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Wahrnehmungspsychologie (Subject) / 1. Einführung (S. 9-12) (Lesson)
1. Einführung (S. 9-12)
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- Sinneskanäle Sinneskanäle: Sehe Hören Riechen Schmecken Tasten
- Wahrnehmungspsychologie Wahrnehmungspsychologie: beschäftigt sich mit dem subjektiven Anteil der Wahrnehmung (Entstehung von Eindrücken und Empfindungen)
- Teilgebiete der Marktpsychologie: Teilgebiete der Marktpsychologie: Verkaufspsychologie Werbepsychologie Handelspsychologie Konsumpsychologie Marktforschung
- Modernes integriertes Marketing Modernes integriertes Marketing: bezieht sich nicht nur auf den Absatz von Produkten und Dienstleistungen umfasst auch das Beschaffungsmarketing (Personal, Sachgüter, Finanzierung) und das Public-Marketing (Öffentlichkeitsarbeit)
- Was versteht man unter Marketing-Mix? Marketing-Mix umfasst vier Bereiche des Marketings: Produkt- bzw. Programmpolitik(Marke, Sortiment, Produktqualität) Preispolitik (Preisgestaltung, Rabatte, Konditionen) Distributionspolitik(Absatzkanäle, Standort, Logistik – Lagerung, Transport) Kommunikationspolitik(persönlicher Verkauf, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit)
- Unterschiedliche Werbeformen Unterschiedliche Werbeformen: ProduktwerbungFokus auf ein oder mehrere Produkte FirmenwerbungFokus auf ein oder mehrere Firmen KollektivwerbungGemeinschaftswerbung, Verbundwerbung bzw. Sammelwerbung von verschiedenen unabhängigen Firmen (z.B. Firmen aus einem Gewerbegebiet) MengenwerbungAdressat große Gruppe Individualwerbungpersönlich adressierte Werbung (z.B. Direct Mailing) Direkte Werbungdirekte Ansprache des Adressaten Indirekte Werbungindirekte Ansprache des Adressaten über Meinungsführer (z.B. Tupperware-Berater) Vorkaufwerbung Nachkaufwerbung
- Werbeform: Nachkaufwerbung Nachkaufwerbung: Ziel der Reduktion von Dissonanz nach dem Kauf (Bestätigung für die Kaufhandlung) Erzeugung von Markentreue (nicht hundertprozentig von Vorkaufwerbung zu unterscheiden)
- Virales Marketing Virales Marketing: Übertragung der Werbebotschaft von Mensch zu Mensch Möglichkeiten sozialer Netzwerke (Blogs, Foren, Twitter, Facebook…) minimaler finanzieller Aufwand - relativ hoher Ertrag baut auf dem klassischen Empfehlungsmarketing auf (zufriedene Kunden empfehlen im Bekanntenkreis weiter)
- Was versteht man unter Werbeträger? Werbeträger: Hilfsmittel zur Übertragung einer Werbebotschaft Zeitung, Zeitschriften, Internetseiten, TV, Radio, Filme, Litfaßsäulen, Schaufenster, Busse, Taxis, Sportbekleidung
- Werbemittel Werbemittel: Mittel und Wege der Darbietung von Werbebotschaften (z.B. Printanzeigen, TV Werbung, Werbebriefe) - dienen allein der Werbung Werbemittel ohne Werbeträger oder identisch eines Werbeträgers (z.B. Kataloge) mit Werbeträger (Anzeigen in der Zeitung)
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- Die wichtigsten Werbemittel Die wichtigsten Werbemittel: Anzeigen Prospekte und Kataloge Flyer Plakate Webbanner Fernsehspots Kinowerbung Rundfunkdurchsagen Werbebriefe Schaufensterdekorationen Leuchtschriften Kundenzeitschriften persönliche Gespräche
- Was ist der Gegenstand von Werbepsychologie und Verkaufspsychologie? Werbepsychologie:Analysiert Werbung und deren Wirkung auf das Erleben und Verhalten von potentiellen Käufern.Verkaufspsychologie:Analysiert Prozesse der Wahrnehmung, Überzeugung, Emotion, Motivation und Kommunikation im Verkaufsgespräch
- Lassen sich die Erkenntnisse der Werbepsychologie nur auf kommerzielles Marketing anwenden? Auch soziales Marketing nutzt Erkenntnisse der Werbepsychologie: gemeinnützige Zwecke (z.B. Spendenwerbung) politische Ideen (z.B. Wahlwerbung) gesundheitsbewusstes Verhalten (z.B. Verwendung von Kondomen) gesellschaftlich relevante Themen (z.B. Organspende)