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Grundlagen Rechnungswesen (Subject) / ERW Costs (Lesson)

2. Semester / Piel

This lesson was created by LEJ2010.

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  • Unterschiede zwischen dem internen und externen Rechnungswesen Ausgestaltung des externen ReWe (FiBu und Bilanz) ist für alle Kaufleute vom Gesetz vorgegeben - keine Vorschriften für das interne externes ReWe wendet sich primär an unternehmensfremde Personengruppen - das interne stellt hauptsächlich Infos für den Unternehmer selbst bereit externes ReWe unter zeitlichem Aspekt eher eine Vergangenheitsrechnung, das interne eher eine Prognoserechnung
  • Welche beiden handelsrechtlichen Vorschriften sind für die Buchführung von grundlegender Bedeutung? Die grundlegenden handelsrechtlichen Vorschriften, die für alle Kaufleute gelten, sind in  § 238 und  § 239 HGB verankert
  • Inhalt § 238 HGB jeder Kaufmann muss Bücher führen und darin die Handelsgeschäfte und Vermögenslage nach den GoB ersichtlich machen die Buchführung muss klar und übersichtlich sein es besteht eine Aufbewahrungspflicht für die angesandten Handelsbriefe
  • Inhalt § 239 HGB Bücher sind in lebender Sprache abzufassen die Bedeutung evtl. verwendeter Abkürzungen muss klar sein für die Büchereintragung gelten die Grundsätze der Vollständigkeit und Richtigkeit sowie der zeitlichen und inhaltlichen Ordnung es ist verboten, einmal vorgenommene Eintragungen nachträglich unkenntlich zu machen Handelsbücher müssen nicht in Buchform geführt werden: es können andere Speicherverfahren verwendet werden, soweit sie den GoB entsprechen (z.B. EDV Buchführung)
  • Wer unterliegt der Buchführungspflicht nach HGB? Jeder Kaufmann ist nach §238 HGB buchführungspflichtig. Kaufmann ist jeder, der ein Handelsgewerbe gemäß §1 HGB betreibt und dessen Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Daneben existieren Kaufleute kraft Eintragung und kraft Rechtsform. Kaufmann kraft Rechtsform (Kapitalgesellschaft, eG) Kaufmann kraft Eintragung (Land- oder Forstwirtschaft, Gewerbetreibender ins HR eingetragen) Kaufmann kraft Handelsgewerbe (HREintrag nein, aber in kfm Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb)
  • Welche Inventurverfahren gibt es? Stichtagsinventur vor- und nachverlegte Inventur permanente Inventur
  • Stichtagsinventur Vor- und Nachteile ...im strengen Sinne erfolgt die körperliche Bestandsaufnahme an einem ganz bestimmten Stichtag. Durch den damit verbundenen Arbeitsaufwand ist diese Methode praktisch kaum anwendbar. Desahlb wird die Inventur meist innerhalb weniger Tage vor bzw. nach dem Bilanzstichtag durchgeführt (erweiterte Stichtagsinventur)
  • vor- und nachverlegte Inventur Vor- und Nachteile ..bei der Inventur wird wird die Inventurtätigkeit auf bis zu drei Monate vor bzw. zwei Monate nach dem Bilanzstichtag gestreckt. Die ermittelten Werte werden in einem besonderen Inventar verzeichnet. Anschließend erfolgt eine buchmäßige Vor- bzw. Rückrechnung auf den Bilanzstichtag.
  • permanente Inventur Vor- und Nachteile ...dabei erfolgt eine Streckung der Inventurtätigkeit. Die Erfassung jedes Gegenstandes erfolgt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Jahres. Anschließend muss eine Vor- und Rückrechnung auf den Bilanzstichtag vorgenommen werden. Der Vorteil der Ausdehnung des Erfassungszeitraumes ist die Möglichkeit der Arbeitsverteilung. Der Nachteil dieser Vereinfachungsmöglichkeit besteht in der Gefahr, dass reine Buchbestände entstehen, die in der Realität nicht vorhanden sind.
  • Nach welchen Kriterien ist eine Bilanz gegliedert? Nach der "Nähe zum Geld".
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  • Allphasen-Netto-USt. In jeder Phase der wirtschaftlichen Wertschöpfung wird nur jeweils der Netto-Mehrwert umsatzsteuerlich belastet. Da der Konsument Träger der USt ist (sie wird als Preisaufschlag an ihn "weitergereicht"), hat die USt keinen Aufwands-, sondern Forderungscharakter (ggü. dem Kunden). Daher kein Abschluss über GuV.