Ökologie (Subject) / Biologie Test (Lesson)

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Grundvokabeln Ökologie

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  • Was ist ein Ökosystem? Ein Ökosystem (griech. oikos = Haus; systema = verbunden) besteht aus dem Verbund von Biotop und Biozönose. Anders ausgedrückt: Der Lebensraum und die darin lebenden Organismen bilden zusammen ein Ökosystem.
  • Was bedeutet stenopotenz? Stenopotenz bezeichnet die Eigenschaft biologischer Arten, nur einen schmalen Schwankungsbereich eines oder mehrerer Umweltfaktoren ertragen zu können, also einen geringen Toleranzbereich aufzuweisen.
  • Was ist ein Biotop? Der oder das Biotop (gr. βíος bíos „Leben“ und τόπος tópos „Ort“) ist ein bestimmter Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose) in einem Gebiet. Biotope sind die kleinsten Einheiten der Biosphäre
  • Was bedeutet Biozönose? Eine Biozönose (altgr. βίος bios ‚Leben‘ und κοινός koinós ‚gemeinsam‘) ist eine Gemeinschaft von Organismen verschiedener Arten in einem abgrenzbaren Lebensraum (Biotop) bzw. Standort. Biozönose und Biotop bilden zusammen das Ökosystem.
  • poikiloterm Als wechselwarm oder poikilotherm bezeichnet man Tiere, die keine konstante Körpertemperatur aufweisen. Die meisten Tiere sind wechselwarm, beispielsweise fast alle Fische, Amphibien, Reptilien, Insekten und andere wirbellose Tiere. Pflanzen und andere Organismen sind generell wechselwarm . +Geringer Energie- und Nahrungshaushalt +Müssen nicht so aktiv sein -nicht Fluchbereit -an Umgebung angepasst -Temperatur nicht selber regulieren RGT REGEL
  • homoiotherm Als gleichwarm, warmblütig oder homoiotherm werden Tiere bezeichnet, die ihre Körpertemperatur selbst regulieren (Vögel, Säugetiere) oder aus anderen Gründen eine konstante Temperatur aufweisen. +Fluchtbereit -Größe > Volumen = hohe Wärmeabgabe Blutgefäße Isolationen Energiehaushalt steigern
  • Mesophyten Als Mesophyten bezeichnet man in der Biologie Pflanzen, die an mäßig feuchten Orten vorkommen. Die Pflanzen sind meist an Bedingungen angepasst, in denen die für das pflanzliche Leben wesentlichen Gase, Sauerstoff und Kohlendioxid in Wasser gelöst vorkommen und der Pflanze daher nicht einfach zugänglich sind.
  • Hydrophyten Hygrophyten sind Pflanzen, die aufgrund ihrer Physiologie und Morphologie auf Feuchtgebiete spezialisiert sind. Sie zeichnen sich oftmals durch große Blätter aus, in denen sich besonders hervorgehobene Spaltöffnungen befinden. Durch diese Spaltöffnungen erreichen die Pflanzen eine optimale Regulation der Transpiration. Ebenfalls haben die Blätter der Hygrophyten eine dünne Epidermis, auf der sogar lebende Haare wachsen, um die Fläche des Blattes zu vergrößern. Der Querschnitt eines Blattes der Pflanzenart zeigt außerdem, dass große Interzellularen und eine kleine Kutikula typisch sind.[
  • Xerophyten Als Xerophyten bezeichnet man einen Organisationstyp von Pflanzen, die an extrem trockene Standorte angepasst sind.
  • Abiotisch Als abiotisch werden alle Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Sie umfassen unter anderem Klima, Atmosphäre, Wasser, Temperatur, Licht, Strömung, Salinität, Konzentration an Nährsalzen und anderen chemischen Stoffen. Sie stellen somit alle nicht-belebten Interaktionspartner in einem Ökosystem dar.
  • Biotisch Als biotisch werden Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind. Sie ergeben sich aus den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arten innerhalb eines Ökosystems.
  • Habitat Das Habitat im Deutschen meist Lebensraum, bezeichnet die charakteristische Lebensstätte einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart.
