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- Ein Projekt zeichnet sich im allgemeinen durch folgende Merkmale aus: -Zielorientierung-Neuartigkeit/Einmaligkeit der Aufgabe-Hohe Komplexität der Aufgabenstellung-Ressourcenbegrenzung (auch Zeitbegrenzung)-Interdisziplinarität des Lösungsansatzes
- Was ist Gegenstand es Projektmanagements? Das Projektmanagement umfasst die zielgerichtete Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten.
- Projektorganisation Die Projektorganisation ist ein temporäres Organisationskonzept zur Erfüllung von Projektaufgaben. oAufbaustruktur (hierarchische Gliederung) und dieoAblaufstruktur (zeitlich-logische Gliederung) bezieht.
- Einfluss-Projektorganisation (Stabs-Projektorganisation) Merkmale/ Eignung oStrukturmerkmale -Einrichtung einer Stabstelle zur Projektkoordination. -Die Projektverantwortung liegt bei der übergeordneten Instanz. -Der Projektleiter besitzt lediglich Informations- und Beratungs-kompetenzen. -Die Projektmitarbeiter bleiben in ihren Abteilungen und unterstehen weiterhin ausschließlich ihren Abteilungsleitern. Eignung: Kleinere, meist interne Projekte mit entsprechend geringem Nutzenpotential und geringem Risiko.
- Matrix-Projektorganisation Strukturmerkmale -Die funktions- oder objektorientierte Primärorganisation wird von einer projektorientierten (temporären) Sekundär-organisation überlagert. -Der Projektleiter besitzt Weisungsbefugnisse gegenüber den Funktionsbereichen, die sich auf das Projekt beziehen (Kompetenzteilung). -Der Projektleiter trägt die Projektverantwortung. -Die Projektmitarbeiter befinden sich in einer Doppel-unterstellung (Mehrliniensystem). Eignung: Projekte mittlerer Größe, Bedeutung und mittlerem Risiko sowie einem hohen erwarteten Nutzen.
- Reine Projektorganisation oStrukturmerkmale -Einrichtung einer eigenständigen Organisationseinheit im Unternehmen. -Die volle Projektverantwortung liegt beim Projektleiter. -Die Projektmitarbeiter sind für die Dauer des Projektes aus den Funktionsabteilungen herausgelöst. (Full-time-Mitarbeiter). Eignung: Große Projekte mit hohem Risiko
- Formen der Projektorganisation (Strukturorganisation) Einfluss-Projektorganisation (Stabs-Projektorganisation) Matrix-Projektorganisation Reine Projektorganisation
- Merkmale von Gruppen -Direkte Interaktion zwischen den Mitgliedern-Mitglieder nehmen sich als Gruppe wahr (Wir-Gefühl)-Gemeinsame Ziele, Werte und Normen-Rollendifferenzierung, Statusverteilung-Eigenes Handeln und Verhalten wird durch andere beeinflusst-Relativ langfristiges Überdauern des Zusammenseins
- Gruppe Definition Eine Gruppe stellt sich als eine begrenzte Anzahl von Personen (Gruppenmitglieder) dar, die als Folge gemeinsamer Interessen (Gruppeninteressen) und eines damit verbundenen ausgeprägten Wir- Gefühls hinsichtlich bestimmter Objekte und Probleme längere Zeit annähernd gleiche Ziele (Gruppenziele) durch gemeinsame Interaktionen (Gruppenhandeln) verfolgen.
- Arten von Gruppen -Formale Gruppen: Rational organisierte und bewusst eingesetzte Gruppen. -Informale Gruppen: Durch spontane, ungeplante und längerfristige Kontakte entstandene Gruppen.
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- Arbeitsgruppe Eine Arbeitsgruppe ist eine Gruppe, deren Interaktion primär dem Informationsaustausch und der Entscheidungsfindung dient und die auf diese Weise jedes Mitglied bei der Bewältigung seines Verantwortungsbereichs unterstützt.
- Gruppenleistung: Summe der individuellen Beiträge der Mitglieder.
- Arbeitsteams Die Interaktionen eines Arbeitsteams sind darauf gerichtet, durch koor-dinierten Einsatz der Mitglieder positive Synergie-Effekten zu erzielen.
- Teamleistung: Übersteigt die Summe der individuellen Beiträge der Mitglieder.
