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Diagnostik (Subject) / Diagnostik I (Lesson)
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- Wer war Begründer der Phrenologie Franz Joseph Gall
- Was bedeutet Phrenologie Lehre, dass das Gehirn das Zentrum für alle mentale Funktionen sei
- Was dachte Franz Joseph Gall und wie hat er gearbeitet? Ansicht: Durch Abtasten und Vermessen der Kopfform kann manCharakteraussagen treffenDenn: Geistige Organe sind an bestimmter Stelle und, je nachAusprägung der Charaktereigenschaften, sind die Hirnorgane großoder kleinObduktion von verstorbenen Geisteskranken und Vermessen von MenschundTierschädeln mit besonderen moralischen oder intellektuellenEigenschaften führte zu 27 lokalisierten GrundeigenschaftenBestätigt ist allerdings nur das Sprachzentrum (durch Broca und Wernicke)
- Was machte Cesare Lombroso? Führte kriminelle Neigungen auf erbliche Veranlagung zurückBeschrieb Methoden zu ihrer Erkennung anhand von körperlichenEffektenKriminalbiologische Lehre: Delinquente nato: Geborener VerbrecherKrimineller als besonderer Menschentypus, zwischenGeisteskranken und Primitiven 1870 entstand diese Vorstellung Führte anthropometrische Untersuchungen in Gefängnissen undpsychiatrischen Anstalten durch um Unterschiede zwischenGeisteskranken und Kriminellen zu identifizieren Geburtsstunde der wissenschaftlichen Kriminologie: Auffallendeanatomische Anomalien13 bei Untersuchung der Hinrschale desRäubers Vilela führten zu Offenbarungsmoment
- Wer war der Begründer der Graphologie? Johann Caspar Lavater Jedoch eher intuitiv-emotional, als empirisch nachvollziehbar
- nennen sie drei Standartwerke von Ludwig Klages „Handschrift und Charakter“„Grundlegung der Wissenschaft vom Ausdruck“„Die Grundlagen der Charakterkunde“
- Was gründete Ludwig Klages und wann? Er gründete 1896 die Deutsche Graphologische Gesellschaft
- Was machte Ludwig Klages? Versuchte Ausdruckslehre wissenschaftlich zu fundierenEntwickelte umfangreiches DeutungssystemSchriftzüge und das Schriftbild verweisen auf Körperbewegungen undSchriftbewegungen zeigt, dass man den Charakter hierdurcherkennen kann
- Nennen sie drei Empirische Untersuchungen zur Graphologie Neter und Ben-Shakhar: Wirtschaftsbezogene Metaanalyse:Aufklärung geht gegen NullGrillmayr: Man konnte nicht zwischen Kriminellen und Nicht-Kriminellen anhand der Handschrift unterscheidneWallner: Bedeutsame Verbesserung der Aussagekraft einerTestbatterie für Ausbildungserfolg durch Beachtung derSchriftvariablen
- Von wem stammt die bekannteste Konstitutionspsychologie Ernst Kretschmer
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- Was ist die Hauptthese von Ernst Kretschmer und seine drei Konstitutionstypen Hauptthese: Äußeres und psychischer Habitus werden durchdieselben inneren Ursachen (Blutdrüsen) gesteuert und ergebenzusammen den Konstitutionstypus Zuordnung zweier Hauptgruppen psychischer KrankheitenSchizophrenieManische Depression Zu drei KonstitutionstypenAstheniker (Leptosomer) Relativ schmalwüchsigAthletiker Kräftig gebautPykniker Eher grazil
- Was tat Paul Ekman Hat die Universalität der mimischen Ausdrucksweisenwissenschaftlich untermauert
- Wer entwickelte FACS und was ist das? Verfahren zur Kategorisierung von Gesichtsausdrücken(= facial action coding system) 44 action units: Grundrepertoire der Ausdrucksmöglichkeit einesGesichts22 Gesichtsmuskeln jeder Gesichtsseite können etwa 10.000verschiedene Ausdrücke hervorbringenMan setzt allerdings durchschnitllich nur 2.000 ein Liste der universalen Gesichtsausdrücke ist wesentlich kleiner als die derverbalen Umschreibungen
- nennen sie Kontroversen zwischen quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen Ideographischer vs. nomothetischer AnsatzKlinische versus statistische UrteilsbildungPsychometrische vs. projektive VerfahrenQuantitative vs. qualitative Verfahren
