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Strategie und Marketing (Subject) / Strategische Prinzipien (Lesson)

Strategie und Marketing

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  • Phasen des Produktlebenszyklus Entwicklung Einführung Wachstum Reife Niedergang
  • Marktcharakteristika entlang des Produktlebenszyklus Wettbewerb Einführung: kein bis wenig Wachstum: wachsend, attraktiv für große Player Reife: intensiv   Niedergang: Konzentration und abnehmend Branchenkapazität   Einführung: gering, Ausbau Wachstum: steigend Reife: Überkapazität   Niedergang: abnehmende Kapazität Produkte Einführung: ein bis wenige Wachstum: größere Auswahl und Variation Reife: zunehmend   Niedergang: Abschwung / Konsolidierung Kunden/Nutzen Einführung: unbewusst, einfach Wachstum: anspruchsvoller, größere Homogenität Reife: Preisbewusstsein   Niedergang: - Kundensegmente Einführung: Innovatoren Wachstum: Massenmarkt Reife: Massenmarkt   Niedergang: "Spätzünder" Kaufkriterien Einführung: Produkteigenschaften begeistern Wachstum: Differenzierung durch neue Attribute, die begeistern, werden kopiert Reife: Begeisterungsfaktoren werden selbstverständlich   Niedergang: Commoditization der Produkteigenschaften, Differenzierung durch Zusatzeigenschaften möglich Distributionskanäle Einführung: limitiert und spezialisiert Wachstum: breitere Distribution Reife: Massen-, Discount- und Direkt-Vertrieb   Niedergang: limitiert, Discount- und Direkt-Vertrieb      
  • Phasen des Produktlebenszyklus Fokus (Wer? Was? Wo?) Einführung: Zielgruppe sind Innovatoren und "Early Adopters" Wachstum: Wachsende Segmente und größere Heterogenität, Möglichkeiten für Nischen- und Massenmarktstrategie Reife: Möglichkeiten für Nischenstrategien, aber eingeschränkter, Massenmarkt dominiert   Niedergang: Konsolidierung, profitable survivor Differenzierungsvorteil (Was? Warum?) Einführung: Kerneigenschaften (Performance) Geschwindigkeit Wachstum: Differenzierung der Kerneigenschaften  Reife: Differenzierung der Zusatzeigenschaften und Preis   Niedergang: Preis Innovation Einführung: höchste, Basisforschung und radikale Innovation Wachstum: -  Reife: kontinuierliche Innovation, Inkrementeller Nutzen   Niedergang: Innovation, um Lebenszyklus zu verlängern oder radikale Innovationen
  • Taktiken entlang des Produktlebenszyklus Produkte Einführung: limitiert Wachstum: Sortiment erweitern, Differenzierung Reife: großes Sortiment, Service erweitern   Niedergang: weniger, Technologie kann überwältigend sein und Kundenbedürfnisse verdecken Preis Einführung: Abschöpfung oder Durchdringung Wachstum: Voll (Gewinne und Margen abschöpfen)  Reife: Kompetitiver   Niedergang: Preiskampf / Deal Promotion Einführung: Informativ, eher auf Produktkategorie bezogen als auf spezielles Produkt oder Marke, persönliche Kommunikation (und Beobachtung), Public Relations wichtig Wachstum: Differenzierung, Werbung und Promotions um Marken und Produkte zu unterscheiden  Reife: Kompetitiv, Fokus auf Preisaktionen    Niedergang: Preis Distribution Einführung: limitiert, Fokus auf hohem Service und hohem Kundenkontakt (bekannt mit Produkt machen)  Wachstum: ausdehnend Reife: am weitesten, Wechsel zu Discountern, wenig Service, wenig Kundenkontakt   Niedergang: verschwindend, wenig bis kein Service 
  • Erfahrungskurvenmodell - Definition Das Erfahrungskurvenmodell postuliert einen Rückgang der Kosten in Abhängigkeit von der im Zeitablauf kumulierten "Erfahrung", die das Modell durch die kumulierte Menge misst 
  • Erfahrungskurvengesetz - Definition Mit jeder Verdoppelung der im Zeitablauf kumulierten (produzierten bzw. abgesetzten) Menge eines Produktes besteht ein Stückkostensenkungspotenzial von 20 - 30 %, bezogen auf alle in der Wertschöpfung des Produktes enthaltenen (inflationsbereinigten) Stückkosten 
  • Economies of Scale - Definition existieren, wenn für jedes Prozent, das das Produktionsvolumen wächst, die Produktionskosten um weniger als ein Prozent zunehmen und dadurch die Stückkosten sinken
  • Economies of Scope - Definition sind eine Form von "Synergie", in der das Ergebnis eines Systems größer ist als die Summer seiner Teile
  • Economies of Scope - Formen von Synergien Gemeinsam genutzte tangible Ressourcen z.B. Produktionsstätten, Transportsysteme Gemeinsam genutzte intangible Ressourcen z.B. Technologie, Know-How Gebündelte Verhandlungsmacht z.B. gebündelter Einkauf von verschiedenen GE's -> Rabatte Koordinierte Strategien z.B. Cross Selling gebündelte Strategien für mehrere GE's Vertikale Integration z.B. Produktionsstätten, Transportsysteme Entstehung von neuen Geschäftsideen z.B. Technologienzusammenschluss 
  • Economies of Scale und Diseconomies of Scale - Beispiele Economies of Scale:  Verteilung von Fixkosten Einkaufsrabatte Arbeitsspezialisierung Spezialisierte Maschine und Technologien Diseconomies of Scale:  physische Grenzen der effizienten Größe unwirtschaftliches Management Demotivation der Belegschaft Distanz zum Markt
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