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Epidemiologie (Subject) / Begriffe (Lesson)
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- Fester Marker Risikofaktor, der nicht verändert werden kann u. damit als kausaler Faktor ausscheidet.
- Allegiance Identifikation der Forscher mit dem untersuchten Verfahren
- Interne Validität Validität=Gültigkeit, Gewicht einer Aussage: Misst das Instrument, was es messen soll. liegt vor, wenn die Veränderung der abhängigen Variable eindeutig auf die Variation der unabhängigen Variable zurückgeführt werden kann. Die interne Validität ist hoch, wenn Alternativerklärungen weitgehend ausgeschlossen werden können. Ein beobachteter Zusammenhang zwischen Behandlung und der Veränderung in den Ergebnisvariablen ist tatsächlich auf die Therapie zurückzuführen (es besteht ein kausaler Zusammenhang)
- Erhöhung der internen Validität Durch Ausschaltung von Störvariablen: Elimination, Konstanthaltung, Parallelisierung.
- Reliabilität Reproduzierbarkeit Von denselben Objekten werden wiederholt dieselben Messwerte erzielt. Ist notwendige Voraussetzung für Validität
- High-Risk-Studien Untersuchen Personen, von denen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko angenommen wird. Z.B. Kinder schizophrener Eltern.
- Interne Validität ist gefährdet, durch: -Geschichte (Antidepressivastudie, gutes Wetter, schlechtes Wetter) Reifung (Personen ändern sich) Reaktivität (Personen habituieren od. die Sensitivität erhöht sich) Rosenthal-Effekt.
- Varianzen, die zu diagnostischen Fehlern beitragen Kriterienvarianz: Verschiedene Untersucher wenden unterschiedliche diagnostische Kriterien an, für dieselbe Störung. Subjektvarianz: Derselbe Patient wird zu unterschiedlichen Zeitpunkten untersucht an denen unterschiedliche Krankheitszustände vorhanden sinde (z.B. mehr Zwang, mehr Depression) Situationsvarianz: Unterschiedliche Stadien der Erkrankung Beobachtungsvarianz: Unterschiedliche Urteile zum Vorhandensein von Symptomen.
- Differentielle Indikation Welche Form der Therapie ist bei wem indiziert
- Epidemiologie Untersuchung der Verteilung von Krankheiten od. Störungen, sowie Finden von Beeinflussungsfaktoren.
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- Deskriptive Epidemilogie Mit beschreibenden Methoden Antworten auf die Fragen: Wie viele Menschen sind erkrankt? Wie ist der Verlauf?
- Analytische Epidemiologie Welche Faktoren erklären die Entstehung und den Verlauf?
- Effektstärke Gibt die relative Größe des Effektes an, um Hinweise auf die praktische Relevanz von signifikanten Ergebnissen zu erhalten. Vor Untersuchungen wird eine Mindeseffektgröße festgelegt. 0,4 Effektstärke = mittlere Größe Bravais - Pearson Korrelation: Oft genutzte Maßzahl für Effektstärke bei Regressionsmodellen. Nach Cohen: 0,1 kleiner Effekt, 0,3 mittlerer Effekt, 0,5 starker Effekt Cohens d: Effektgröße für Mittelwertsunterschiede zwischen 2 Gruppen mit gleicher Größe u. Varianz 0,2 kleiner Effekt, 0,5 mittlerer Effekt, 0,8 starker Effekt.
- Prävalenz Anzahl der zum Untersuchungszeitpunkt Kranken (definierte Krankheit) einer Gruppe definierter Größe. Periodenprävalenz: Innerhalb eines Jahres lag bei 9% der Versicherten eine affektive Störung vor.
- Prävalenzrate Anzahl der zum Untersuchungszeitpunkt Kranken: durch die Anzahl der in die Untersuchung einbezogenen Individuen
- Kohortenstudie Biogr. Ereignis trat in dieser Gruppe zum ähnlichen Zeitpunkt auf (Einschulungskohorte...) Ziel: Zusammenhang zwischen Exposition zu Bedingungen und dem nachfolgenden Auftreten von Krankheit herauszufinden. Intrakohorte: Eine Kohorte zeitliche Entwicklung Interkohorte: Gruppenvergleich Prospektive Kohorte: Gegenwart/ZUkunft Retrospektive Kohorte
- Inzidenz Anzahl der Neuerkrankungen einer bestimmten Krankheit, einer best. Bevölkerungsgruppe, während einer bestimmten Zeit
- Probleme der Interpretation von Kohortenstudien Alterseffekt, Lebenszykluseffekt, Periodeneffekt (Änderungen korrel. mit der Jahreszeit) Identifitkationsproblem: Die 3 Effekte lassen sich nur unter zusätlichen Annahmen trennen. Messzeitpunkteffekt: Die Einstellung der Menschen wandelt sich mit dem Zeitgeist.
- Attributables Risiko Das Risiko, welches der Exposition zu einem Risikofaktor zuzuordnen ist. Gibt an, um welchen Prozentsatz man die Krankheitshäufigkeit senken könnte.
- relatives Risiko Vergleich noch Nicht-Exponierten mit Exponierten Wie bedeutungsvoll ist der Risikofaktor Um welchen Faktor unterscheidet sich ein Risikofaktor in 2 Gruppen. Berechnung des relativen Risikos einer Erkrankung: (a:(a+b)):(c:(c+d)) Die Exponierten Erkrankten + die exponierten nicht erkrankten: die Nichtexponierten erkrankten und nicht erkrankten.
- Oddsratio Quotenverhältnis, Kreuzproduktverhältnis Stärke des Zusammenhangs zwischen 2 Merkmalen. Wie stark hängt ein Risikofaktor mit einer Erkrankung zusammen.
- Änderungssensitivität Qualitätskriterium eines Messverfahrens Die Veränderungen werden tatsächlich durch dieses Messverfahren sichtbar