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Psychologische Methodenlehre 2 (Subject) / Testtheorien (Lesson)
- Was sind Latente Variablen? Eigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Zustände, die in den meisten Fällen nicht direkt beobachtbar sind. Konstrukte über deren Ausprägung mit Hilfe eines psychologischen Tests eine Aussage getroffen werden soll. (z.B. Intelligenz, Wissen über Thema etc.) Werden in "traits" und "states" unterteilt
- Traits - (Latente Variablen) Eigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten stellen zeitlich stabile und situationsübergreifende Personenmerkmale dar = "traits" In der Testtheorie werden nur "traits" betrachtet! Bsp: Intelligenz, Depressivität, Wissen über best. Thema
- States - (Latente Variablen) Zustände geben auskunft über das momentane und nicht überdauernde Befinden einer Person = "states" Bsp: aktuelle Geführlszustände, Lebenszufriedenheit
- Was sind Manifeste Variablen? Indikatoren (Items, Aufgaben) die in Korrelation mit einer oder mehrere latenter Variablen stehen. Im Rahmen der Testtheorie sollten nur solche Indikatoren gewählt werden, die nur in zusammenhang mit einer latenten Variablen stehen (Eindimensionalität) Es wird zwischen reflektiven und formativen Indikatoren unterschieden.
- Reflektive Indikatoren (Manifeste Variablen) Teilmenge aus einem großen "Itemuniversum" Alle antworten einer Person werden von ihrer Ausprägung auf der latenten Variable beeinflusst Bsp: Ravens Progressive Matrives enthalten zur Messung der Intelligenz eine Auswahl von 36 Mustern; Denkbar wären wesentlich mehr.
- Formative Indikatoren (Manifeste Variablen) Die latente Variable wird komplett durch die Indikatoren beschrieben = "Bausteine" des Konstrukts Wird nur eine Teilmenge ausgewählt, kann das eigentliche Konstrukt nicht mehr gemessen werden. Bsp: der soziökonomische Status werden anhand der Bildung, des Einkommens und des Prestiges Berufs "geformt"
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