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Begriffesammlung (Subject) / Begriffesammlung (Lesson)

Begriffesammlung

This lesson was created by AnjaTemplin1.

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  • Phasen der Abstinenz Prochaska u. Di Clemente 1. Absichtslosigkeit (ohne Problembewusstsein) 2. Absichtsbildung ( Bewusstwerdung) 3. Handlungsvorbereitung (Preparation) 4. Handlung 5. Aufrechterhaltung (Maintenence) 6. Rückfall
  • Jellinik Schema Alpha-Typ : Erleichterungstrinker, nicht körperlich abhängig Beta-Typ: Gelegenheitstrinker, große Mengen bei sozialen Anlässen                    nicht körperlich od. psychisch abhängig Gamma-Typ: Längere abstinente Phasen, die mit Phasen starker Alkoholisierung wechseln, abhängig Delta-Typ: Spiegeltrinker Epsilon-Typ: Quartalssäufer
  • Typ I Traumata kurzes, einmaliges Ereignis
  • Typ II Traumata anhaltendes, sich wiederholendes Ereignis
  • Parathymie Dissonanz zwischen Erleben und Gefühlsausdruck Gehört zu den 5 grundsätzlichen Symptomen der Schizophrenie Lachen auf Beerdigung  
  • Paramimie affektinkongruenter mimischer Ausdruck
  • Perseveration Krankhaftes Beharren, nachwirken psychischer Eindrücke. Auch Haftenbleiben an Vorstellungen, Wiederholen von Bewegungen und Wörtern. Typ. Symptom einer formalen Denkstörung. Oft bei Alzheimer, Autismus, Schizophrenie, Zwangsstörung. Auch bei Frontalhirnsyndrom u. Epilepsie. Auch bei ADHS als Hyperfocus.
  • Halo-Effekt Von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte Eigenschaften schließen
  • Mulitple Baseline Dient der Überprüfung der Wirksamkeit einer Intervention. Mehrfach zeitlich versetzt auf verschiedene Verhaltensweisen angewendet. Od. um Leistungsgrundlinien zu ermitteln. Selber Test an verschiedenen Tagen.
  • Evidenzbasierte Medizin Auf empirische Belege gestützte Heilkunde. Externe Evidenz: Aktueller Stand der Wissenschaft, Studien... WEgen der schnellen Wissensvervielfältigung müssen Übersichtsarbeiten genutzt werden.   Die Cochrane Collaboration erstellt solche ARbeiten Die Externe Evidenz wird nach Validitätskriterien in Evidenzklassen  geordnet. Die Jadad-Skala prüft die formale Qualität einer Studie: EbM Evidenzklassen A     Ia: System. Übersichtarbeit, rand., kontroll. Studien, evt. Metaanalyse         Ib mind. 1 random. kontrollierte Stud. mit ausreichender Fallzahl B     IIa: 1 kontroll. Studie ohne Randomisierung (z.B. Prosp. Kohorte)         IIb:  mind. 1 Quasi experimentelle Studie         III: deskriptive Studie, Vergleichsstudie, Fall-Kontroll-Studie C     IV: Klinische Erfahrung von Autoritäten
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  • Wirkfaktoren nach Grawe 1. Ressourcenaktivierung (Wichtigste Ressourcen: Partner, Familie, Therapiebeziehung) 2.Problemaktualisierung 3. Aktive Hilfe zur Problembewältigung 4. Therapeutische Klärung
  • 4-Prinzipien Modell Beauchamp&Childress Medizinethik   Autonomie Fürsorge Gleichheit Nichtschädigung
  • Salutogenese Gesundheit als Prozess   Kohärenzgefühl (SOC) Vertrauen auf: -Erklärbarkeit, Vorhersehbarkeit -Ressourcen zur Bewältigung -die Anforderungen als Herausforderung sehen, es lohnt sich Verstehbarkeit/Bewältigbarkeit/Sinnhaftigkeit
  • Formale Denkstörungen Merkmale nach dem AMDP-System Im AMDP-System werden zwölf Begriffe zur Beschreibung formaler Denkstörungen angeführt, die folgend dargestellt werden. Die meisten Informationen zur Klassifizierung werden dabei durch Beobachtung in einem Gespräch gewonnen. Merkmale, die aus der Beschreibung des subjektiven Erlebens des Betroffenen gewonnen werden, sind mit einem entsprechenden Hinweis versehen. Denkhemmung Das Denken wird subjektiv als unregelmäßig gebremst, verlangsamt oder blockiert empfunden, als ob es gegen einen inneren Widerstand vollzogen werden müsse. Im Unterschied zum verlangsamten Denken geht es hier um die Empfindung der betroffenen Person, nicht um eine Fremdwahrnehmung. Denkverlangsamung Das Denken ist kontinuierlich verzögert und erscheint verlangsamt und stockend; ein Gedanke kann nicht oder nicht sofort zu Ende gedacht werden. Hier geht es anders als bei der hiervon abzugrenzenden Denkhemmung um eine durch andere Personen wahrgenommene Veränderung (Fremdwahrnehmung). Dies ist zum Beispiel bei Depressionen möglich. Umständliches Denken Wesentliches kann nicht von Nebensächlichem getrennt