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Anny (Subject) / Sozialmedizin (Lesson)
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- Gesetzliche Unfallversicherung 1. Beitragszahler 2. was wird gezahlt? 3. Was ist mit selbstständiger Tätigkeit? 4. Wann ist ein D-Arztbesuch notwendig? Beitragszahler: Arbeitgeber Arbeits-, Schul-, Wegeunfälle, Berufskrankheiten, berufliche Wiedereingliederung, Entschädigung, Hinterbliebenenrente, Sterbegeld muss selbst versichert werden Immer, außer die Krankheitsdauer beträgt unter 1 Woche oder die Krkh ist rein HNO, Auge, Derma
- "Öffnungsklausel" Begriff der GUV; Besagt, dass eine Krankheit als Berufskrankheit anerkannt werden kann, wenn ein wissenschaftlich erwiesener Zusammenhang zwischen der z.b. toxischen Einwirkung und den Schädigungsfolgen besteht.
- Grad der Schädigung (GdS) Ersetzt in der GUV den Begriff der Minderung der Erwerbsfähigkeit es werden die Schädigungsfolgen in allen Lebensbereichen miterinbezogen Rechnung in 10er-Schritten Rentenzahlung ab GdS >= 20 Kausalität wird berücksichtigt (im Ggs zum GdB)
- Wegeunfall Begriff der GUV Arbeitswege im Rahmen bis zu 2 Std round about unmittelbarer Weg Ausnahme: Notwendige Umwege wie Kind in den Kindergarten, Arbeitskollege zur Fahrgemeinschaft abholen ausgenommen sind privatwirtschaftliche Tätigkeiten
- Versorgungsamt und GdB Zuständig für die Anerkennung einer Behinderung; darum muss sich der Patient selbst bemühen, nicht der Arzt. Grad der Behinderung (GdB) Seelische, psychische, körperliche Beeinträchtigung der Teilhabe am sozialen Leben Beurteilung nach "Internationaler Klassifikation der Funktionstüchtigkeit" (ICF) in 10er Schritten Behinderung ab >= 20 Schwerbehindert ab >=50 Gleichstellung im Arbeitsleben möglich ab >=30 bei starker Beeinträchtigung der Berufsausführung
- Berufsförderungswerk Einrichtung des Versorgungsamtes übernimmt die Eingliederung Behinderter und die Umschulung bei Behinderung
- Aufgabenbereiche des Gesundheitsamtes (8) Infektionsschutzgesetz Heilpraktikeranerkennung Kinder- und Jugendärztlicher Dienst Amtsärztlicher Dienst Sozialpsychatrischer Dienst Schwangerenberatung Hygieneüberwachung Gesundheitsberichterstattung
- Gesetzliche Pflegeversicherung (GPV) wer? tritt wann ein? Pflegestufen? haben alle, die auch eine GKV haben; Leistet Hilfestellung bei Pflegebedürftigkeit. Hilfe bei Körperpflege, Haushalt, Ernährung, Mobilität Pflegestufen nach Zeitaufwand der Hilfeleistung bis 90 Min bis 180 Min bis/> 300 Min
- Sozialhilfe wann? welches Prinzip? Soll menschenwürdiges Leben ermöglichen und tritt im Krankheitsfall bzw. med. Notfall bei Fehlen einer GKV ein. Subsidiaritätsprinzip: Hilfe nur dann, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind (ulima ratio)
- Rentenversicherung Tritt bei Erwerbsminderung oder Erlangen des Rentenalters ein. Generationenvertrag: Heute gezahlte Beitraäge werden für die Zahlung der aktuellen Renten benutzt und führen zu einem Anspruch auf Rente ab dem 67.LJ. Volle Erwerbsminderung: ab einer Minderung auf <= 3 Std Arbeitskraft; Zahlung von 100% Teilweise Erwerbsminderung ab einer Minderung auf 3-6 Std Arbeitskraft; Zahlung von 50%
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- GKV - Wirtschaftlichkeitsprinzip Leistungen werden nur im "Maß des Notwendigen" erbracht. Sie müssen sein: wirtschaftlich zweckmäßig ausreichend
- GKV - Kontrahierungszwang GKV ist verpflichtet jeden Bewerber aufzunehmen
- GKV - Sachleistungsprinzip Die Leistungen werden dem Versicherten als Dienstleitung/Sachleistung bereitgestellt
- Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Wird durch den Arzt ausgestellt, wenn die zuvor verrichtete Arbeit aufgrund von Krankheit nicht mehr ausgeführt werden kann. - nicht bei Krankheit des Kindes - nicht mehr als maximal 2 d rückwirkend und dies nur in speziellen Fällen
- GKV - Arzneimittelrichtlinie legt den Umfang der Medikamente etc fest, die im Leistunmgsspektrum einthalten sind
- GKV - Hilfsmittel Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt, wenn sie: eiene Behinderung verhindern oder ausgleichen (Hörgeräte, Prothesen) oder deren Fortschreiten aufhalten. Wenn sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen Gilt nicht für Kontaktlinsen
- GKV - Heilmittel ist was? KG, Ergotherapie, Podologie, Logopädie
- GKV - Lohnfortzahlung und Krankengeld Nach 4 Wochen Arbeitsverhältnis hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf 6 Wochen Lohnfz durch den Arbeitgeber Danach übernimmt die Krankenkasse in Höhe von 70% des Bruttolohnes für insg. 72 Wochen über 3 Jahre.
