22

Körper und Medizin (Subject) / Körper und Medizin (Lesson)

Körper und Medizin

This lesson was created by AnjaTemplin1.

Learn lesson

Advertisement
  • fMRT Funktionelle Magnetresonanztomographie  misst lokale Änderungen der zerebralen Blutoxygenierung. Die funktionelle Magnetresonanztomographie, abgekürzt fMRT oder fMRI (für englisch functional magnetic resonance imaging), ist ein bildgebendes Verfahren, um physiologische Funktionen im Inneren des Körpers mit den Methoden der Magnetresonanztomographie darzustellen. fMRT im engeren Sinn bezeichnet Verfahren, die aktivierte Hirnareale (meist basierend auf der Blutoxygenierung) mit hoher räumlicher Auflösung darstellen können;[1] im weiteren Sinn werden auch andere funktionell bildgebende Techniken wie etwa die dynamische Herz-MRT, die zeitaufgelöste MRT-Untersuchung von Gelenkbewegungen oder die Perfusions-MRT als funktionelle MRT bezeichnet
  • Sprachzentrum Besteht aus dem Broca-Areal (Motorik) und Wernecke-Areal (auditive Sensorik, logische Sprachverarbeitung).   Sie sind über die Großhirnrinde in Verbindung. Die Schädigung des Broca-Areals führt zu einer Aphasie, der Ausdruck wird fast unmöglich, das Sprachverständnis bleibt intakt.
  • Aufmerksamkeitarten Ungerichtet (Alertness): in tonische und phasische Wachheit eingeteilt. Allgemeine Reaktionsbereitschaft, ARAS (Aufsteigendes vetrikulär aktivierndes System) regelt die Aktivierung (Neurophysiolog. Aktivierungstheorie.   Gerichtete Aufmerksamkeit: Zielgesteuert, Reizinduziert, Konzentrationsfähigkeit. Längerfristige Aufmerksamkeit: Vigilanz, Daueraufmerksamkeit   Geteilte Aufmerksamkeit
  • Entzugserscheinugen Halluzinogene:Keine Körperlichen, psychisch: Reizbarkeit Unruhe Nikotin: Gegenläufige zur vorherigen Wirkung (z.B. Benommenheit, Stimm.) Oipioide: (Opium, Morphium, Heroin, Codein) Schmerzen, Muskelverspannung, Durchfallkrämpfe, Erbrechen, Angst.   Sedativa/Hypnotika: (Benzodiazepine):Schlaflosigkeit, Übelkeit, Alpträume, Krämpfe, Kopfschmerz, Tachykardie, Anfall, Sprachstörung, Panik, Angst...
  • Okzipitaler Kortex Okzipitallappen dient der primären Verarbeitung visueller Infos. Bei Struktureller Schädigung dieses Kortexteiles ist mit halbseitigem Gesichtsfeldausfall, der auf beiden Seiten auftritt zu rechnen.
  • Neglect Störung der Aufmerksamkeit durch halbseitige Hirnläsion. Die der Hirnläsion gegenüberliegende Seite wird schlechter/nicht wahrgenommen. Viele Sinne betroffen auch Motorik
  • Was passiert bei einer Blutphobie im Körper? Biphasische REaktion: eine typische biphasische autonome Reaktion auf:[2] Nach einer sehr kurzen Phase mit einem Anstieg von Blutdruck und Herzrate folgt ein dramatischer Abfall dieser Funktionen, d. h. es kommt zu Hypotonie und Bradykardie. Dabei wird von einer Überreaktion des Parasympathikus ausgegangen, die zu einer vasovagalen Synkope führt. Bei der Panikstörung kommt es dagegen zu einer Überreaktion des Sympathikus.
  • Teile der Großhirnrinde Frontallappen Gyruspraecentralis Okzipitallappen Parietallappen Temporallappen
  • Amnestische Aphasie Wortfindungsstörungen, semantische Paraphasie (Fehlerhaftes Wortauftreten). Aphasie= Sprachstörung
  • Hyperventilation Über Bedarf gesteigerte Lungenbelüftung.   Abnahme d. Kohlenstoffdioxid-Partialdruckes (CO2), Zunahme von ph (respiratorische Alkalose)   Akutes Hyperventilationssyndrom: tetanisches Syndrom
  • Advertisement
  • Pharmakodynamik Wirkung von Arzneistoffen auf den Körper
  • Pharmakokinethik Verteilung und Verstoffwechselung im Körper
  • Dyskinesien Motorische Störung, unwillkürliche Bewegungsabläufe. Spätdyskinesie: verspätete motorische Störung   Hyperkinesen: Unwillkürliche Bewegungsabläufe der Extremitäten Akathisie: Sitzunruhe   Oft treten die Bewegungsstörungen im Gesicht auf.   Dyskinesien sind oft Nebenwirkungen von der Langzeiteinnahme älterer klassischen Neuroleptika (15%). Auch atyp. Neuroleptika bergen das Risiko. Ursache: Beeinträchtigung der dopaminergen Erregungsübertragung im Bereich der Basalganglien.
