3

3400 K1/ Psychologie M1 (Subject) / 3 Das Leib-Seele-Problem (Lesson)

asdahfsgd

This lesson was created by dinocroc.

Learn lesson

  • 3.1. Grundpositionen des Leib-Seele-Problems   Leib-Seele-Problem eng mit Descartes Auffassung des Menschen: Körper und Geist seien komplett verschiedene Dinge  Trotzdem geht Descartes von der res extensa aus  in seiner Logik hat Gott uns die Wahrnehmung der physischen Welt gegeben.  Wahrnehmung stimmt physischer Welt überein. Philosophisch lassen sich die möglichen Positionen dreiteilen: es gibt eine Entität von der alles ausgeht → Monismus. entweder gibt es nur das Körperliche (Physikalismus) oder nur das Geistige, Mentale ( Idealismus), oder etwas ganz anderes (neutral) es gibt sowohl körperliches als auch Mentales  dann gibt es einige Theoriestrände die versuchen beide Theoriestränge miteinander zu verbinden → Komplementarismus Leib: alle körperlichen, materiellen Vorgänge, wie Hirnströme: Hautleitwiderstand, Herzaktivität, physische Phänomene Seele: mentale/psyhische Phänomene oder das mentale psychische. bezeichnet alle geistigen Prozesse. B: Wahrnehmung, Wünsche, Emotionen. Begriffspaare/Charakteristika:      Leib                              Seele Objektiv                  Subjektiv öffentlich                 privat korrigierbar             unkorrigierbar spatio-temporal      temporal nicht intentional     intentional      Franz Brentano determiniert            frei  zu 5: Intentionalität des Mentalen wurde insbesonodere urch Franz Brentano hervorgehoben: darf nicht mit der Intention im sinne von Ziel und Absicht verwechselt werden. Mentales hat also einen Gehalt: wenn ich denke, denke ich zu etwas, wenn ich wahrnehme, nehme ich etwas wahr, wenn ich begehre, begehre ich etwas.. physisches hat keinen Gehalt, Physische Prozesse beziehen sich nciht auf "etwas" Das Problem beim Leib-Seele-Problem: Das Trilemma : jede zweier Konstellation widerspricht dem dritten Satz. Mentales Geschehen ist nicht physisches Geschehen (Dualistische These) Mentales Geschehen ist im Bereich physischen Geschehens kausal wirksam (interaktionistische These) Der Bereich physischen Geschehens ist kausal geschlossen.  (Vorraussetzung der Naturwissenschaft)  1+2 Dualismus  1+ 3 reduktiver Phy 2+3    
  • 3.2. Beispiel einer Theorie: Abwärtsverursachung nach Detel Detel schlägt ein Modell der mentalen verursachung vor Konzept der Abwärtsverursachung (methaphorisch Geist = obere Ebene, Physisches = untere Ebene) Idee : in komplexen Systemen können durch die Interaktion von Systemelemente kausale Kräfte entstehen, auftauchen bzw. emergieren die nicht durch die einzelnen Elemente allein erklärbar sind Im Hintergrund steht das Problem: wie werden Ursache- Wirkung- Beziehungen in komplexen Systemen realisiert?  B: Mittelwerte aus Mikrozuständen können als Makrozustände andere Makrozustände kausal verändern. → Gastemperatur: als Mittelwert der  Summe kinetischer energie der Gasmoleküle wirksam Fall visuelle Wahrnehmung von Lebewesen:  es werden nur allgemeine Eigenschaften von Objekten selegiert, die ebenfalls ala Mittelwerte aus der Evolution heraus entstanden sind.  Frösche reagieren auf kleine schwarze, bewegliche Partikel = hanptnahrungsmittel Fliegen.  repräsentationale Mittelwertsberechnung wird durch phylogenetisches und onthogenetisches Lernen selegiert. und wirkt als kausaler Filter.  Konzept des kausalen Filters: nur bestimmte Eigenschaften in einer Relation zwischen x (Frosch) und y (Objektumwelt) ... ...einen kausalen Effekt haben.  → nicht die tatsächlichen physischen Mikroelemente der Objektumwelt bewirken physische Reaktionen, sondern die Wahrnehmungssystem des Frosches im sinne eines kausalen filters selegiert Objekt-Umweltmittelwerte.: klein,schwarz, beweglich, nicht brummed. das physikalische ist sehr konkret und einzigartig zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. kausal wirkt aber nicht das konkrete, sondern eine abstrakte Repräsentation der Klasse.  zusammengefasst:  Im Laufe der phylo- und Onthogenese lernen Lebewesen bestimmte Eigenschaften von Objekten (im Zuge der Objekt- Umwelt- Interaktion) durch verallgemeinerung bzw Mittelwertsbildung. Beispiel Glück:  In Laufe der Evolution haben sich durch Mittelwertsberechnung Eigenschaften von Situationen gebildet, in denen das Überleben der Menschen gesichert war. Diese Eigenschaften werden nun unter dem Mittelwert der Glücksempfindungen aufgesucht. um auch weiterhin für das Überleben der eigenen Spezies zu sorgen. 
  • 3.3. Der freie Wille eine Illusion? Studie von Libet:  herausgefunden, dass die mit der Vorbereitung eines Willenaktes in Verbindung gebracht werden deutlich früher einsetzen als das Bewusst werden eines Handlungswillens: diese würde den freien Willen vorgaukeln.  Erwiderungen: in Bezug auf andere neuropsychologische Prozesse: B: der Mensch als Neinsager, hat zwar nicht die Möglichkeit aus freiem Willen "ja" zu sagen . hat aber die Möglichketi eine bereits physisch begonnene Reaktion durch das Mentale zu Beenden und damit "Nein" zu sagen.