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MOP (Subject) / Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen VO (Lesson)

MOP VO

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  • Welche Ebenen verhaltenswissenschaftlicher Ansätze gibt es? Intrapersonale Ebene: Verhalten von Individuen Interpersonale Ebene: Verhalten in und zwischen Gruppen Transpersonale Ebene: Merkmale von Organisationen
  • Was ist die Organisationspsychologie und ihre Schwerpunkte? Die OP versucht Zusammenhänge des Erlebens und Verhaltens bzw. Handelns des Menschen mit Struktur-, Prozess und Zielcharakteristika von Organisationen zu erfassen. Schwerpunkte:   Methodenentwicklung Gestaltung von Arbeitsbedingungen  Personalauswahl und -entwicklung etc.  
  • Was sind und bedeuten die 2 Gesichter der Arbeit und von wem sind diese? Lewin Arbeit als Mühe, Last und Kraftaufwand Arbeit als Schaffensfreude und persönliche Entfaltung -> erstmals von Marx im 19. Jahrhundert
  • Welche Kategorien der Arbeit sind für den Menschen laut Jahoda von Bedeutung?   Aktivität und Kompetenz Zeitstrukturierung Kooperation und Kontakt Soziale Anerkennung Persönliche Identität  
  • Welche 4 Phasen der Sozialisation gibt es? primäre Soz. (Elternhaus) sekundäre Soz. (Schule; peer group) tertiäre Soz. (Berufsausbildung, Arbeitsbereich) quartäre Soz. (Ruhestand)
  • Was bedeutet ein Rollenkonflikt? Dieser entsteht, wenn sich die Rollenerwartungen unterschiedlicher sozialer Bezugsgruppen inhaltlich, zeitlich, räumlich, etc. nicht miteinander vereinbaren lassen.
  • Welche Typen von Motivationstheorien kennen Sie? Inhaltstheorie -> diese machen Aussagen zu verschiedenen Arten von Motiven oder Motivklassen Prozesstheorien -> Vernachlässigen die Motivarten; Prozesse werden von Anfang bis Ende verfolgt; (V-I-E-Theorie, Rubikonmodell)
  • Welche allgemeinen Merkmale des Motivationsbegriffs gibt es? Aktivierung (Antrieb bzw. Energie in Motiven oder Handlungen) Richtung (Entscheidung über Auswahl eines Zieles oder Objektes) Ausdauer (Faktoren die zur Erreichung des Zieles beitragen)
  • Welche Motivationstheorien von McClelland gibt es? Leistungsmotive Anschlussmotive Machtmotive
  • Beschreiben Sie die Bedürfnispyramide nach Maslow! Selbstverwirklichung Ich-Motive Soziale Motive Sicherheitsbedürfnisse Physiologische Grundbedürfnisse Nr. 2-5: Alle 4 müssen durchlaufen werden um zur Selbstverwirklichung zu kommen! -> Defizit-Motive Nr. 1 = Wachstumsmotive
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  • Welche praktischen Anwendungen der Inhaltstheorien gibt es? Mitarbeiterpartizipation (zB.: Qualitätszirkel) Erweiterung des Handlungsspielraums ->  Job Enlargement (Erweiterung des Arbeitsspektrums) Job Rotation (Wechsel der Arbeitsaufgabe) Job Enrichment (Übertragung verantwortungsvoller Aufgaben)
  • Was bedeuten die Begriffe Motivation und Volition? Motivation: Intensionsbildung; Setzen von Zielen aufgrund deren Wünschbarkeit und Realisierbarkeit Volition: Intensionsrealisierung; treibende Kraft zur Zielsetzung hin
  • Was besagt die VIE-Theorie? V= Valenz I= Instrumentalitätserwartung E= Ergebniserwartung Verhalten->Ergebnis-> Folge a,b -> Bewertung a,b Der Handelnde wählt seine Ziele bewusst und geht rational vor.