- Auf wen geht die Ideographie zurück WindelbandStraßburger Rektorratsrede Rektoratsrede (1894)
- Wie teilte Windelband die Wissenschaft ein? Naturwissenschaften arbeiten nomothetisch: "allgemeine Gesetzebeschreibend"Geisteswissenschaften arbeiten idiographisch: "das Einzelnebeschreibend"
- Was begründete Bretano? Brentano begründete die Phänomenologie als „Wissenschaft von denpsychischen Erscheinungen“
- Welche zwei Forschungsmöglichkeiten ergeben sich nach Bretano? Studium von Äußerungen des psychischen Lebens (Bspw. Biographien, Briefe)Innere Wahrnehmung (Introspektion)
- Was forderte Husserl? Er radikalisierte die PhänomenologieProgrammatische Forderung: „Zu den Sachen selbst!“ bezieht sich auferwünschten unvoreingenommenen Zugang zu den DingenZiel: Durch objektive Erkenntnis Wesen einer Sache (d.h. das Allgemeine in ihr) zu erfassen, ohne verzerrende Vorkenntnisse
- Wie konzipierte Husserl ein subjekt? Welche Reduktionsschritte sind nach Husserl nötig? Husserl konzipierte ein Subjekt, das zur objektiven Welterkenntnis fähig ist Nicht gleichsetzbar mit naiven Nachfühlen, man benötigt auch analytischreflektive ReduktionsschritteNotwendig sind:SelbstkritikGeistige DisziplinVernachlässigen von Vorannahmen
- Wie teilte Wihlem Dithley die Wissenschaft ein? Geisteswissenschaft: VerstehenUnmittelbares Erfassen der Einheit von "Ausdruck und Geistigem" Naturwissenschaft: Erkennen "Ableitung von Ursachen und Wirkungen"
- Nennen sie Ideographische Methoden Gibt es nicht Datenanalyse ist letztlich auch wieder quantitativ; Schwer unter ein einheitliches Prinzip zu subsumieren Hermeneutik Semantisches Differential Q-Sort-Technik Projektive Methoden Auto- und Fremd- und Psychobiographien (Einzel) Fallstudien (z.B. "role construct repertory"-Technik und Fallbeschreibungen Idiographische Analysen (z.B. ipsative Messung)
- Beschreiben sie (Einzel-)Fallstudien und nennen sie Beispiele (bekannte Kasuistiken; Ansichten Erschütternde Einzelfallstudien) Anfang der Psychologie: Wissenschaft mit EinzelfallforschungV.a. in Persönlichkeits- und Klinischer PsychologieEigenart des Menschen Besonders eingehendes Studium aller erreichbaren DatenErgebnisse werden qualitativ oder quantitativ verwendetAusgangspunkt ist immer eine UntersuchungseinheitMedizin und Psychologie: Darstellung einzelner Krankheits- und Behandlungsverläufe als Falldarstellung sind üblich Bekannte Kasuistiken:Ebbinghaus: "Über das Gedächtnis"Breuer und Freud: "Die Krankengeschichte der Anna O."Watson und Rainer: "Der kleine Albert"Ansichten erschütternde Einzelfallstudien:Piaget: Studien an seinem Sohn zur Wahrnehmungswelt von Säuglingen zeigen, dass die Wahrnehmung Kindern schon in den ersten Lebensmonaten nach Regeln erfolgtTeska: 6 1/2 jähriges Kind mit Wasserkopf und IQ von 113 zeigt, dass Kinder mit angeborenen Wasserkopf nicht automatisch debil sind.
- Dürfen Einzelfallexperimente generalisiert werden? Ergebnisse von Einzelfallexperimenten erlauben streng genommen keineGeneralisierung Aber: Um verallgemeinerungsfähige Befunde zu erhalten:o Replikationo Genaue Beschreibung der untersuchten Persono Möglichkeit der logischen Generalisierung der Ergebnisse G. Jüttemann: Komparative Kasuistik: Verfahren zum vergleich vonEinzelfallstudienergebnissen
- Was ist der Zeck der Einzelfalldiagnostik? individuelles Verhalten im Zeitverlauf beobachten und beschreiben Zeitliche Abhängigkeitsstruktur der Beobachtungen analysieren, Rückschlüsse auf zugrunde liegende Prozesse ziehen Psychologischen Prozess kontrollieren Wirkung einer Intervention untersuchen um gezielt vorhersagen zu können
- Nennen sie Vor- und Nachteile der Einzelfallstudie Vorteil: Einzelne Untersuchungseinheit mit verschiedenen Technikenbehandeln, wäre bei mehreren zu aufwändig Nachteil: Hat keine wissenschaftliche BeweiskraftNicht standardisiertes, unkontrollierbares Verfahren, das für verzerrende Einflüsse offen ist.