  • Nebenwirkungen von Antipsychotika Vegetativ: Hormonelle, sex., Muskel-Bewegungsst.... Psychisch: Sedierung, Depression, Emot. Verarmung, Verwirrtheit...   Akathisie, Frühdyskinesien, Parkinsonoid, Spätdyskenisien, Gehirnschäden.
  • Wirkung der Neuroleptika Dopamin-Rezeptor-Antagonismus   Dopaminhypothese: Positivsymptome werden durch erhöhte Konzentration des Neurotransmitters Dopamin im mesolimbischen tRakt verursacht.   Neuere atypische Neuroleptika binden evt. spezifischer im mesolimbischen Trakt am D2 Rezeptor an, was die Wirkung auf Negativsymptome erklärt. Interaktion mit: Serotonin, Acetylcholin, Histamin
  • Limbisches System Das limbische System ist eine Funktionseinheit des Gehirns, die der Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung von Triebverhalten dient. Dem limbischen System werden auch intellektuelle Leistungen zugesprochen. Die Sichtweise, bestimmte Funktionen (wie die Triebe) nur auf das limbische System zu beziehen und als vom Rest des Gehirns funktionell abgegrenzt zu betrachten, gilt heute als veraltet. Andere kortikale und nicht-kortikale Strukturen des Gehirns üben einen enormen Einfluss auf das limbische System aus. Die Entstehung von Emotion und Triebverhalten muss also immer als Zusammenspiel vieler Gehirnanteile gesehen werden und darf nicht dem Limbischen System allein zugesprochen werden. Das limbische System ist auch für die Ausschüttung von Endorphinen, also körpereigenen Opioiden verantwortlich.
  • Somatisches motorisches System as Somatische Nervensystem (s. N.; von griech. σῶμα soma „Körper“), animale oder animalische Nervensystem (von lat. anima „Das Beseelte, Lufthauch, Wind“) bzw. cerebrospinale Nervensystem oder auch willkürliche Nervensystem bezeichnet eine funktionelle Unterteilung und Abgrenzung des Nervensystems des Menschen und aller anderen Wirbeltiere. Es wird dem vegetativen Nervensystem (v. N.) gegenübergestellt. Im Gegensatz zum vegetativen Nervensystem ist das somatische Nervensystem für die bewusste Aufnahme von Kontakten zur Umwelt über die Sinnesorgane und die dem Willen unterworfene Motorik (Willkürmotorik) ausgezeichnet.   Bewusstseinskriterium Das somatische Nervensystem bezeichnet den Anteil des Nervensystems, der für die bewusste Wahrnehmung von Umweltreizen (Exterozeption) und Reizen aus dem Körperinneren (Propriozeption), für die bewusste oder willkürliche Steuerung motorischer Funktionen sowie für die bewusste Nachrichtenverarbeitung (Integration) zuständig ist. Ein Problem stellt das Bewusstseinskriterium bei Wirbeltieren dar, denen ebenfalls ein somatisches Nervensystem zugesprochen wird (siehe Einleitung). Auch bei eventuellen Zweifeln hinsichtlich des Zutreffens dieser Voraussetzung ist auch hier eine Einteilung von Körperreaktionen nicht abzuweisen, die automatisch ablaufen (vegetatives Nervensystem) und solchen, die meist durch Reize aus der Umwelt, willentlich gesteuert werden (somatisches Nervensystem). Gültigkeit des Bewusstseinskriteriums Die Unterscheidung des somatischen vom vegetativen Nervensystem anhand des Bewusstseinskriteriums zieht eine harte Trennlinie, die so in der Realität nicht aufrechterhalten werden kann: Viele viszeroafferente Signale haben durchaus eine bewusstwerdende Komponente, so wie beispielsweise Geruch und Geschmack oder der „Eingeweideschmerz“. Dass Geruch und Geschmack dennoch viszerale/vegetative Reizbahnen sind, erkennt man an der starken Affekthaftigkeit dieser Wahrnehmungen und den viszeralen Reaktionen, die sie in der Lage sind auszulösen (Erbrechen, Übelkeit). Auf der anderen Seite existiert auch bei höheren Wirbeltieren etwas wie eine halbwillkürliche Motorik im Bereich der Schlundbogenmuskulatur: Die Mimik des Gesichts ist beispielsweise nur zum Teil der Willkür unterworfen, Affekte kommen hier auch unwillkürlich oder sogar gegen den Willen zum Ausdruck. Der Schluckvorgang als weiteres Beispiel kann sowohl willkürlich als auch unwillkürlich eingeleitet werden (Extrapyramidal-motorisches Nervensystem). Eine strenge Abgrenzung zwischen bewussten und unbewussten neuronalen Funktionen ist auch deshalb schwierig, weil die Begriffe bewusst und unbewusst zwar logisch voneinander zu trennen sind, nicht aber in der Praxis, da