werden. Der inhaltliche Zusammenhang des Denkens ist hier zwar stets gewahrt, verliert sich aber in unwesentlichen Details. Eingeengtes Denken oder Gedankenarmut Hier sind der inhaltliche Denkumfang und die geistige Flexibilität eingeschränkt. Die Gedanken kreisen um nur wenige Themen, der Wortschatz ist verringert und teilweise können auch Gedächtnisinhalte verlorengegangen sein. Trotz Angeboten kann der Betroffene das Thema nicht oder nur schwer wechseln. Vorkommen ist beispielsweise möglich bei der Schizophrenia simplex und bei anderen Formen der Schizophrenie, aber auch bei Depressionen oder bei Zwangsstörungen. Perseveration → Hauptartikel: Perseveration Der gleiche Gedanke muss immer wieder gedacht werden, er wiederholt sich wie in einer Schleife. Im Gespräch werden zuvor gemachte Worte und Angaben häufig wiederholt, selbst wenn sie nicht in den aktuellen Zusammenhang passen. Vorkommen möglich z. B. bei schizoaffektiver Depression, bei Schizophrenie oder auch bei Zwangsstörungen. Grübeln → Hauptartikel: Grübeln Unablässige, gedankliche Beschäftigung mit häufig unangenehmen Themen, die nicht zielführend ist. Es wird aus der Beschreibung des introspektiven Erlebens des Betroffenen erfasst. Im Kontrast zum eingeengten Denken ist im Gespräch der Wechsel auf andere Themen ohne Schwierigkeiten möglich. Gedankendrängen Der Betroffene fühlt sich dem Druck vieler verschiedener Einfälle oder Gedanken ausgeliefert. Ähnlich der Ideenflucht, nur geht es hier um die Empfindung der betroffenen Person, nicht um eine Fremdwahrnehmung. Ideenflucht bzw. Gedankenflucht Das Denktempo kann erhöht sein. Dem Betroffenen gehen sehr viele Gedanken in sehr kurzer Zeit durch den Kopf, teilweise auch mehrere Gedanken gleichzeitig. Dabei sind die Assoziationen gelockert und die Gedanken somit sprunghaft. Die Themen werden ständig gewechselt und der Betroffene kann nicht bei einem Gedankengang bleiben. Vorkommen häufig bei Manie und auch bei Gesunden, insbesondere unter Einfluss von stimulierenden psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Koffein, Cannabis oder Amphetamin. Vorbeireden Auf gestellte Fragen wird nicht eingegangen, obwohl sie inhaltlich verstanden sowie erfasst wurden, die Antwort bekannt oder offensichtlich ist und keine Absicht bestand, die Frage unbeantwortet zu lassen. Gedankenabreißen und Gesperrtes Denken Das Gedankenabreißen ist eine vom Betroffenen selbst empfundene plötzliche Unterbrechung des sonst flüssigen Gedankengangs ohne eine erkennbare Ursache oder Motivation. In der Fremdwahrnehmung von außen wird dies als gesperrtes Denken beobachtet. Inkohärentes oder zerfahrenes Denken → Hauptartikel: Kohärenz (Psychologie) Die einzelnen Gedanken und Gesprächsteile bleiben ohne Zusammenhang, sie sind unlogisch, bruchstückhaft und zerfahren. Teilweise bestehen die Gedanken nur noch aus einzelnen Wörtern oder Wortfetzen (Schizophasie[6], „Wortsalat“ als extreme formale Denkstörung bei Schizophrenie), auch möglich bei der „verworrenen Manie“. Neologismen → Hauptartikel: Neologismus Hierbei handelt es sich um Wortneubildungen (Neolalie) und Privatsymbolik, teilweise werden auch gegensätzliche oder ähnliche Worte zu einem neuen Wort zusammengesetzt (Kontamination). Dies ist beispielsweise möglich bei Schizophrenie oder bei frühkindlichem Autismus. Weitere Formen Das AMDP-System kann nicht alle Variationen formaler Denkstörungen abdecken. Im Folgenden sind weitere Formen dargestellt, die in der Psychopathologie allgemein anerkannt sind und sich nicht einem der Begriffe des AMDP-Systems zu- oder unterordnen lassen. Konkretismus → Hauptartikel: Konkretismus (Psychiatrie)
  • inhaltliche Denkstörungen Von inhaltlichen Denkstörungen spricht man, wenn das Denken von übertriebenen oder falschen Vorstellungen bzw. von Fehlinterpretationen an sich realer Wahrnehmungen bestimmt ist, die für Außenstehende nicht nachvollziehbar sind, oder der Betroffene selbst die Denkinhalte als unsinnig und quälend empfindet. Dazu zählen der Wahn, die überwertige Idee und die Zwangsgedanken. Zwangsgedanken → Hauptartikel: Zwangsstörung Zwangsgedanken sind ich-dystone Gedanken, Impulse oder (auch bildhafte) Vorstellungen, die sich wiederkehrend aufdrängen und als unsinnig oder unangebracht empfunden werden. Sie können einerseits als ungewollte Einfälle auch gegen inneren Widerstand auftreten und lösen dabei zumeist Unbehagen, Anspannung oder Angst aus; ihre Inhalte sind häufig bedrohlich, aggressiv, blasphemisch oder obszön. Andererseits können Zwangsgedanken willkürlich auftreten und wie Zwangshandlungen der Reduktion von Anspannung oder Angst dienen. Auch Fehlinterpretationen realer Gegebenheiten sowie pathologischer Zweifel kommen als Zwangsgedanken vor. Allerdings besteht bei Zwangsgedanken, anders als beim Wahn, ein zumindest gewisses Maß an Einsicht in die verzerrte Wahrnehmung.