- Hermeneutik: Von wem und was ist das? (Werk) „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.“ (Dilthey) Definition: Lehre der Deutung und Interpretation von Texten Dilthey: Hermeneutik ist die Grundmethode der Geistes- und SozialwissenschaftenHermeneutik-Begriff Diltheys: Verstehen als empathisches Nachvollziehen und „Sich-Hineinversetzen“Grundmethode: Hermeneutischer Zirkel: Zustandekommen höherenVerstehens aus elementaren Verstehen Werk: „Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie“
- Was ist eine Ipsative Messung? Merkmal: Die Messwerte sind nur innerhalb der bei einem Probandenvorliegenden Messwerte vergleichbar (Gegensatz zur Normativen Messung) Maßstab ist das Individuum selbst oder seine Veränderung
- Erklären sie das Q-Sort verfahren Zugrundeliegende Anschauung: C. Rogers : Zustand der Inkongruenz erhöht Risiko einer psychischen Fehlentwicklung maßgeblich Definition Inkongruenz: Diskrepanz zwischen Erleben des Organismus und dem bewussten Selbstkonzept“ Folgen der Diskrepanz:Spannungen & Innere Konfusion Verwendung: Diagnostisches Messverfahren zur Erfassung von Inkongruenz und zur Überprüfung des Erfolgs in der Gesprächspsychotherapie Annahme: Bei psychisch unauffälligeren („gesünderen“) Menschen bestehe eine höhere Übereinstimmung zwischen Real- und Idealbild als bei Neurotikern Merkmale:o 28 Itemso kann man schnell ausfülleno ist übersichtlich
- Erklären sie das Semantisches Differential (Polaritätsprofil, Eindrucksdifferential) Von wem stammt es? Skalierungsverfahren von Osgood Zweck: Messung der affektiven Qualität beliebiger sprachlicher odernichtsprachlicher Stimuli Aufgabe: Vorgegebene Stimuli auf Likert-Skalen einstufen Urteilsgrundlageno Gefühlsmäßige Affinitäto Metaphorische Beziehung Meist: Faktorenanalytische Reduktion auf 2-4 zugrundeliegende Dimensionen
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- Was ist die Psychobiographie und nennen sie Beispiele Synonyme: Psychobiographische Diagnostik, Pathographie Definition: Analyse des Lebenslaufs von Berühmtheiten durch Diagnostiker Freud über da Vinci Erste Psychobiographie Versuchte kreative Leistungen psychoanalytisch aus der ödipalen Konstellation zu erklären Freud über Moses Erikson über Luther Erikson über Gandhi Teils wird versucht die Problematik des beurteilen Probanden nachträglich zu klassifizieren: Hay meinte Ludwig II wäre schizophren gewesen Psychobiographische Analysen mehrerer amerikanischer Präsidenten:Barber Vorgehensweise: systematische Auswahl von Schriften, Dokumenten, Filmen
- Projektive Verfahren [Persönlichkeits-Entfaltungsverfahren] (Probleme; Vorteile und Methode) Problem: Objektivitäts-, Reliabilitäts- und Validitätskoeffizienten sind niedrigVorteil: Liefern Informationen, die durch strukturierte Tests nicht zu gewinnen sindMethode: Projektionen können innere Infos wieder nach außen kehrenProjektive Inhalte spiegeln psychische ProzesseUnterschiedliche Begriffe der ProjektionDefinition: Proband verlegt eigene Vorstellungen, Wünsche, Bedürfnisse in die Ideen, welche durch das dargebotene Material aufkommen
- Projektive Zeichentests (Beispiele) Aufgabe: Vorgegebene Themen zeichnerisch darstellen Bekannte Tests:o Baum-Test (Koch)o Familie in Tieren (Bremer-Gräser) Im Zeichnen lösen sich ohne sein Wissen Affekte und Emotionen aus, die zur Gestaltung kommen Annahme: Bei Kindern kommen Persönlichkeitsstruktur und ihre psychische Situation besser durch Spiel, Zeichnen etc. zum Ausdruck als bei verbalen Techniken da Kind-typische und kindgemäße Tätigkeiten
