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Qualitätsmanagement (Subject) / Qualitätsarten (Lesson)

Qualitätsarten

This lesson was created by AnjaTemplin1.

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  • Struktur-Prozess-Ergebnisqualität Struktur- oder Potenzialqualität (structure): Organisationsform, Arbeitsmittel, Ausstattung, Fordbildung, Planstellen, Qualitfikation der MA Prozessqualität (process): Aufnahmeindikation, Diagnosequalität, Therapiemaßnahmen, Visiten, Konferenzen, Behandlungsleitlinien, spezielle Programme, Effektiv, Effizient, Fallkonferenz u. Fragestellungen der psychotherapeutischen Behandlung der Patienten. wurde bei allen depressiven Patienten das Suizidalitätsrisiko abgeklärt. Entsprechen die psychotherapeutischen Interventionen anerkannten Behandlungsleitlinien. Ergebnisqualität (outcome): Behandlungsdauer, Besserung, Remission, Arbeitsfähigkeit, Wohlbefinden, Rückfallrisiko Die StrukturqualitätUnter Strukturqualität werden die Beschreibung der Rahmenbedingungen, die für die medizinische Versorgung im Einzelfall gegeben sind, und die zur Produkterstellung notwendigen Fähigkeiten der Institution, verstanden. Zum einen umfasst die Strukturqualität dabei die relativ stabilen Charakteristika der eingesetzten personellen und materiellen Ressourcen, die dem Leistungsanbieter zur Verfügung stehen. Materielle oder sachliche Rahmenbedingungen beziehen sich auf die technische Ausrüstung, die bauliche Einrichtung, die Infrastruktur sowie die Räumlichkeiten und Arbeitsmittel. Unter personellen Ressourcen lassen sich die Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen, Qualifikationen sowie der Aus-, Weiter- und Fortbildungsstand des Personals subsumieren. Zum anderen sind auch die organisatorischen und finanziellen Gegebenheiten, z.B. Arbeitskonzepte und rechtliche/vertragliche Bestimmungen, unter denen sich der medizinische Versorgungsprozess vollzieht, gemeint. Darüber hinaus zeigt sich die Strukturqualität in den Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten des Produkts durch den nachfragenden Kunden.Die ProzessqualitätDie Qualität der Prozesse bezieht sich auf die Art und Weise wie Leistungen erbracht werden und beschreibt somit die Gesamtheit aller Aktivitäten, die im Verlauf der tatsächlichen Erstellung des Produkts vollzogen werden. Sie umfasst damit alle ärztlichen, pflegerischen und administrativen Tätigkeiten, die entweder direkt oder indirekt an dem unmittelbaren Versorgungsprozess beteiligt sind. Sie beinhaltet die Durchführung von Beratungen, den Ablauf der medizinischen Versorgung, die Handhabung von Pflegestandards und Vorschriften, das Aufnahmeverfahren, die Betreuungsplanung und -umsetzung sowie Wartezeiten.Die ErgebnisqualitätUnter der Ergebnisqualität werden die Veränderungen des gegenwärtigen und zukünftigen Gesundheitszustandes des Patienten, die dem vorausgegangenem medizinischen, d.h. ärztlichen, pflegerischen und administrativen Handeln zuschreibbar sind, verstanden. Meist wird die Ergebnisqualität von den Patienten bewertet, Zufriedenheit und Lebensqualität sind dabei wichtige Qualitätsaspekte. Aber auch der Grad der Zielerreichung und Einhaltung von Zielvereinbarungen dienen in vielen Unternehmen als Synonyme für Erfolg. Jedoch können auch Kriterien wie die Zunahme an wahrgenommenen Ressourcen, z.B. besserer Zusammenarbeit nach innen und außen, als Kriterien der Ergebnisqualität dienen.
  • Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) Leistungserbringer von Behandlungsmaßnahmen sind im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung dazu verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln.