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FernUni Hagen L1 (Subject) / Glossar zur Dramenanalyse (Lesson)

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  • Stationendrama Einen Dramenform, die einzelne Episoden und Szenen (Stationen einer Handlung) aneinander reiht. Die Abfolge der Szenen zielt nicht mehr auf die Darstellung einer geschlossenen Handlung ab: die Verbindung wird in der Regel durch eine zentrale Figur hergestellt.
  • Stichomythie Dialogform im Versdrama, die als Wechselrede zwischen zwei (selten drei) Figuren die Lebhaftigkeit und Dramatik des Dialogs unterstreichen soll. Zeilenrede, Dialog, dessen Repliken sich jeweils genau pber eine Zeile erstrecken.
  • Teichoskopie (Mauerschau) Mündlicher Bericht einer Bühnenfigur von einem räumlich nahen, zeitgleichen, jedoch für Publikum und weiteres Bühnenpersonal nicht offen sichtbare, handlungstragendem Ereignis. (Im Gegensatz zum Botenbericht, der sich auf bereits abgeschlossene Vorgänge bezieht)
  • Tragödie Trauerspiel. Neben der Komödie die wichtigste Gattung des Dramas, in der das wesentliche Element das Tragische ist. Die Tragödie gestaltet einen schickshaften, unvermeidbaren und unlösbaren Konflikt, der zum Untergang des tragischen Helden führt.
  • V-Effekt Der Verfremdungs-Effekt ist ein spezifisches Mittel des epischen Theaters B. Brechts, das gezielt gegen eine identifikatorische Rezeption mittels in sich geschlossener Illusion antritt.
  • Vertrauensrede Gespräch zwischen Protagonist und einer ihm fest zugeordneten, sein volles Vertrauen genießenden Bühnenperson. Sie dient besonders der Informationsvergabe über Gedanken, Gefühle und Absichten des Protagonisten.
  • Zieldrama Der Verlauf ist auf einen zukünftigen Höhepunkt hin konzipiert, das Drama ist also zielgerichtet, teleologisch, ausgerichtet.
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