  • RGT-Regel Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) ist eine Faustregel der chemischen Kinetik und erlaubt die Abschätzung vieler Phänomene der Chemie, Biochemie und Ökologie. Sie besagt, dass chemische Reaktionen bei einer um 10 K erhöhten Temperatur doppelt bis viermal so schnell ablaufen.
  • Autoökologie Die Ökologie ist ursprünglich die Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen der Lebewesen untereinander und mit ihrer unbelebten Umwelt erforscht. Sinngleich wird zuweilen der Begriff Bioökologie verwendet, um diese gegenüber der Geoökologie abzugrenzen
  • Toleranzbereich / Ökologische Potenz Die ökologische Potenz oder ökologische Toleranz beschreibt die Fähigkeit eines Lebewesens, einer Art oder Population, Schwankungen von biotischen und abiotischen Umweltfaktoren bei gleichzeitiger Einwirkung von Konkurrenz innerhalb eines Toleranzbereiches zu ertragen, darüber hinaus zu gedeihen und sich fortzupflanzen. Die ökologische Potenz bezogen auf verschiedene Umweltfaktoren ist von Art zu Art verschieden.
  • Synökologie Teilgebiet der Ökologie, das sich mit den Wechselbeziehungen verschiedener Populationen einer Art untereinander sowie mit ihrer unbelebten Umwelt befasst
  • Präferenzbereich Bei freier Wahl bevorzugter Berreich
  • Allen Regel Unter der Allenschen Regel versteht man den Umstand, dass die Größe der (distal gelegenen) Körperanhänge (Schwanz, Ohrmuschel, Beine, Arme etc.) bei gleichwarmen Tieren (Säugetiere, Vögel) in kälteren Regionen abnimmt. In Relation zum Rest des Körpers werden also z. B. die Ohrmuscheln kleiner. Beispiel: abnehmende Ohrmuschelgröße von Wüstenfuchs über Rotfuchs zu Polarfuchs. Erklären lässt sich dies dadurch, dass eine Verkleinerung der relativen Oberfläche zu einer geringeren Wärmeabgabe führt (es geht um die Relation von Volumen und Körperoberfläche).
  • Bergmannsche Regel Die Bergmannsche Regel ist eine Regel, die sich auf die Größe (und auch Form) von Tieren bezieht, sie ist also prinzpiell eine Größenregel. Die Bergmannsche Regel besagt, dass die Vertreter nah miteinander verwandter Arten in kälteren Regionen im Allgemeinen größer (und "kompakter") sind als die in warmen Regionen. Die Bergmannsche Regel bezieht sich nur auf gleichwarme Tiere, also auf Säugetiere und Vögel. Konkret auf diese Tiere hin formuliert bedeutet dies: Vögel und Säugetiere, die in kälterem Regionen leben, sind tendenziell größer und (und somit auch kompakter und schwerer) als ihre nahe verwandten Artgenossen in wärmeren Regionen.Man erklärt sich die Unterschiede in der Körpergröße folgendermaßen: Größere gleichwarme Tiere haben im Verhältnis zum Volumen eine geringere (relative) Oberfläche als kleine Tiere. Dadurch ist ihr Wärmeverlust in kalten Regionen geringer als der von kleineren Tieren. Diese Aussage scheint, von wenigen Ausnahmen abgesehen, generell zuzutreffen.
  • Präferendum Liegt am Optimum an.   min. Pessimum Präferendum Optimum Präferedum Pessimum max.
  • Populationsökologie Die Populationsökologie (von lat. populus = Volk) ist ein Teilgebiet der Ökologie und damit der Biologie, das sich mit den Wechselwirkungen der Population einer Art mit anderen Populationen derselben oder einer anderen Art beschäftigt. Auch untersucht sie die Wechselwirkung einer Population mit ihrer Umwelt.
  • Biosphäre Alle Ökosysteme auf der Erde
  • Osmose Osmose bezeichnet die Diffusion einer Flüssigkeit. Die Diffusion erfolgt in Richtung der höheren Konzentration.