- Sceno-Test von Gerhild von Staabs Kann „ein Bild der Gesamtstruktur der Versuchsperson“ vermitteln Beitrag zur Erfassung unbewusster Problematiken und soll Hinweise auf Probleme und ihre Beziehung zu Umweltfaktoren geben Ab dem 3. Lebensjahr verwendbar Deckelkasteninnenseite ist Spielfläche auf welcher Figuren positioniertwerden Altersvariationen bzgl. der Instruktion:Kleinkinder: Irgendwas bauenSchulkinder, Jugendliche: wie ein Regisseur eine Szene erstellen und Figuren miteinander in Beziehung setzen Auslegungsvarianten:Ansatz des szenischen Verstehens: Diagnostiker erfasst intuitivMechanistisch-analytischer Ansatz: Einzelne Materialien habenfestgesetzte symbolische Bedeutung
- Thematischer Apperzeptionstest von Murray Aufgabe: Zu mehrdeutigen Bildern Geschichten erzählen Funktionsweise:Versuch „Themata“ zu erkennen, welche Persönlichkeit des Probanden charakterisierenProband soll Geschichten zu mehrdeutigen Situationen erzählen Bestandteile: 31 Tafeln, dreißig Schwarz-Weiß-Bilder und eine leere Tafel Durchführung: 2 Sitzungen a 10 Bilder; Sitzung ca eine Stunde Ziel: Unbewusste Tendenzen (Wünsche, Ängste, Konflikte, Abwehrmechanismus und Objektbeziehungen) aufdecken Auswertung: Identifikation / Quantifikation von Themen derpersönlichen Geschichte Voraussetzung: Testbefunde müssen im Zusammenhang mit derLebensgeschichte des Probanden gesehen werden deshalb ausführliches Vorgespärch nötig Mimisches und gestisches Verhalten werden auch aufgezeichnet
- Lüscher: Farbtest o Zweck: Versteckte Strukturen der Persönlichkeit enthüllen Berufliche Eignungen entdecken Krankheiten erkenneno Bestandteile: Farbquadrateo Varianten: 8 Farben; Nur Grautöneo Aufgabe: Reihung der Abfolge von der beliebtesten zur unbeliebtestenFarbeo Symbolismus: Farben symbolisieren Gefühlsbereich; Entspricht traditioneller Symbolik
- Farbpyramidentest Hess & Halder Grundlegende Annahmen:Zwischen Farbe und Affektivität bestehen BeziehungenEinzelne Farben haben spezifische psychische Wirkung Wirkung der Farben: Funktion ausFarbtonHelligkeitsgradSättigung Sinn: Entwirft „Bild der Affektstruktur“Informationen über• Affektive Stabilität• Emotionale Reife• Verschiedene Weisen der Erlebnisverarbeitung• Anpassungsfähigkeit• Leistungsbereitschaft• Affektive Störungen
- Rorschach-„Test“ In Buch „Psychodiagnostik“ vorgestelltVor allem beliebt in Japan und den USA Methode: Deuten-Lassen symmetrischer Tintenkleckse anhand von 10standardisierten Tafeln Aufbau: Tafeln 1,4,7: Grau-Schwarz; Tafeln 2 und 3: Zusätzliche rote Kleckse; Tafeln 8 bis 10: Mehrfarbig; Format: 17*24 cm Ab dem 2. Lebensjahr einsetzbar;Altersbeschränkungen sind nicht bekannt Störungsfreier Raum mit Tageslicht; 10 Bildtafeln werden in vorgegebener, standardisierter Reihenfolge gegeben; „Was könnte das sein?“ Protokollierung: Originalität (Vulgärantworten; Originalantworten)Erfahrungsmodus bzw Lokalisation; ( Ganzes, Detail, Zwischenrau, Kleindetail, Kombination)Erlebnismodus bzw. Determination (Form, Farbe, Bewegung, Schattierung, Kombination)Inhaltsaspekte (Menschen, Teile von ihnen etc.) Quantifizierung zu einem Psychogramm (Verhältnis: Vulgärantworten-Orignialantworten; Antwortzahl, Sukzession der Erfassungsmodi; Erfassungstypus; Erlebnistypus) Zusätzliche Deutung auffälliger Reaktionen wie bspw. Farbschock, Versagen oder Perseverationen
- Was will der Rorschachtest erfassen; (nach klassischer und moderner Zielsetzung) Anspruch: Erfassen von:o Spezifischen Erfassungs- und Erlebnistypeno Intelligenzo Phantasieo Affektivitäto Intuitiono Talenteo Neurotische Faktoreno Pathologische Einstufung Klassische Zielsetzung: Untersuchung des Zusammenhangs zwischenIntelligenz und Phantasie und Erhebung persönlichkeitsrepräsentativerVerhaltensdaten
- Was sind die Vor und Nachteile des Rorschachtest? Vorteile: Keine Täuschung oder Leugnungmöglich; Zugang zum Unbewussten Nachteile: Ungenügende Gütekriterien, Lange Einschulung, Komplizierte Auswertung
- Nennen sie ein Beispiel für Graphologische Verfahren Marburger Graphomotorische Übungen von Schilling (1983)