  • Welche Handlungsphasen im Rubikonmodell gibt es? Wählen Zielsetzung Handeln Bewerten
  • Was ist die Zielsetzungsstrategie? Die Zielsetzungsstrategie geht davon aus, wie Ziele erreichbar und deren Rahmenbedingungen sind. (Locke & Latham)
  • Aus welchen Komponenten besteht der Zielmotivationsansatz? Selbstbeobachtung Selbstbeurteilung Selbstkorrektur
  • Welche Arten von Stress nach Lazarus gibt es? Eustress = positiver Stress -> wenn schwierige Aufgaben als Herausforderungen betrachtet werden und daraus das Selbstvertrauen steigert, wenn man diese bewältigt hat Distress = negativer ungesunder Stress
  • Was besagt die 2 Faktoren Theorie nach Herzberg?   Hygienefaktoren (zB: Grundgehalt, Status, Arbeitsatmosphäre) Motivatoren (haben mit der Arbeit selbst zu tun; zB: Provisionen oder Boni sind Motivatoren, aber kurzfristig; Leistungserfolg, Selbstverwirklichung)  
  • Welche Formen der Arbeitszufriedenheit gibt es?   Progressive Arbeitszufriedenheit (stabilisierende Zufriedenheit) Stabilisierte Arbeitszufriedenheit (stabilisierende Zufriedenheit) Resignative Arbeitszufriedenheit (Diffuse Unzufriedenheit) Pseudo Arbeitszufriedenheit (Diffuse Unzufriedenheit) Fixierte Arbeitszufriedenheit (Diffuse Unzufriedenheit) Konstruktive Arbeitszufriedenheit (Diffuse Unzufriedenheit)  
  • Definiton von Kommunikation! Kommunikation ist Informationsübermittlung (kann auch zw. Computern sein, also kognitiv) Verständigung Beeinflussung Konstruktion
  • Welche Arten von Kommunikation gibt es? Verbale -> 6-10% Nonverbale (Mimik, Gestik) +60% Paraverbale (Art und Weise des Sprechens zB: Lautstärke, Tohnhöhe) 30%
  • Was ist die Laswell-Formel? Wer (Sender) sagt was (Botschaft) zu wem (Empfänger) womit (verbal, nonverbal) durch welches Medium (Kanal) mit welcher Absicht (Motiv, Ziel) mit welchem Effekt
  • Was besagt Paul Watzlawick mit den Axiomen menschlicher Kommunikation? Man kann nicht nicht kommunizieren Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt (Metakommunikation) Ursache & Wirkung  Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten (zB: der Baum = digital; und die Zeichnung von einem Baum = analog) Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär
  • Was bedeuten die 4 Seiten einer Nachricht und von wem ist diese? Nach Friedemann Schulz von Thun kann eine Nachricht 4 Aspekte enthalten:  Sachinhalt (Worüber wird informiert?) Selbstoffenbarung (Was gibt der Sender über sich selbst kund?) Beziehung (Was hält der Sender vom Empfänger und wie stehen die beiden zueinander?) Appell (Wozu will der Sender den Empfänger veranlassen?)
  • Welche Formen von Gruppen gibt es? Primärgruppen (Familie) Bezugsgruppen  positive (Fußballverein) oder negative (Pflichtmitgliedschaft in einer Gruppe) normative (Kirche spielte früher eine größere Rolle) komparative (Vergleichsgruppen) Formelle und informelle Gruppen (Wahl nach Sympathie) Arbeitsgruppen
  • Welche Stufen der Gruppenentwicklung gibt es? Forming Storming Norming Performing Adjourning
  • Was bedeutet Hidden Profile? Bei einem Hidden Profile sind die Informationen so verteilt, dass die beste Alternative nicht durch die einzelnen Gruppenmitglieder individuell erkannt, sondern erst durch eine Gruppendiskussion aufgedeckt werden kann.
  • Welche Formen der Macht gibt es?   Legitime Macht (Hierarchie) Macht durch Belohnung bzw. Bestrafung Macht durch Vorbildwirkung Macht durch Expertise  Macht durch Information  
  • Welche 3 Führungsstile wurden von Lewin untersucht? Autoritärer Führungsstil Demokratischer Führungsstil Laissez-faire Führungsstil
  • Welche Funktionen von Organisationskulturen gibt es? Identifikationsfunktion Integrationsfunktion Koordinationsfunktion Motivationsfunktion Lern- und Entwicklungsfunktion
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  • Erklären Sie das Homan Model! Es handelt sich hier um das gruppendynamische Schwungrad!  Sympathie, Kontakt und Aktivität -> Erfüllung der Aufgabe!  Desto mehr Kontakt besteht, desto mehr Sympathie und diese wirken sich positiv auf Aktivität aus!
