schwebt. Es ist so, als ob man den Blutkreislauf ohne einen dazugehörigen Körper erforscht. Unternehmen haben keine Substanz. Märkte bestehen ohne Gesetze.“ 
  • Neue Institutionenökonomik versus Neoklassische Mikroökonomie   1. Institutionelle Rahmenbedingungen entscheidend bei der ökonomischen Analyse wirtschaftlicher (und politischer) Prozesse 2. Weniger Mathematik, mehr Psychologie 3. Unterschiedliche Interessen und Handlungsspielräume der Akteure sind bedeutsam Die Annahmen des Modells des Homo oeconomicus werden ergänzt bzw. ersetzt! 
  • Neue Institutionenökonomik b) Property Rights-Theorie:   Grundlagen • Güter: Bündel an Verfügungsrechten, die den Wert eines Gutes mitbestimmen •  Wert des Gutes wird nicht nur aus dessen Substanz bestimmt •  Beispiel „Grundstück“: à Was kann man damit anfangen? à Überbauungsrecht? • Märkte: Nicht Güter werden gehandelt, sondern Verfügungsrechte 
  • Neue Institutionenökonomik Vier Arten von Property Rights?   Vier Arten von Property Rights 1.  Das Recht, die Sache zu nutzen. 2.  Das Recht, die Erträge aus der Sache zu behalten. 3.  Das Recht, die Sache zu verändern. 4.  Das Recht, die Sache teilweise oder vollständig anderen zu überlassen. 
  • Transaktionskostentheorie 2 Arten von Transaktionskosten Ex Ante TK  -Anbahnungskosten -> Marktrechererche (Partner, Konditionen) -Vereinbarungskosten -> Verhandlung, Vertragsformulierung, Einigung    Ex Post TK  -Abwicklungskosten -> Managementkosten der Führung und Organisation -Kontrollkosten -> Termine, Qualität etc.  -Anpassungskosten -> Nachträgliche Durchsetzung von Qualitäts-, Mengen-, Preis-, Geheimhaltungsparametern.  
  • Was sind Transaktonskosten?   Transaktionskosten sind die Kosten der Übertragung von Verfügungsrechten. Sie resultieren dabei aus unvollständigen Informationen und strategischem „Missbrauch“ von einseitig bzw. nicht allgemein verfügbaren Informationen   
  • Verhaltensannahmen der Transaktionskostentheorie
  • Historische Entwicklung der Transaktionskostentheorie
  • Annahme der neoklassischen Modelle:   Vollständige Information und keine Informationskosten 
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  • In der Realität oft asymmetrische Informationsverteilung (Abbildung)
  • d) Asymmetrische Informationsverteilung und Principle Agent-Theorie Verborgene Eigenschaften „Hidden Characteristics“ Gebrauchtwagenverkäufer kennt die Macken seines Fahrzeuges besser als der potenzielle Käufer
  • Adverse Selection – negative Auslese
  • Zusammenspiel "Grad der potenziellen Informationsasymmetrie" und "Gütertypen"
  • Lösungsmechanismen zur Verhinderung des Marktversagens: Der Markt kann sich oft aus eigener Kraft, ohne staatliche Korrekturen behelfen!
  • Verborgenes Handeln „Hidden Action“ Arbeitnehmer (Agent) weiss besser als seine Arbeitgeber (Principal), wie sehr er sich am Arbeitsplatz anstrengt
  • Ex Ante und Ex Post (Bedeutung)   Ex ante-Informationsasymmetrie = vor Vertragsabschluss Ex post-Informationsasymmetrie = nach Vertragsabschluss    
  • Moral Hazard (Moralisches Risiko)
  • Moral Hazard (Moralisches Risiko)
  • Lösungsmechanismen bei Moral Hazard
  • Politische Ökonomik
  • Politische Ökonomik (Gegenstand, Zentrale Annahmen, Fragestellungen)
  • Politische Ökonomik Regeln zur kollektiven Entscheidungsfindung
  • Politische Ökonomik - Wünschenswerte Eigenschaften jedes Abstimmungsverfahrens nach Arrow und Arrows Unmöglichkeitstheorem
  • Politische Ökonomik Abstimmungsparadoxon nach Condorcet
  • Politische Ökonomik Borda-Auszählung
  • Politische Ökonomik Medianwähler-Theorem
  • Grundlagen der Verhaltensökonomik
  • Verhaltensökonomik nach Gabriel Tarde (1843 – 1904)
  • Verhaltensökonomik nach Daniel Kahneman (geb. 1934 in Tel Aviv)
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  • Grundlagen zur Verhaltensökonomik (2)
  • Grundlagen zur Verhaltensökonomik (3)
  • Grundlagen zur Verhaltensökonomik (4)
  • Verhaltensökonomik Ernst Fehr und die Neuroökonomie
  • 1990er Jahre: Neue Forschungsrichtung Neuroökonomie
  • 3 Grunderkenntnisse der Verhaltensökonomik
  • Position 1 der Verhaltensökonomik: Referenzpunkte
  • Position 2 der Verhaltensökonomik: Gerechtigkeit
  • Position 3 der Verhaltensökonomik: Heuristik (Faustregel)