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Kennzahlen (Subject) / Kennzahlen GuV (Lesson)
Kennzahlen
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- EBIT Jahresüberschuss +/- Ausserordentliches ERgebnis + Minderheiten +Steuern +-Finazergebnis Beurteilung der Ertragssituation Vorteile Rückschlüsse auf das operative Geschäft zu Vergleich Branche in Verbindung der Umsätze keine verzerreung durch steuerliche Einflüße international Nachteile: nur in verbindung mit anderen Kennzahlen aussagekräftig Auch Zinseinkünfte, Finanzergebnis können operativ sein Einkünfte die nicht zum originären Geschäft gehören in der Kennzahl enthalten
- EBITDA Jahresüberschuss +- -Ausserordentliches Ergebnis + Minderheiten + Steuern +- Finanzergebnis + Abschreibungen Hat Cashflow Charakter, da die Abschreibungen hinzu gerechnet werden. Vorteile Einflüsse unterschiedlicher Fianzierungsformen finden keine Berücksichtigung Vereinfacht internationale Vergleiche Nachteile nur mit anderen Kennzahlen aussagekräftig branchen übergreifend schwer vergleichbar Einkünfte die nicht unmittelbar aus dem Geschäft stammen sind enthalten
- Gewinn vor Steuern (EBT) Jahresüberschuss +- Außerordentliches Ergebnis + Minderheiten + Steuern Vergleichskennzahl für die Ertragskraft Vorteile Unterschiedliche Steuerliche Vorschriften haben keinen Einfluss Kapitalkosten finden teilweise Berücksichtigung Zinseinkünfte des operativen Einkommens finden Berücksichtigung Nachteile Nur unter Berücksichtigung anderer Kennzahlen Aussagekräftig kann im Zeitablauf stark variieren international schwer vergleichbar auf Grund unterschiedlicher Bewertungsvorschriften
- Jahresüberschuss (Gewinn) Umsatz + Sonstige betriebliche Erträge - operative Kosten +/- Finanzergebnis -Steuern -Minderheiten +/- Außerordentliches Ergebnis Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen der Periode, entspricht dem Ergebnis der GuV Vorteile: Zukunftsschätzungen für börsennotierte Gesellschaften verfügbar (insbesondere bezogen auf den Gewinn pro Aktie ggf. nach Adjustierung) Intuitiv verständlich Steuern und damit konkreter Aufwand finden Berücksichtigung Nachteile: International nicht vergleichbar Ist dem Bilanzpolitischem Ermessen ausgesetzt, was dann wiederum die Kennzahlen betriff Weniger aussagekräftig als der Cashflow
- Net operating profit after Taxes (Nopat) EBIT + Abschreibungen +∆ Rückstellungen - operative Steuern + Zinsen für Leasingaufwendungen + ∆ Kapitalisierte F&E - Aufwendungen Operative Nettogewinn nach Steuern. Beschriebt, welchen Profit das Unternehmen im Falle einer reinen EK-finanzierung erwirtschaften würde. Für Unternehmen die vom Hebeleffekt der Fremdfinanzierung profitieren (Leverage-Effekt) ist NOPAT eine alternative um den operativen Erfolg zu messen. Der NOAPT berücksichtigt im gegensat zum EBIT nicht die Steuerersparnisse hervorgerufen durch hohe Schulden. Vorteile: unabhänig von der Finanzierungsform Betrachtung nur operatives Ergebnis Steuern finden als Aufwand berücksichtigung Nachteile: Vielzahl an Adjustierungen möglich weniger genau als Cashflow, da Rechnungslegungsvorschriften zum Tragen kommen
- Steuerquote Steuern/Ergebnis vor Steuern(EBT) x100% Beschreibt die Relation der Ertragssteuern zum Vorsteuerergebnis, um die relative Ergebnisbelastung durch die Besteuerung darzustellen. Wichtig für Standortentscheidungen eines Unternehmens. Vorteile: sinnvoll im nationalen Vergleich bei Steuerstabilität Indikator für künftige Steuerquoten tatsächliche Aufwandsgröße Nachteile: im Zeitablauf schwankend Verlustvorträge erschweren die Prognose international auf Grund von Komplexität kaum anwendbar
- Finanzergebnis Zinserträge + Zinsaufwendungen +/- Abschreibungen Zuschreibungen auf Finanzanlagen +/- Abschreibungen Zuschreibungen auf kurzfristige Wertpapiere + sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen Ist Unterschied zwischen EBIT und EBT Vorteile: Rückschlüße auf Finanzierungskosten Nachteile: kann operative Bestandteile enthalten im Zeitablauf variieren
- Forschungsquote Forschungs und Entwicklungskosten/Umsatz x 100% Zeigt den Anteil der Forschungskosten die vom Umsatz investiert werden. Bei Änderung der Quote sind Umsatz (Preise) und Forschungskosten zu untersuchen!! Vorteile: mögliche Rückschlüsse auf Forschungseffizienz Anhaltspunkte für Wettbewerbsfähigkeit Dient Unternehmensvergleich Nachteile: aus GuV meist nicht eindeutig identifizierbar F&E nicht eindeutig ermittelbar zuordnung zu F&E Kosten nicht immer kontinuierlich, Gewinnmodellierung möglich.
- Umsatz zu Gesamtkosten Umsatzkosten/Gesamtkosten x 100% Zeigt wie wirtschaftlich die Umsatzkosten im Verhältniss zu den Gesamtkosten sind. Vorsicht schwankende Beschaffungspreise! Je höher desto höher der Einfluss auf die Gewinne. Vorteile: guter indikator für unternehmensvergleiche in verbindung mit Personalintensität guter Indikator für die Produktivität Nachteil: Stark branchen Abhänig Abhänig vom Beschaffungsmarkt
- Abschreibungsintensität Abschreibungsaufwand/Gesamtaufwand x 100% Maßstab für die Wirtschaftlichkeit des AV. Steigt die Kennzahl führt dies meist zu höheren Gewinnausweisen in den Folgejahren. Niedrig kann bedeuten veraltetes AV. Vorteile: Hinaus auf Rationalisierungsgrad Hohe aussagekraft in Kombination mit der Personalintensität Erkennen von Produktivitätspotential Nachteil: Schwierig zu ermitteln, da Abschreibungen stark durch Bilanzpolitik beeinflusst Starke Branchenabhänigkeit
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- Abschreibungsqoute Abschreibungen/Umsatz x 100% Abschreibungen sind nicht außerordentliche oder GWG. Steigend kann bedeuten, es wurde investiert, zeigt sich jedoch noch nicht im Umsatz Vorteil: Gute aussage über Produktivität Sektorvergleich Analyse im Zeitablauf Nachteil: Abhänig von Abschreibungsmethode Branchenabhänig künstliche Verbesserung bei geringer Reinvestition
- Abschreibungsstruktur Abschreibungsart/Abschreibungen gesamt x 100% Ohne Außerordentliche Abschreibungen und GWG
- Personalintensität Personalaufwand/Gesamtaufwand x 100% Wirtschaftlichkeit des Faktors Arbeit Personalaufwand umfasst Löhne und Gehälter, soziale Abgabensowie aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung.
- Arbeitsintensität Umsatz/Personalaufwand Erzeilter Umsatz im Verhältnis zu Personalaufwand der Periode. Wieviel Umsatz mit einem € Personalaufwand erzielt wird.
- Umsatz pro Mitarbeiter Umsatz/Vollzeit-Mitarbeiter Information über Effizienz und der Mitarbeiterintensität