  • Welche Dimensionen des Führungsverhalten gibt es? Initiating Structure (Autonomie Dominanz) - Unterwerfung Consideration (Wertschätzung, Liebe, Zuneigung) - Abneigung, Feindseligkeit
  • Welche Strategien der Arbeitsgestaltung (nach Ulrich) gibt es? Korrektive Arbeitsgestaltung (korrektur erkannter Mängel, zb. Nackenbeschwerden) Präventive Arbeitsgestaltung (vorwegnehmende Vermeidung gesundheitlicher Schädigungen) Prospektive Arbeitsgestaltung (Schaffung von Möglichkeiten der Personalentwicklung) Differentielle Arbeitsgestaltung (Angebot verschiedener Arbeitsstrukturen, zwischen denen der Beschäftigte wählen kann) Dynamische Arbeitsgestaltung (Offenhalten von Veränderungsmöglichkeiten)
  • Zählen Sie die 4 Phasen der beruflichen Sozialisation auf! Sozialisation für den Beruf (Ausbildung) Sozialisation in den Beruf (Berufsstart) Sozialisation durch den Beruf (Ausübung des Berufes) Sozialisation am Ende des Berufs (Ruhestand)
  • Welche Inhalte des Sozialisationsprozesses gibt es? Soziale Kompetenzen Soziale Rollen Soziale Normen und Wertvorstellungen Selbst- und Identitätskonzept
  • Was beinhaltet das Holland Modell? Investigative (intellektuelle-forschende Orientierung) Artistic (künstlerisch-sprachliche Orientierung) Social (soziale Orientierung) Enterprising (unternehmerische Orientierung) Convertional (konventionelle Orientierung -> organizer) Realistic (praktisch-technische Orientierung)
  • Erklären Sie das Modell der Rollenübernahme! Rollendefinition -> Rollenerwartungen -> Rollenübernahme -> Rollenausgestaltung
  • Was besagt die Leistungsmotivation? Hoffnung auf Erfolg (optimistisch) -> Bedürfnis nach Leistung Furcht vor Misserfolg (pessimistisch) -> Vermeidung von Misserfolg -> gelernte Hilflosigkeit!
  • Welche Menschenbilder gibt es zu unterscheiden? Theorie X: Menschen stehen der Arbeit reserviert gegenüber, sie meiden Verantwortung und wünschen vor allem Sicherheit. Die meisten Menschen müssen direktiv geführt und kontrolliert werden.   Theorie Y: Für Menschen ist Arbeit wichtig zur Bedürfnisbefriedigung und Selbstverwirklichung. Sie streben bewusst Verantwortung an und wollen sich mit den Zielen der Organisation identifizieren
  • Erklären Sie die Motivationstheorie von McClelland genauer! Leistungsmotive: Bestreben, die eigene Leistung zu steigern  Anschlussmotive: Mit Menschen Kontakt aufnehmen und in einer Weise unterhalten, die beide Seiten als befriedigend und bereichernd erleben Machtmotive: Gewinn und Sicherung von Machtquellen, um das eigene Prestige und Machtgefühl zu steigern (oder das Verhalten anderer so zu beeinflussen, dass es als Befriedigung gesehen wird)
  • Was ist der Unterschied zwischen Handlungs- und Lageorientiert? Handlungsorientiert: hilft Ziele zu realisieren und Handlungen umzusetzen; diese Personen setzen Intentionen zügig um Lageorientiert: wird das Ziel aus den Augen verloren, Handlungen werden nicht oder mit starker Verzögerung abgeschlossen; diese Personen beschäftigen sich verstärkt mit Ablenkungen
  • Erklären Sie die Vermeidung von Groupthink (Janis)! unabhängige Meinungsbildung bewahren Kritik (auch von außerhalb der Gruppe) ist ausdrücklich erwünscht Bestimmung eines "advocatus diaboli"  Leiter und Mitarbeiter mit hohem Status sollen ihre Meinung spät äußern
  • Symptome des Groupthink Gruppenmitglieder werden engstirnig  Gruppe entfalltet einen hohen Druck in Richtung Uniformität