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Politische Soziologie (Subject) / Politische Orientierung (Lesson)
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- "Einstellung" Definition Tendenz auf eigenen Stimulus auf eine bestimmte Weise zu reagieren nicht direkt beobachtbar (Einstellung selbst) diverse Einstellungsobjekte (pol. Ziele, Akteure)
- Drei-Komponenten-Ansatz (Rosenberg, Hovland 1960): Kognition (Überzeugung) Affekt (emotionale Bewertung) Konation/Verhaltensintention (-) Inkonsistenz der 3 Elemente Anspruchsvolle Messung
- Ein-Komponenten-Ansatz (Fischbein 1965): Affekt --> Bewertung eines Objekts Übereinstimmung zwischen Bewertung, Kognition und Verhalten ist empirische, nicht definitorische Frage (Objekte werden in + - Schema eingeordnet)
- Messung Befragung (-) Reaktivität --> Befragte bewerten oft Objekte, die sie nicht kennen (können) -> nonattitudes Nicht-reaktive Verfahren: -Beobachtung, Messung der Reaktionen
- Einstellungssystem Definition: Gesamtheit miteinander verbundener Einstellungen -Größe, Organisationsgrad --> Zahl/Stärke der Verknüpfungen, Konsistenz, Stabilität
- Konzept "öffentliche Meinung": = Zusammenfassung der Einstellungen der Mitglieder eines Kollektivs = Meinungsäußerungen bestimmter Akteure = herrschende Meinung in öffentlicher Kommunikation --> konkurrierende Definitionen
- Stabilität von Einstellungen (Converse 1964/1970) -> Messung der Antwortstabilität zu 3 Zeitpunkten Black-and-White-Modell kleiner Teil: echte Einstellungen großer Teil: Zufallsantworten -->nonattitudes -> vorhandene Kognitionen und Bewertungen beeinflussen: -Rezeption -Akzeptanz Bewertung neuer Informationen
- Konsonanzstreben nach Festinger 1957: Freund + Ego - NPD / Freund + NPD 1. Repression von Information: Info ins Gegenteil verwandeln Freund - NPD 2. Einstellungsänderung: eigene Meinung überdenken Ego + NPD 3. Einstellungsänderung: Einstellung zu Person ändern Ego - Freund
- Einstellungssysteme: vorhandene Orientierungen beeinflussen Aufnahme und Verarbeitung neuer Informationen -> neue Orientierungen sollen zu bestehenden passen Kontroverse Lane (+)/ Converse (-) : gibt es gut strukturierte politische Einstellungssysteme?
- Lane (1962) Meinung zu politischen Einstellungssystemen: sinnvolle Organisation Tiefeninterviews mit 15 Bürgern -> plausible Erklärungen der Befragten --> Bürger können pol. Orientierung organisieren
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- Converse (1964) Meinung zu Einstellungssystemen: unstrukturierte Orientierung Frage nach den Kriterien zur Bewertung von Parteien horizontal constraint: hängen Bewertungen verschiedener Policy-Fragen innerhalb eines Politikfelds und in unterschiedlichen Politikfeldern zusammen? -> hängen nur schwach zusammen vertical constraint: wirken übergeordnete Orientierungen strukturierend? -> können nicht von übergreifender Links-Rechts-Dimension strukturiert sein
- Unterschiedliche Vorgehensweisen Lane/Converse: wenig standardisiert-> Tiefeninterviews standardisiertes Interview in repräsentativer Stichprobe idiosynkratische Plausibilisierung Bezug auf abstrakte Konzepte
- Fazit: Nur wenige haben hochgradig strukturierte Einstellungssysteme Hochgradige Involvierung begünstigt: zeitliche Stabilität der Bewertungen HC: starke Zusammenhänge zwischen einzelnen Bewertungen auf einer Abstraktionsebene VC: starke Zusammenhänge zwischen Bewertungen auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen
- Funktionen von Einstellungen nach Katz Wissensfunktion (Ich) Verteidigungsfunktion Instrumentelle Funktion Expressive Funktion