[7] Überwertige Idee Eine überwertige Idee ist ein dauerhaft lebensbestimmender Leitgedanke, der Motivation, Antrieb und Volition (Willensbildung) beeinflusst und mit intensiver Emotionalität besetzt ist. Personen mit einer überwertigen Idee sind subjektiv von diesem Leitgedanken überzeugt und ihr Handeln ist davon getragen. Das Denken kann dabei perseverierend um die damit verbundenen Vorstellungen kreisen und andere Gedanken verdrängen. Die daraus resultierende Vernachlässigung alltäglicher Aufgaben der Lebensbewältigung führt zu Isolation, Selbstvernachlässigung und Verschrobenheit. Die Person ist für Gegenstandpunkte und Einwände nur schwer zugänglich. Fortschreitend wird die Verwirklichung der eigenen Überzeugungen entgegen allen Widerständen zum Lebensziel. Häufig ist eine überwertige Idee bei religiösen Fundamentalisten oder politischen Fanatikern anzutreffen und steht dem Wahn und den Zwangsstörungen nahe. Im Gegensatz zum Wahn oder Wahneinfall kann sich eine Person mit einer überwertigen Idee noch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, eventuell eine fehlerhafte Vorstellung zu haben, wobei der Verlauf zum Wahn fließend ist. Bei der Übernahme einer überwertigen Idee durch Dritte bestehen Übergänge zum induzierten Wahn. Ferner besteht eine Ich-Syntonie: Die Gedanken werden nicht als unangemessen oder unangenehm empfunden, wie es bei Zwangsstörungen der Fall ist. Die Ablehnung der Zwangsgedanken (Ich-Dystonie) kann u. a. mit zunehmender Chronifizierung einer Zwangsstörung abnehmen und damit stufenlos zur überwertigen Idee übergehen. Wahn → Hauptartikel: Wahn → Siehe auch: Wahnsinn als soziokulturelles Phänomen In der Psychopathologie ist der Wahn gekennzeichnet durch eine lebensbestimmende falsche Überzeugung eines Menschen, die mit seiner sozialen und kulturellen Realität nicht in Einklang zu bringen ist und die für ihn zweifelsfrei gewiss ist. Alle damit verbundenen Gedanken, Ideen und Vorstellungen werden für den Betroffenen als ich-synton und unmittelbar evident erlebt; sie bedürfen keines Beweises und keiner Überprüfung. Der Wahn kann bei Psychosen, bei verschiedenen Formen der Schizophrenie, bei Manie, bei psychotischer Depression oder auch isoliert als wahnhafte Störung auftreten. Wahnkranke im Narrenhaus in einer Zeichnung von Wilhelm von Kaulbach um 1834. Obgleich sich die Psychopathologie eingehend mit dem Wahn als psychische Störung auseinandergesetzt hat, existiert keine allgemein anerkannte Definition.[8] Im Folgenden werden die Schwierigkeiten der einzelnen Aspekte der genannten Definition beschrieben. Die Fehlerhaftigkeit der Überzeugung wird nicht immer als notwendig erachtet und bisweilen ist eine Überprüfung oder Widerlegung der Annahmen schwierig oder unmöglich (bspw. bei Wahn mit religiösen Inhalten).[9] Weiterhin sind irrationale Vorstellungen nicht in jedem Fall als pathologisch zu betrachten. Der Mensch besitzt eine allgemeine Fähigkeit zum Wähnen, wie es sich bspw. in sehr leichter Form beim Aberglauben und bei unbegründeten Ängsten zeigt.[10] Eine private Wirklichkeitsüberzeugung wird erst klinisch als Wahn bedeutsam, wenn der Kontrast zur sozialen und kulturellen Realität sowie die subjektive Gewissheit so groß sind, dass es zur sozialen Isolation kommt und das alltägliche Leben davon bestimmt ist. Diesbezüglich stellt der symbiontische Wahn eine Ausnahme dar. Dabei werden die irrationalen Überzeugungen eines Dritten (oft einer nahen Bezugsperson) zweifelsfrei übernommen und so der Wahn von einem Teil des sozialen Umfeldes mitgetragen.
  • Psychopathologie Aufgabenbereiche 1. Beschreibung von Syndromen (Muster typ. Symptomkonstellationen) 2. Einheitliche Erfassung, Beschreibung und Benennung der Symptome psychischer Erkrankungen. 3.Zuordnung von Symptomen und Syndromen zu nosologischen Klassen, d.h. Diagnosen.