neben diesem begrifflichen Gegensatzpaar vor allem in der Wahrnehmungspsychologie fließende vorbewusste Übergänge bestehen. Bei der Begriffsbestimmung des sog. psychophysischen Niveaus sollte daher auch eine Zone des „Niemandslands“ berücksichtigt werden. In der rein begrifflichen Unterscheidung zwischen vegetativem und animalem Nervensystem kommen auch historische Unterscheidungen zum Ausdruck, die sich auf die seit Galenos und Paracelsus bekannten Begriffe der „spiritus animales“ beziehen, durch die Theorien des Animismus und Vitalismus fortgesetzt wurden und sich auf das Leib-Seele-Problem beziehen. Dieses Problem kann jedoch nicht unabhängig vom Bewusstseinskriterium gesehen werden.[1] Zur Bezeichnung → „somatisch“ siehe auch die unter diesem Stichwort erläuterte Bedeutung in der Neurologie.
  • Vegetatives Nervensystem Das vegetative Nervensystem (VNS), auch viszerales Nervensystem (VNS, lat. viscus, „Eingeweide“[1]), autonomes Nervensystem (ANS) oder Vegetativum genannt, bildet zusammen mit dem somatischen Nervensystem das gesamte periphere und zentrale Nervensystem. Die „Autonomie“ bezieht sich auf den Umstand, dass über das VNS biologisch festliegende, automatisch ablaufende innerkörperliche Vorgänge angepasst und reguliert werden, die deswegen vom Menschen willentlich nicht direkt, also allenfalls indirekt beeinflusst werden können. Der Begriff „autonomes Nervensystem“ wurde vom britischen Physiologen John Newport Langley (1852–1925) geprägt. Das somatische oder animalische Nervensystem ermöglicht dagegen eine willkürliche und bewusste Reaktionsweise. Die Unterscheidungskriterien sind jedoch relativ. Über das vegetative Nervensystem werden zur Aufrechterhaltung der inneren Homöostase die lebenswichtigen Funktionen („Vitalfunktionen“) wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel kontrolliert. Auch andere Organe oder Organsysteme werden vom vegetativen Nervensystem innerviert, so beispielsweise die Sexualorgane, endokrine und exokrine Organe wie die Schweißdrüsen, das Blutgefäßsystem (Blutdruck) oder die inneren Augenmuskeln (Pupillenreaktion). Man untergliedert das vegetative Nervensystem nach funktionellen und anatomischen Gesichtspunkten in Sympathisches Nervensystem Parasympathisches Nervensystem Enterisches Nervensystem (ENS) - das Nervensystem des Magen-Darm-Trakts, das im Vergleich zum Sympathikus und dem Parasympathikus weniger der Regulation durch das Zentralnervensystem unterliegt.
  • Spannungskopfschmerz chronisch Antidepressiva in niedriger Dosierung können bei längerfristiger Einnahme helfen.
  • Aldosteron Aldosteron ist ein natürliches Steroidhormon, das aus Cholesterin gebildet wird und zu den Mineralocorticoiden zählt. Aldosteron wird gelegentlich auch als Dursthormon bezeichnet, da es bei Flüssigkeitsmangel vermehrt ausgeschüttet wird.
  • Kortisol Cortisol oder auch Hydrocortison ist ein Hormon, das katabole (= abbauende) Stoffwechselvorgänge aktiviert und so dem Körper energiereiche Verbindungen zur Verfügung stellt. Seine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem wird in der Medizin häufig genutzt, um überschießende Reaktionen zu unterdrücken und Entzündungen zu hemmen. Cortisol wird zur Gruppe der Glucocorticoide gerechnet. Seine Bildung in der Zona fasciculata der Nebennierenrinde wird durch das sogenannte adrenocorticotrope Hormon (ACTH) aus dem Hypophysenvorderlappen stimuliert (ad-reno-cortico-trop = auf die Neben-nieren-rinde gerichtet). Eine Überfunktion führt zum klinischen Bild des Morbus Cushing, eine Unterfunktion wird Morbus Addison genannt.
  • Noradrenalin Noradrenalin oder Norepinephrin (INN) ist ein Neurotransmitter und ein Hormon. Es wird vom Körper im Nebennierenmark und im Locus caeruleus produziert. Es ist dem Adrenalin verwandt und regt das Herz-Kreislauf-System an. Noradrenalin trägt gegenüber dem Adrenalin keine Methylgruppe (-CH3) an seiner Aminogruppe. Daher zeigen Noradrenalin und Adrenalin zum Teil physiologisch unterschiedliche Wirkungen. Eine pathologisch erhöhte Konzentration an Noradrenalin im Blut findet sich beim Krankheitsbild der Herzinsuffizienz.