- Arten von Teams Problemlösungsteam Autonome Arbeitsteams Funktionsübergreifende Teams Virtuelle Teams
- Virtuelle Teams Einsatz neuer Medien, um räumlich getrennte Mitglieder zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels zusammenzubringen.
- Funktionsübergreifende Teams Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Teammitglieder zur ge-meinsamen Bewältigung einer komplexen Aufgabe.
- Autonome Arbeitsteams Identifikation und Lösung von Problemen, die bei den eng miteinander verbundenen Arbeitsaufgaben der Teammitglieder entstehen.
- Problemlösungsteam Austausch von Wissen zur Generierung zielorientierter Problem-lösungen.
- Phasen der Gruppenentwicklung Forming Storming Norming Performing Adjourning
- Gruppenmitglieder oQualifikation -Fachwissen-Problemlösungs- und Entscheidungswissen-Interpersonale Fähigkeiten
- Gruppenmitglieder oPersönlichkeitseigenschaften am Beispiel des „Big-Five“-Modells: -Extraversion-Verträglichkeit-Gewissenhaftigkeit-Emotionale Stabilität-Offenheit für Erfahrung
- Gruppenstruktur Formale Führung Rollen Normen Status Gruppengröße: Gruppenzusammensetzung Gruppenaufgaben Kohäsion
- Gruppenstruktur Rollen -Rollenidentität-Rollenwahrnehmung-Rollenerwartungen-Rollenkonflikt
- Gruppenstruktur Normen -Klassen von Normen •Leistungsnormen •Erscheinungsnormen •Normen des sozialen Umgangs •Normen der Ressourcenzuteilung -Vorrangige Normen •Normen, die den Fortbestand der Gruppe sichern. •Normen, welche die Berechenbarkeit des Mitglieder-verhaltens erhöhen. •Normen, die unangenehme interpersonale Probleme für die Gruppenmitglieder vermeiden helfen. •Normen, die Mitgliedern gestatten, die zentralen Werte der Gruppe zum Ausdruck zu bringen und das Besondere der Gruppenidentität deutlich machen.
- Gruppenstruktur Normen Konformität Mitglieder einer Gruppe haben den Wunsch, von der Gruppe anerkannt zu werden. Dem Wunsch nach Akzeptanz entspringt das Streben nach Anpassung an die Gruppennormen.
- Gruppenstruktur Status Status ist eine soziale Stellung oder ein sozialer Rang, der Gruppen oder Gruppenmitgliedern von anderen eingeräumt wird. -Status und Normen -Statusgerechtigkeit -Status und Kultur
- Gruppenstruktur Gruppenzusammensetzung -Heterogene Gruppen-Homogene Gruppen
- Gruppenstruktur Gruppenaufgaben Analyseprobleme Vorteile -Großes „Entdeckungs-potential“-Breites Wissensspektrum Nachteile -Gefahr von Auffassungs-unterschieden-Schwierigkeit des koordinierten Vorgehens-Weitgehende Zielidentität der Mitglieder erforderlich
- Gruppenstruktur Gruppenaufgaben Suchprobleme Vorteile -Großer Erfahrungsinhalt-Stimulierung der individuellen Assoziationen Nachteile -Evtl. Zeitprobleme
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- Gruppenstruktur Gruppenaufgaben Konstellationsprobleme Vorteile -Größeres Angebot an Denk-inhalten für jeden Einzelnen-Originellere Lösungen als beim individuellen Problem-lösen Nachteile -Keine erkennbaren Nachteile, solange das kognitive Klima angemessen ist
- Gruppenstruktur Gruppenaufgaben Konsequenz-probleme Vorteile -Großes Wissen über Algorithmen Nachteile -Störung der Individuen beim Vollzug diskursiver Denkschritte-Setzt lückenlose Informations-übermittlung zwischen den Mitgliedern voraus
- Gruppenstruktur Gruppenaufgaben Auswahlprobleme Vorteile -Tendenz zu objektiv richtigen Entscheidungen-Weniger Widerstand bei der Durchsetzung ausgewählter Alternativen Nachteile -Konflikte bei unterschiedlichen Zielvorstellungen der Mit-glieder-Gefahr von Dissens und Fehl-interpretationen-Langwierig-Gefahr für risikoreichere Ent-scheidungen
- Gruppenstruktur Kohäsion Kohäsion wird als Ausmaß verstanden, in dem sich die Gruppenmitglieder zueinander hingezogen fühlen und zum Verbleib in der Gruppe motiviert sind.
