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Führungslehre (Subject) / KFS / Soziale Kompetenz (Lesson)

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  • Was ist soziale Kompetenz? - Führungsfertigkeit - körperliche Leistungsfähigkeit - fachliche Qualifikation
  • Was sind die Elemente der sozialen Kompetenz? emotionale Stabilität / Selbstbeherrschung Stressstabilität Akzeptanz anderer Meinungen / Empathie Kommunikationsfähigkeit Konfliktmanagement Menschenführung Entscheidungsfreudigkeit / Planungssicherheit Extraversion Fähigkeit zur Selbstkritik / Selbstreflexion Fairness / Gerechtigkeitssinn Freiheit von sozialer Angst Durchsetzungsfähigkeit Leistungsmotivation
  • X/Y Theorie - Was besagt die X-Theorie? Chef geht davon aus, dass der Durchschnittsmensch faul und passiv ist, weil er Arbeit, als belastend empfindet Verantwortung scheut Fehler/Schwierigkeiten vertuscht weshalb er einer ständigen Kontrollen bedarf => Chef führt mit dem autoritären Führungsstil
  • X/Y-Theorie - Was besagt die Y-Theorie? Chef geht davon aus, dass der Durchschnittsmensch fleißig und aktiv ist, weil er in der Arbeit Befriedigung findet Verantwortung sucht Schwierigkeiten und Fehler vermeidet Selbstkontrolle übt versucht, dass in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen => Chef tendiert zum kooperativen Führungsstil
  • Was ist das Johari-Fenster? Ist mir bekannt Ist mir nicht bekannt     I Bereich der freien Aktivität   II Bereich des blinden Flecks       Ist den Anderen bekannt   III Bereich des Verbergens     IV Bereich der unbekannten Aktivität       Ist den Anderen nicht bekannt
  • Was sind die Elemente des KFS? Delegation Beteiligung Repräsentation nach Innen und Außen Kontrolle Leistungsbewertung und -feststellung Information, Kommunikation und Transparenz
  • Delegation Übertragen der Handlungsverantwortung im Rahmen eines übertragenen Aufgabenbereiches V behält Führungsverantwortung und legt Aufgaben/Befugnisse/Verantwortung eindeutig fest Eingreifen durch V nur aus zwingendem Grund und mit Begründung ggü. MA MA darf nicht rückdeligieren V gibt dem MA Rückendeckung - auch wenn es zwar richtig aber anders als erwartet ausfällt
  • Was sind die Ziele von Führung? Führung soll Arbeitszufriedenheit Motivation Leistung fördern.
  • Was ist das KFS? Das KFS ist die verbindliche Führungskonzeption, in der sich aufgaben- und mitarbeiterbezogenes Führungsverhalten ergänzen.
  • Was sind Bedingungen / Abhängigkeiten des Führungsverhaltens? Aufgabe und Ziel   Vorgesetztenreife   Power des Vorgesetzten   Soziale Kompetenz des Vorgesetzten   Vorgesetztenpersönlichkeit     Mitarbeiterreife   Organisation   Gruppenstruktur     Mitarbeiterpersönlichkeit   Aktuelle Situation
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  • Was sind mögliche Auswirkungen des KFS? Positiv   -          fundierte Entscheidungen -          höhere Motivation -          hohe Arbeitszufriedenheit -          langfristige Erfolge -          fördert die Selbständigkeit -          auf Dauer höhere Leistung -          höhere Eigeninitiative -          gutes Betriebsklima -          höheres Selbstwertgefühl -          weniger Frustration und Stress -          reduziert innere Kündigungen Negativ   -          größerer Zeit-, Personal – und Kostenaufwand -          einzelne MA können aufgrund ihrer Fähigkeiten bei diesem Führungsstil überfordert sein -          einzelne MA können diesen Führungsstil als Schwäche auslegen und ausnutzen -          Gefahr besteht, dass „viele Köche den Brei verderben“
  • Was sind mögliche Auswirkungen des autoritären Führungsstils? Positiv   -          schnelle Entscheidungen -          jeder MA, weiß zu jeder Zeit genau, was er zu tun hat -          kurzfristige Erfolge -          einzelne MA fühlen sich bei diesem Führungsstil recht wohl, weil keine Verantwortung auferlegt wird und sie nicht mitdenken brauchen Negativ   Das was beim KFS positiv wirkt, wirkt hier gegenteilig negativ
  • Was ist der situationsabhängiger Reifegrad? Mitarbeiterreife   Fähigkeit   -          Wissen (Fach- u. Allgemeinwissen) -          Erfahrung -          Fertigkeiten (soziale Kompetenz, Organisationstalent, Planungsfertigkeiten)   Bereitschaft   -          Motivation (innere Bereitschaft) -          Vertrauen (in eigene Leistungskraft) -          Verpflichtung (Pflichtbewusstsein)     In einer Situation  