- GKV - "Hamburger Modell" Wiedereingliederungsmodell nach langer Krankheitsdauer 1. Woche 2h/d, 2. Woche 3h/d und so weiter bis zum Erreichen der regulären Arbeitsdauer.
- Kassenärztliche Vereinigung Ist eine? Aufgaben? Körperschaft öffentlichen Rechts Verwaltet alle kV-Ärzte und Psychotherapeuten mit Kassenulassung Entscheidet über Kassenzulassungen Überwacht Wirtschaftlichkeit und Pflichten der Vertragsärzte Abrechnung/ Bezahlung der Vertragsärzte nach EBM bekommt Gelder nach budgetierter "Pro-Kopf-Pauschale" und nach individuellen Präventionsleistungen von der GKV
- GKV - MdK Arbeitsgemeinschaft aller GKV wird informiert für Gutachterleistungen und bei Auslandsbehandlung, Zahnersatz, Leistungen über 4 Wochen Berät die GKV hinsichtlich Verhütungssystemen, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit
- GKV - G-BA Gemeinsamer Bundesausschuss der GKV besteht aus Ärzten, Therapeuten etc. entscheidet, welche Therapien und Medikamente Leistung der GKV sind Macht Richtlinien zur Gesundheitsversorgung höchste Instanz
- GKV - Risikostrukturausgleich (RSA) Zahlung von GKVen mit niedrigerem Risikoprofil der Mitglieder an die mit höherem Risikoprofil
- Gesundheitsökonomie - Duales System Investitionskosten trägt der Staat (Bau neuer Krankenhäuser) Laufende Kosten tragen GKV und Versicherter selbst (IGeL)
- Gesundheitsökonomie - Gesundheitsquote Verhältnis der Ausgaben für die Gesundheit zum Bruttoinlandsprodukt in Dtl. konstant 10%
- Gesundheitsökonomie - Gratifikationskrise Beschreibt den Zustand, dass Patienten, die zu wenig Anerkennung ihrer persönlichen Leistung in hohen psychischen Stress kommen und dadurch ein vermindertes "Gesundheitsförderliches Verhalten" an den Tag legen. Das Mielcke Model unterstreicht diese These, indem es besagt, dass Menschen der Unterschicht, die häufig höheren sozialen Frustrationen ausgesetzt sind häufiger an bestimmten Krankheiten erkranken als Patienten der Ober- und Mittelschicht (v.a. KHK etc.)
- Gesundheitsökonomie - Nationale Versorgungsleitlinien werden erstellt um Ärzten eine evidenzbasierte Handlungsrichtlinie zu geben. Z.B. Disease.Management-Programme
- Behinderung nach WHO Impairments - Schäden Activity - Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Kontextfaktoren - sozial, physikalisch, einstellungsbezogen bestehende Abweichung über 6 Monate zu erwarten
- Berufunfähigkeit Muss in Dtl seit 2001 selbst versichert werden Nach Sozialgesetzbuch und im Rahmen der GRV ist erst berufsunfähig, wer auch keine Verweisungstätigkeit mehr ausführen kann. Bsp. Ein Chirurg kann wegen eines Tremors nicht mehr als Chirurg arbeiten, er kann aber noch als Allegemeinmediziner anfangen. Private BUV können auf diese Fälle ausgeweitet werden.
- W 150 Wert Belastung in Watt die auf dem Ergometer zu einer Erhöhung der HF auf 150 bpm führt