- Was ist die Zielsetzung von Nomothetischen / Psychometrischen Verfahren? Erlebens- und Verhaltenskorrelate mit intersubjektiv kontrollierbarenMethoden untersuchen; Allgemeingültige Gesetze postulieren Entwicklung von Beschreibungssystemen mit denen individuelleAusprägungen von Personen gemessen werden können
- Zählen sie die Arten von Nomothetischen Tests auf Experimente Subjektive Tests Objektive Persönlichkeitstests objektive Tests Psychophysiologische Methoden
- Subjektive Tests (Fragebogenverfahren) Persönlichkeitsfragebögen Zweck: Erfassung der Ausprägung von PersönlichkeitseigenschaftenElemente des Fragebogens: Items / TestaufgabeSelbstbeurteilungGegensatz zu Befragungsbogen: Fragen sind validiert, d.h. die Antworten stehen in geprüftem Zusammenhang zu einer psychologisch bedeutsamen AussageTesttheoretische Absicherung ist nicht vollständig: Geringe Werte für Validität und Reliabilität, zu kleine StichprobenPersönlichkeitsfragebögen sind eine mehr oder minder weit fortgeschrittene Vorform eines Persönlichkeitstests
- Objektive Persönlichkeitstests (Nennen sie den ersten objektiven Test) Physiologische bzw. Psychophysiologische Messungen sind Methoden von objektiven Tests Kriterium: Undurchschaubarkeit des MessprinzipsObjektivität als Gütekriterium: Unabhängigkeit von der Testsituation Wortbedeutung von Objektivität hierbei: „Undurchschaubarkeit desTestprinzips“ Erster Objektiver Tests: „Willensprofile“ von Downey Über schreibmotorische Analysen auf Konstrukte geschlossen Bsp. für einen Objektiven Tests: Rückwärstschreiben Misst Persönlichkeitsmerkmal RigiditätRigidität: Unfähigkeit, Verhaltensweisen, die von der Person einmalangenommen sind umzustrukturieren (disposition rigidity)
- „Handbuch psychologischer und pädagogischer Tests“ von wem ist es und Einteilung Rolf Brickenkamp: Systematischer Überblick über deutschsprachige Tests Leistungstests:EntwicklungstestsIntelligenztestsAllgemeine LeistungstestsSchultests Persönlichkeits-EntfaltungsverfahrenFormdeuteverfahrenVerbal-thematische VerfahrenZeichnerische und Gestaltungsverfahren Psychometrische PersönlichkeitstestPersönlichkeits-Struktur-TestsEinstellungs- und InteressentestsKlinische Tests (Fragebogen; Interview; Sonstige Klinische Verfahren)
- Welche Arten von Verhaltensbeobachtungen gibt es? (L)ife-record-Daten (Objektive Lebensdaten wie Anzahl der Geschwister;Einkommen ect; Fremdbeobachtungen- Beurteilungen) Gelegenheitsbeobachtungen (Begleitende Rolle beim Diagnostizieren; Gewinn eines allgemeinen Eindrucks; Bildung von zu prüfenden Hypothesen) Systematische Verhaltensbeobachtung
- Was kann Verhaltensbeobachtung leisten und welche Vorteile hat sie? Situative Bedingungen bei einer Testung festhalten und komplexe Eigenschaften des Pb feststellen Vorteil: Weniger Verzerrungen durch den Probanden, als beim Fragenbogenoder im GesprächInteraktionen sind gut analysierbar „Beobachten heißt, Ereignisse, Vorgänge oder Verhaltensweisen sorgfältig wahrnehmen und registrieren.“
- Welche Klassifikationen von Beobachtungen unterscheidet man? Grad der Teilnahme des Beobachters Freie vs. systematische Beobachtung Ausmaß der Kontrolle und Struktur Beobachtung in vivo vs. Beobachtung auf Basis von Aufzeichnungen
- Nennen sie die Unterschiede zwischen freier unystematischer und Systematscher Beobachtung Freie, unsystematische Beobachtung: Einziger Unterschied zur Alltagsbeobachtung Ausrichtung auf wissenschaftlichen ErkenntnisgewinnAnwendungsbereich: Bildung von Hypothesen; Vorbereitung systematischer Beobachtung Systematische Beobachtung: Nicht dem Zufall überlassene, methodischkontrollierte Wahrnehmung des Verhaltens von MenschenAbsicht: Etwas für die Persönlichkeit charakteristisches zu erfahrenAufzeichnung und Auswertung nach Plan => Gewährleistung von Objektivität