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Psychiatrie und Psychosomatik (Subject) / Affektive Erkrankungen, Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen, Verh (Lesson)

Examensvorbereitung

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  • Was ist eine Legasthenie? Lese-Rechtschreib-Störung bei sonst normaler Intelligenz auffällig meist ab der 2. oder 3. Grundschulklasse darf Versetzung oder höhere Schulform nicht verhindern (länderspezifische Regelungen)
  • Was bezeichnet Dyskalkulie? Schwierigkeiten mit den einfachen Rechenoperationen, der sprachlichen Verarbeitung von Zahlen, dem Schreiben/Verstehen von Zahlen
  • Was sind Merkmale des frühkindlichen Autismus (Kanner-Syndrom)? Manifestation vor dem 3. Lj. gestörte Sprachentwicklung nonverbale Kommunikation beeinträchtigt kaum Bedürfnis nach Spaß, Abwechselung, Unternehmungen mit anderen Menschen fehlendes imaginatives oder sozial imitierendes Spielen eng begrenzte, repetitive und sterotype Interessen Rituale Stereotypien häufige Assoziation mit anderen Erkrankungen (Intelligenzminderung, Epilepsie)  
  • Wodurch ist das Asperger-Syndrom gekennzeichnet? Autismus-Form Manifestation nach dem 3. Lebensjahr Störung der sozialen Interaktion bei erhaltener Entwicklung von Sprache und Kognition
  • Welche Autismus-Formen werden unterschieden? 1. Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus)-Manifestation vor dem 3. Lj.-gestörte Sprachentwicklung-häufig andere Erkrankungen wie Epilepsie, Intelligenzminderung 2. Asperger-Syndrom-Manifestation nach dem 3. Lj.-Störung der sozialen Interaktion bei erhaltener Entwicklung von Sprache und Kognition
  • Wodurch ist Rett-Syndrom gekennzeichnet? X-chromosomal vererbte Erkrankung, nur Mädchen betroffen Manifestation ab dem 7. Monat, reduzierte Lebenserwartung, viele erreichen jedoch Erwachsenenalter typische waschende Handbewegungen geistige Behinderung verzögerte oder ausbleibende Sprachentwicklung
  • Wodurch ist Rett-Syndrom gekennzeichnet? X-chromosomal vererbte Erkrankung, nur Mädchen betroffen Manifestation ab dem 7. Monat, reduzierte Lebenserwartung, viele erreichen jedoch Erwachsenenalter typische waschende Handbewegungen geistige Behinderung verzögerte oder ausbleibende Sprachentwicklung
  • Was sind Symptome bei ADHS? Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität Säuglinge: ausgeprägte Unruhe, leichte Irritierbarkeit Kleinkinder: häufiger Verletzungen ab Kindergarten: Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, hektisch, unkonzentriert, motorisch ungeschickt ab Schulalter: Probleme mit Lehrern und Mitschülern Jungendalter: motorische Unruhe wird weniger, Risiko für Verkehrsunfälle und Substanzmissbrauch erhöht
  • Wann muss ADHS klinisch beginnen? vor dem 6. Lj.
  • Wie ist der Stellenwert einer medikamentösen Therapie bei ADHS? frühestens ab dem 6. Lebensjahr mit Psychostimulanzien z.B. Methylphenidat je stärker die Einschränkung, desto früher sollte medikamentös behandelt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden Psychostimulanzien vermindern das Risiko einer späteren Suchtentwicklung und machen nicht abhängig
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  • Was ist die häufigste psychische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter? Angststörungen
  • Was bedeutet angstmotivierte Aggression? Wenn Kinder Angst haben, können sie aggressiv gegenüber Eltern oder anderen Kindern sein.
  • Wodurch ist die emotionale Störung mit Trennungsangst im Kindesalter gekennzeichnet? Beginn vor dem 6. Lebensjahr ausgeprägte Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen somatische Symptome Albträume
  • Was ist ein elektiver Mutismus bei Kindern? ängstlich bedingter Sprechverlust
  • Wodurch sind reaktive Bindungsstörungen gekennzeichnet? Ät: schwerwiegende Vernachlässigung Kinder zeigen stark ambivalente Reaktionen je früher Trennung aus schädigendem Umfeld, desto besser die Prognose
  • Wer ist häufig von einer Bindungsstörung mit Enthemmung betroffen? Heimkinder anklammerndes und unselektives Bindungsverhalten
  • Was bezeichnet das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom? Kombination auf multiplen motorischen Tics und mind. 1 vokalen Tic Tics treten mehrmals tgl. auf, Begin vor dem 18. Lj.
  • Was bedeuten die Bezeichnungen Echolalie, Palilalie, Koprolalie, Echopraxie, Kopropraxie? Beispiele für komplexe vokale oder motorische Tics Echolalie = Nachsprechen fremder Wörter Palilalie = Wiederholen eigener Wörter Koprolalie = Aussprechen obszöner Wörter Echopraxie = Nachahmung von Handlungen Kopropraxie = obszöne Gesten
  • Was sind Therapiemöglichkeiten bei Tic-Störungen? Aufklärung Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren Antipsychotika bei ADHS: Methylphenidat
  • Was sind häufige Ursache für eine frühkindliche Fütterstörung? gestörte Beziehung zur Mutter intrafamiliärer Konflikt
  • Was bedeutet Rumination? halbverdaute Nahrung wird (ohne zu würgen) wieder in den Mund hochgebracht, ausgespuckt, wieder gekaut oder geschluckt
  • Was bezeichnet Pica? seltene ES, bei der Menschen Dinge zu sich nehmen, die ungenießbar oder ekelerregend sind
  • Was bezeichnet eine Enuresis? ab dem 5. Lj.  mind. 3 Monate mind. 2x/Monat
  • Welche Substanzklassen kommen bei einer Enuresis in Ausnahmefällen zum Einsatz? Antidepressiva Diuretika
  • Wodurch ist das Schlafwandeln gekennzeichnet? 1. Drittel des Nachtschlafes Amnesie für das Schlafwandeln  
  • Wann tritt der Pavor nocturnus auf? innerhalb der ersten Schlafstunde Amnesie für das Erlebte
  • Wodurch sind Albträume gekennzeichnet? Auftreten in der 2. Nachthälfte Erinnerung an das gerade Geträumte
  • Wodurch unterscheiden sich die Schlafstörungen Schlafwandeln, Pavor nocturnus und Albträume bezüglich ihres zeitlichen Auftretens? Schlafwandeln, Pavor nocturnus: Beginn der Nacht, Amnesie Albträume: Ende der Nacht, gute Erinnerung