- Gruppenstruktur Kohäsion Kohäsionsfördernd -Häufigkeit der Interaktion-Attraktivität und Homogenität-Intergruppenwettbewerb-Einigkeit über Gruppenziele-Erfolg und Anerkennung
- Gruppenstruktur Kohäsion Kohäsionshemmend -Gruppengröße -Einzelkämpfer-Individueller Leistungswettbewerb-Intragruppenwettbewerb-Zielkonflikte-Misserfolge
- Gruppenprozesse Kommunikation Kommunikationsformen •Technische KommunikationÜbermittlung von Informationen von einem Sender zu einem Empfänger, einschließlich aller damit zusammenhängenden Funktionen.•Soziale KommunikationZwischenmenschlicher Austausch von Mitteilungen, Ge-danken und Gefühlen, sowie die Fähigkeit von Menschen, in Gruppen soziale Beziehungen zu unterhalten.
- Gruppenprozesse Kommunikation Kommunikationsbarrieren •Strukturelle Kommunikationsbarrieren•Persönliche Kommunikationsbarrieren•Ansätze zur Verbesserung des Kommunikationserfolgs
- Gruppenprozesse Kommunikationsstrukturen Stern Y Kette Kreis Vollstruktur
- Gruppenprozesse Interaktion -Interaktion als zweckgerichtete, wechselseitige soziale Beziehung zwischen mindestens zwei Interaktionspartnern.-Interaktion zwischen zwei Personen-Interaktion zwischen Gruppen
- Gruppenprozesse Interaktion Situative Einflussfaktoren auf die Beziehungen zwischen Gruppen - Ziele- Unsicherheitsreduktion- Substitutionalität- Aufgabenbeziehungen- Ressourcenpool- Einstellungen
- Gruppenprozesse Interaktion Quellen intergruppaler Konflikte - Konfligierende Ziele- Wahrnehmungsdifferenzen- Abhängigkeit zwischen Gruppen- Statusunterschiede- Übergreifend: Heterogenität von Gruppen
- Gruppenprozesse Interaktion Situative Einflussfaktoren auf die Beziehungen zwischen Gruppen Konsequenzen aus Wettbewerbsbeziehungen zwischen Gruppen Quellen intergruppaler Konflikte Strategien zur Vermeidung von intergruppalen Konflikten
- Gruppenentscheidungen Individuum in der Gruppe Groupthink Groupshift
- Gruppenentscheidungen Groupthink -Dieses Phänomen tritt in Situationen auf, in denen der innerhalb der Gruppe herrschende Konformitätsdruck die Gruppe davon abhält, sich mit ungewohnten, unbeliebten oder Minderheits-ansichten auseinander zu setzen.-Ausgangssituation:Die Mitglieder einer Gruppe sind derart versessen auf eine Einigung, dass die Konsensnormen eine realistische Ein-schätzung alternativer Handlungswege ebenso unterbinden wie die umfassende Darlegung von abweichenden, unbeliebten oder Minderheitsansichten.-Symptome des Phänomens-Wie kann das Groupthink-Phänomen verhindert werden?
- Gruppenentscheidungen Groupshift -Unter Groupshift versteht man das Phänomen, dass Gruppen bei Entscheidungen häufiger als Individuen zu einer größeren Risikobereitschaft tendieren.-Phasen des Groupshift-Prozesses•Mitglieder heben die Position, die sie bereits vor der Diskussion vertraten, auf eine extremere Stufe.•Die Gruppendiskussion führt in der Tendenz zur Über-steigerung der ursprünglichen Haltung der Gruppe.-Ursachen für die erhöhte Risikobereitschaft?
- Unabhängige Variablen Strukturvariablen Umwelt-Variablen Aufgaben-Variablen
- Unabhängige Variablen Strukturvariablen -Gruppengröße -Heterogenität der Mitglieder-Persönlichkeitsmerkmale der Mitglieder-Statushierarchie-Kommunikationsbeziehungen
- Unabhängige Variablen Umwelt-Variablen -Umgebung der Gruppe-Funktionale Stellung der Gruppe innerhalb der Organisation-Beziehungen zu anderen Gruppen in der Organisation
- Unabhängige Variablen Aufgaben-Variablen -Art der Aufgabe-Schwierigkeitsgrad der Aufgabe-Restriktionen (z.B. zur Verfügung stehende Zeit)