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Therapiearten (Subject) / Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung (Lesson)
Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung
This lesson was created by AnjaTemplin1.
- Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung Im Absichtslosigkeitsstadium („Precontemplation“) haben Personen keine Absicht, ein problematisches Verhalten zu verändern. Im Absichtsbildungsstadium („Contemplation“) haben Personen die Absicht, irgendwann das problematische Verhalten zu verändern. Im Vorbereitungsstadium („Preparation“) planen Personen konkret, demnächst ihr problematisches Verhalten zu ändern und unternehmen erste Schritte in Richtung einer Verhaltensänderung. Im Handlungsstadium („Action“) vollziehen Personen eine Verhaltensänderung. Im Aufrechterhaltungsstadium („Maintenance“) haben Personen seit einem längeren Zeitraum das problematische Verhalten aufgegeben. Im Abschlussstadium („Termination“) ist das alte Verhalten dauerhaft aufgegeben, das neue Verhalten ist verinnerlicht und wird aufrechterhalten. Das 6. Stadium ist in der Originalliteratur von Prochaska und di Clemente nicht enthalten. Es wurde später von anderen Autoren vereinzelt hinzugefügt und ist nicht für alle Anwendungsfelder gleich sinnvoll (Sucht, Bewegung). Veränderungsprozesse Weiterhin beinhaltet das TTM Veränderungsprozesse („Processes of Change“), definiert als Aktivitäten und Ereignisse, die ein problematisches Verhalten und damit zusammenhängende Kognitionen und Emotionen beeinflussen und verändern. Die Veränderungsprozesse ermöglichen und fördern das Durchlaufen der Stadien der Änderungsbereitschaft, d. h. sie beschreiben, wie Personen von einem Stadium in das nächste fortschreiten. Es wurden zehn Veränderungsprozesse identifiziert, die sich entlang zweier Dimensionen als auf das Erleben bezogene, kognitiv-affektive Prozesse („Cognitive-affective Processes“) und verhaltensorientierte Prozesse („Behavioral Processes“) kategorisieren lassen. Die fünf kognitiv-affektiven Prozesse sind „Steigern des Problembewusstseins“ („Consciousness Raising“), „Emotionales Erleben“ („Dramatic Relief“), „Neubewertung der persönlichen Umwelt“ („Environmental Reevaluation“), „Selbstneubewertung“ („Self-Reevaluation“), und „Wahrnehmen förderlicher Umweltbedingungen“ („Social Liberation“), die fünf verhaltensorientierten Prozesse sind „Gegenkonditionierung“ („Counterconditioning“), „Kontrolle der Umwelt“ („Stimulus Control“), „Nutzen hilfreicher Beziehungen“ („Helping Relationships“), „(Selbst-) Verstärkung“ („Reinforcement Management“), und „Selbstverpflichtung“ („Self-Liberation“).