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Netzwerke (Subject) / Ethernet (Lesson)
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- Wofür steht das Kürzel CSMA/CD? Wie arbeitet dieses Verfahren? Carrier Sense Multiple Access / Collision Detection regelt den Zugriff verschiedener Stationen auf ein gemeinsames Übertragungsmedium Verfahren des Senders: Leitung frei - Sendebeginn Leitung belegt - warten bis frei Kollisionserkennung: wird eine Kollision festgestellt, wird ein Jamsignal (32-bit-Statussignal) gesendet und alle Verbindungen (anfragen) werden abgebrochen. Nach einer zufälligen Zeit wird erneut gesendet.
- Warum gehört das CSMA/CD-Verfahren zu den optimistischen Verfahren? Wodurch unterscheidet es sich von einem pessimistischen? Weil nicht bestimmt wird, wer wann etwas senden darf. Bei CSMA/CD kann jeder zu jeder Zeit senden und Kollisionen können deshalb auftreten. pessimistisch - Kollisionen werden vermieden
- Erläutern Sie die Idee eines Token-Verfahrens, wie z.B. beim Token-Ring oder Token-Bus verwendet wird. Unter welchen Bedingungen entfaltet so ein Verfahren seine Stärke? Senden darf nur, wer eine Berechtigung (Token) hat. Ein Rechner ist Tokenmaster. Man kann auch Prioritäten einteilen.Der Token wandert um den Ring / den Bus entlang.
- Arbeitet das 10MBit-Ethernet im Vollduplex-Mode? Ja, neben Halbduplex ist auch Vollduplex möglich. In der Vollduplex-Variante ist die Kollisionserkennung und Behandlung ausgesetzt.
- Welche nominale Übertragungsrate bietet das klassische Ethernet? Und das Fast-Ethernet, das heute als Standard angesehen werden kann? klassisches Ethernet: 10Mbit/sFast-Ethernet: 100Mbit/s (vollduplex)
- Ab wieviel Prozent Last gilt ein Ethernet als belastet? Ab 30% Last gilt ein Ethernet als belastet.Über 60 % ist es überlastet.
- Erläutern Sie das Kürzel „10Base2“. Was bezeichnen derartige Kürzel? Was bedeutet „100BaseT“? Wofür steht dabei das T? {Datenrate}{Übertragungsverfahren}{Segmentlänge / Kabeltyp} 10Base2 sind Kabel der Kategorie 3,4,5. Verfahren, wie der MAC auf dem Medium arbeitet.10: nominale Datenrate des Mediums in Mbit/sBase: Base band (1 Kanal/Kabel)2: maximal sinnvolle Segmentlänge in x mal 100 m 100BaseT - Kommunikationsverfahren mit 100Mbit/s Übertragungsrate, BaseBand und Twisted Pair (T) Adern mit max. Segmentlänge von 100m.
- In welcher Topologie wird heute normalerweise die TP-Version des Ethernets verlegt? Lassen sich UTP- oder STP-Kabel dafür verwenden? Oder ist dies egal, da es auf die richtige Kabelkategorie ankommt? Die Topologie bildet ein SternBus mit Hub oder Switch in der Mitte. Es müssen Kabel der Kategorie Cat 3, 4 oder 5 verwendet werden, ob UTP oder STP ist egal.
- Worin bestehen die Unterschiede zwischen Paket, Packet, PDU, Frame? Packet - allgemein für Datenpaket / DatenbündelFrame - Layer 2 PDUPaket - Layaer 3 PDUPDU - gesammtheit der Daten einer Schicht
- Wozu dient die Präambel eines Ethernet-Frames? Präambel: 64 Bits 1/0-abwechselnd Aufgrund der Manchester-Codierung ist dies ein reines Rechtecksignal Ziel: Synchronisation zwischen Sender und allen Empfängern, gesendet wird per broadcast
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- Warum muss ein reguläres Frame beim Ethernet eine minimale Länge haben? Da alle Kollisionen während des Sendens bemerkt werden müssen, muss die Übertragungszeit des kleinsten, regulären Pakets mindestens so lang wie die Roundtrip-Verzögerung sein. Daher gibt es eine minimale Paketlänge. (laut IEEE mindestens 64 Byte)
- Wodurch wird weltweit sichergestellt, dass es keine zwei Ethernet-Karten gibt, die dieselbe Adresse haben (jedenfalls theoretisch)? Jede Station (Host) hat weltweit eine eindeutige MAC-Adresse, die die Netzwerkkarte identifiziert: 2 Hexzahlen ohne führende Nullen getrennt durch ":", z.B. 8:0:2b:e4:b1:b2. Jeder Hersteller erhält eindeutiges 24 bit-Prefix z.B. 08-00-70 Sun oder 00-00-0C Cisco und fügt eine für ihn eindeutige Nummer hinzu. Am Prefix ist der Hersteller der LAN-Karte erkennbar. So ist jedenfalls die reine Theorie (und so war es auch früher). Heute sind allerdings Karten verfügbar, deren MAC-Adresse per DIP-Switches oder gar per Service beliebig einstellbar ist.
- Worin besteht der Sinn des Jamming-Signals? wird das bei einer erkannten Kollision gesendete Signal einer Station im Zugriffsverfahren nach CSMA/CD genannt.Erkennt eine Station eine Kollision, sendet sie sofort ein Jam Signal. Erkennen die beteiligten Stationen die Botschaft, beenden sie sofort das Senden. Erst nach einer Zeitspanne, die nach dem BEB-Verfahren berechnet wird, beginnt der Vorgang von vorne.Durch das Jam-Signal wird die durch die Kollision nicht nutzbare Zeit minimiert.
- Was ist ein Kollisionsbereich (Collision Domain)? Stationen, die in Kollisionen untereinander geraten können, bilden einen Kollisionsbereich innerhalb des LANs. (Bereich in dem Kollisionen auftreten können)Switche trennen Kollisionsdomänen.
- Wie wird die Wartezeit nach einer festgestellten Kollision auf der Senderseite bestimmt? Nach einer Kollision müssen die beteiligten Stationen eine Wartezeit einhalten, bevor sie wieder mit dem Abhören des Übertragungsmediums beginnen dürfen. Theoretisch ist es möglich, dass die selbe Zeitspanne eingehalten wird. Das BEB ist ein Algorithmus, mit dem die Stationen aus dieser Stausituation wieder heraus kommen (sollten). (Wartezeit erhöht sich mit jedem Versuch bis zu einem Maximum)
- Wodurch kann ein Empfänger feststellen, dass eine Kollision aufgetreten ist? Und wodurch stellt dies ein Sender fest? Durch das Jamming-Signal kann der Empfänger feststellen, dass eine Kollision aufgetreten ist. Sender: Er sendet und empfängt. Wenn er etwas anderes empfängt als er gesendet hat, weiß der Sender, das es eine Kollsion gibt.