  • Was ist die Maslow'sche Bedürfnispyramide? Selbstverwirklichung („All das zu werden, was jemand werden kann… Ein Musiker muss musizieren, ein Künstler malen, ein Poet muss schreiben. Was ein Mensch sein kann, muss er sein.“ -> sehr individuelle) | Individualbedürfnisse (Selbstachtung, Achtung durch Andere, Erfolg, Anerkennung) | Soziale  Bedürfnisse (Freundschaften, Geselligkeit, Zugehörigkeit zu einer Gruppe) | Sicherheitsbedürfnisse (Dach überm Kopf, materielle Sicherheit, Broterwerb, Stabilität, Schutzbedürfnis) | Physiologische Bedürfnisse (Schlaf, Nahrung, Kommunikation, Bewegung, Fortpflanzung)  
  • Was besagt die Motivationstheorie nach Herzberg? Herzberg entwickelte die  „Zwei-Faktoren-Theorie“. Hierbei unterscheidet er zwischen den Motivatoren (Tätigkeit, intrinsisch) und den Hygienefaktoren (Arbeitsumfeld, extrinsisch). Während Hygienefaktoren ldgl. helfen Unzufriedenheit am Arbeitsplatz abzubauen, können Motivatoren Arbeitszufriedenheit schaffen.   Motivatoren(„Zufriedensteller“)     -          sinnvolle, interessante Tätigkeit -          Leistung -          Anerkennung -          beruflicher Aufstieg -          Selbstverwirklichung -          Kontrollreduzierung -          Entscheidungsspielräume Hygienefaktoren („Unzufriedenheits-Vermeider“)   -          Bezahlung -          Gute Arbeitsbedingungen -          Ausreichend Freizeit -          Arbeitsplatzsicherheit -          Fürsorge -          Aufstiegsmöglichkeiten -          Kontakt zu Vorgesetzten -          gerechte Arbeitsverteilung
  • Was ist der Verhaltenskreislauf? Führung = ständige, zielorientierte Einflussnahme auf das Mitarbeiterverhalten   è       Dies führt zu eben positiven oder negativen Erlebnissen   è       Dies wiederum zu eben positiven oder negativen Erfahrungen   è       Dies zu einer eben positiven oder negativen Einstellung bzw. Einsicht         und dies wiederum zu einem bestimmten Verhalten
  • Beteiligung - V beteiligt zuständige MA an Zielfindung und -setzung, sowie an Planung und Durchführung - V ändert festgelegte Ziele nicht ohne zwingenden Grund - V korrigiert unter Beteiligung der MA nicht erreichbare oder falsch gesetzte Ziele - V begründet Rücknahme und Änderung von Entscheidungen - MA wirkt aktiv mit und kontrolliert sich selbst mittels Vergleich<->Zielsetzung
  • Information, Kommunikation, Transparenz - V steuert Info-Fluss, vermeidet jedoch Info-Überflutung - V gibt zeitgerecht Infos weiter - V legt, wenn erforderlich, Hintergrundwissen dar - MA gibt alle erforderlichen Infos von sich aus an V und andere betroffene MA - MA bemüht sich selbst um die für ihn erforderlichen Infos
  • Repräsentation nach Innen - vertritt die berechtigten Anliegen seiner MA ggü. Vorgesetzten - bemüht sich Führungsmaßnahmen übergeordneter Stellen ggü. eigenen MA zu erläutern und zu vertreten, auch bei abweichender Meinung - V sorgt für ausgewogenes Verhältnis zwischen Loyalität ggü. seinen V und seinen MA - MA unterstützt den V in der positiven Darstellung der Dienststelle und fördert den Betriebsfrieden
  • Repräsentation nach Außen - V vertritt die Polizei durch vorbildhaftes Verhalten - Vhält seine Mitarbeiter zu gleichem Verhalten an - bemüht sich um Ausgleich zwischen Forderungen der Bürger und Möglichkeiten der Polizei - MA ist sich seiner Außenwirkung bewusst
  • Kontrolle - V übt Selbstkontrolle und hält den MA bzgl. selbigen an - V erläutert Zweck, Inhalt und Form der Kontrolle und bewirkt Verständnis - V bespricht das Ergebnis mit dem MA, sowie die Konsequenzen - V spricht sowohl Positives als auch Negatives an - MA übt Selbstkontrolle - MA bemüht sich Sinn und Notwendigkeit der Kontrolle zu erkennen/unterstützen - berücksichtigt die Ergebnisse für zukünftiges Verhalten
  • Leistungsfeststellung und -bewertung - V erkennt postive Leistungen an und steuert negativen entgegen - V führt regelmäßige Leistungsgepräche mit MA durch und zeigt Perspektiven auf - V führt Aufzeichnungen hinsichtl. positiver/negativer Erkenntnisse über Leistung (gerechte Bewertung) und informiert MA hierüber - MA stellt sich dem Leistungsvergleich - MA setzt sich mit Bewertung sachl. auseinander