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Politische Soziologie (Subject) / Politische Kommunikation (Lesson)
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- Interpersonale Kommunikation Auge zu Auge, geschieht zwischen 2 konkreten Personen
- Massenkommunikation: öffentlich, indirekt, einseitig, mit technischen Mitteln an ein disperses Publikum
- Lasswell-Formel: Who says what to whom in which channel with what effect? -> Sender, Botschaft, Rezipient, Medium, Wirkung
- "The People´s choice" (Lazarfeld 1944): 7x Wiederholungsbefragung zu amerikanischer Präsidentschaftswahl 1940 Wahlverhalten vorhersehbar -> Index of Political Predisposition (IPP) Wahlverhalten (IPP): Religion + Wohnort + sozioökonomischer Status
- Wählertypen nach Lazarfeld Partisans (50%): bleiben bei Anfangsentscheidung Crystallizers (28%): am Anfang keine Präferenz, am Ende die IPP-prognostizierte Waverers (15%): Wahlabsicht-> Änderung -> zurück Party changers (8%): entscheiden am Wahltag anders
- Wirkungen Wahlkampfkommunikation -Verstärkungseffekte: Wahlabsicht wird beibehalten Partisans nutzen häufig Massenmedien selektive Auswahl/Wahrnehmung der Kommunikationsinhalte
- Wirkungen Wahlkampfkommunikation -Aktivierungseffekte: Besitz latenter Prädisposition (IPP) Wahlkampfkommunikation aktiviert diese --> weckt Interesse -> steigert Rezeption selektive Aufmerksamkeit Auskristallisierung der Wahlentscheidung
- Wirkungen Wahlkampfkommunikation -Konversionseffekte: Wechsel der Wahlabsicht -> wird dann beibehalten
- Two- Step- Flow: Massenmedien -> Massenkommunikation -> Meinungsführer -> interpersonale Kommunikation -> wenig Interessierte Pol. Prädisp. steuern Rezeption und Akzeptanz von Überzeugungsbotschaften -> geringe Wirkung dieser Pol. Massenkommunikation ist nur für wenige relevant
- Realitätskonstruktion durch Massenmedien: Realität ------Selektion und Interpretation----> Medienrealität ->Primärerfahrung->Bürgersicht der Realität<-Sekundärerfahrung<-
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- Agenda-Setting: MM setzen Themenagenda, geben Bürgern dadurch bestimmte ("wichtige") Themen vor Medienagenda greift vor der Bürgeragenda
- Priming: Bürger beurteilen pol. Akteure nach den Kriterien, die durch die Medienberichterstattung verstärkt thematisiert wurden Kandidatenorientierung -> Wahlentscheidung
- Framing gleiches Thema wirkt in anderem Rahmen verschieden -> Interpretationsrahmen, die bestimmte Aspekte betonen
- Schweigespirale: menschliche Isolationsfurcht, Beobachtung der Umweltmeinungen -->Vergleich mit eigener Konsonanz: hohe Redebereitschaft Dissonanz: geringe Redebereitschaft Rolle der Medien: Quelle der Umweltmeinungen -> bei Darstellung durch MM kann aus vermeintlicher Meinung eine tatsächliche werden
- Fazit: Bedeutung von Kommunikation für die Vermittlung pol. Infos Möglichkeiten der Einflussnahme auf pol. Einstellungen und Verhalten: Bewertungen, Kognition (Realitätskonstruktion)