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YXC (Subject) / 3b (Lesson)
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- Offene Fragen -Offene Fragen bieten keine Antwortkategorien, Auskunftspersonen müssen Antworten selbst formulieren -keine Suggestivwirkung durch vorgegebene Antworten, größere Flexibilität -Kontakt bzw. Eisbrecherfragen sowie Sachfragen, um den Wissensstand des Befragten zu überprüfen, sind immer offene Fragen -breiter Spielraum des Interviewereinflusses -Vorteilen für Befragte, die sich freier ausdrücken
- Geschlossene Fragen -bieten einfache Auswahl (Alternativfragen) bzw. mehrfache Auswahl (Mehrfachauswahlfragen) -Ja/Nein Fragen sind oft auch mit einer neutralen Kategorie verbunden -zurückgedränter Interviewereinfluss, beschleunigte Abwicklung sowie schnellere & billigere Auswertung
- Direkte Befragung -beziehen sich unmittelbar auf Untersuchungsgegenstand -bei unproblematischen Gegenständen anwendbar -bei Fragen zu heikleren Themen ist mit unwahren Angabe oder Antwortverweigerungen zu rechnen
- Indirekte Befragung -primär qualitativ und auf die Erkundung psychologischer Sachverhalte ausgerichtet -durchweg psychologische Tests -projektive versus assoziative Techniken -Satzergänzungstest/Rosenzweig-Test, Einkaufslistenverfahren, Thematischer Apperzeptionstest, Wortassoziationstest
- Satzergänzungstest/Rosenzweig-Test -Vorgabe von unvollständigen Sätzen mit der Bitte um Vervollständigung -Es lässt sich auf die Einstellung des Probanden schließen -Anwendung: Imageforschung, Werbemittelpretests, Produktnamensgebung
- Thematischer Apperzeptionstest -Serie von Bildern, die Geschichte erzählen sollen -Aussagen der Versuchsperson über die entstehung -Persönlichkeitstest -Anwendung: Werbemittelfoschung
- Wortassoziationstest -Vorgabe bestimmter Reizworte -Analyse der Antworten --> Rückschlüsse zum Image von Markennamen -Anwendungsgebiete: Produktgestaltung, Werbegestaltung, Imageforschung
- Reihenfolge der Fragen -Kontakt und Eisbrecherfragen -Sachfragen -Kontrollfragen -Fragen zur Person
- Fragebogen Pretest -Anhaltspunkt 15-30 Befragungen -Verständlichkeit der Fragen -Reihenfolge der Fragen, Layout -Anweisungen für Interviewer und Befragte -Protokollanalysen, Debriefing -Zeitbedarf der Bearbeitung -mehrere Pretest bei umfangreichen und kostenintensiven Befragungen
- Arten der Beobachtung -Teilnehmende Beobachtung -Nichtteilnehmende Beobachtung -Standardisierte Beobachtung -Nichtstandardisierte Beobachtung
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- Arten der Beobachtung Standardisierte Beobachtung -Informationsgewinnung nach festgelegten Kriterien -eingeschränkter Beobachtereinfluss sowie erleichterte Kodierung, Quantifizierung und Auswertung
- Arten der Beobachtung Nichtstandardisierte Beobachtung -Informationsgewinnung ohne genau gestgelegte Kriterien -zur Hypothesengewinnung im Rahmen exploratorischer Forschungsfragen geeignet -erschwerte Kodierung, Quantifizierung und Auswertung
- Arten der Beobachtung Teilnehmende Beobachtung -Beobachter wirkt am Beobachtungsgeschehen aktiv mit -für explorative Analysen geeignet -zeit- und kostenaufwendig, starker Einfluss des Beobachters
- Arten der Beobachtung Nichtteilnehmende Beobachtung -Regelfall -personelle und räumliche Distanz -Beobachter meist auch unbekannt
- Anwendungsbereiche der Beobachtung Zählungen Bestandsaufnahmen Erfassung psychischer Zustände/ physischer Aktivitäten
- Anwendungsbereiche der Beobachtung Zählungen -Erfassung von Passantenströmen -Erfassung von Besucherfrequenzen in einem Geschäft oder Dienstleistungsbetrieb
- Anwendungsbereiche der Beobachtung Bestandsaufnahmen -Bestandsaufnahme von Waren im Handel -Scanning -Spurenanalyse: Erfassung von Indikatoren für den Ge-/Verbrauch von Produkten
- Anwendungsbereiche der Beobachtung Erfassung psychischer Zustände/ physischer Aktivitäten -Wahrnehmungsforschung -Messung von Erregungszuständen -Kundenlaufstudien -Handhabungs-/Nutzungsbeobachtung in der Produktforschung -Markenwahlverhalten im Geschäft -Blickverlauf beim Betrachten von Werbemitteln -Zuwendung zum Regal
- Vorteile der Beobachtung -keine Bindung an Auskunfstsbereitschaft -Erfassung von nicht-reflektiertem Verhalten sowie non-verbalen Verhaltensweisen -Erfassung von Verhaltenssequenzen -zurückgedrängter Interviewereinfluss -geheim Durchführung möglich
- Nachteile der Beobachtung -Nichterfassbarkeit nicht-beobachtbarer Sachverhalte wie z.B. Einstellungen, Präferenzen, soziodemografische Daten etc -kaum realisierbare Repäsentanz bei der Auswahl der Testpersonen -Selektivität der Wahrnehmung sowie beschärnkte Datenerfassungskapazität bei persönlicher Beobachtung -Beobachtungsffekt bei offener Beobachtung