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Sozialpsychologie (Subject) / Intergruppenverhalten (Lesson)

Erklärungsansätze für Intergruppenberhalten,

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  • Autoritäre Persönlichkeit negative Intergruppeneinstellung als Persönlichkeitseigenschaft psychoanalytische Begründung: rigider, strenger Erziehungsstil, Aggression gegen Eltern, intensive Angst Normen zu verletzen, Verdrängung und Verschiebung auf schwache Ziele wie ethnische Minderheiten, unterwürfig gegenüber Autoritäten (Eltern) und feindselig gegenüber Fremdgruppenmitglieder F-Skala (Konventionalismus, autoritäre Aggression, Machtdenken, Sexualität)    
  • Kritik autoritäre Persönlichkeit sozialkulturelle Faktoren nicht berücksichtigt Uniformität und historische Spezifität von Vorurteilen durch Erziehungsstil kaum zu erklären 
  • Frustrations-Aggressions-Hypothese Zusammenhang zwischen der Anzahl von Lynchmorden an Schwarzen und landwirtschaftlichen Problemen in den Südstaaten der USA  Kritik: Ergebnisse widersprüchlich relative Deprivation besserer Prädiktor für Aggression als absolutes Ausmaß  wirtschaftlicher Not 
  • Interessenkonflikt (Sherif) normale Reakton gewöhnlicher Menschen auf Intergruppensituation Intergruppenverhalten spiegelt objektive Interessen der Eigengruppe gegenüber Fremdgruppe wieder Gruppenziele inkompatibel --> Interessenkonflikt Gruppenziele konkordant --> Koalitionsbildung 
  • Interessenkonflikt Feldexperiment Sommerlager 12-jährige Jungs, keine Verhaltensauffälligkeiten, keiner kannte anderen drei Phasen mit Beobachtung, Vorbereitung: drei Tage, erste Freundschaften 1. Phase: vor Konflikt: Gruppenbildung (versch Unterkünfte, unterschiedliche Essenszeiten, Freund in anderer Gruppe, gemeinsame Aktivitäten) 2. Phase: Konflikt: Spiele und Wettbewerbe, Pokale für Gewinner, Verhöhnen, physische Attacken, bessere Darstellung der EG 3. Phase: Konfliktreduktion: Einführung übergeordneter Ziele (Probleme bei Wasserversorgung,..) --> Reduktion der Stereotypisierung
  • Interdependenz (Rabbie) gemeinsames Schicksal als notwendige Bedingung? Schulkinder, zwei Gruppen, blaue und grüne Abzeichen, Trennwand, Wettbewerbssituation --> anschließend Selbstbeschreibung ohne Trennwand AV: Beurteilung der Gruppenmitglieder Intergruppen-Bias in Wettbewerbssituation (verzerrte Beurteilung der Realität) ohne Wettbewerb keine IGB (Kontrollgruppe)
  • Paradigma minimaler Gruppen Welche Faktoren sind notwendig, um Eigengruppenbegünstigung hervorzurufen? bedeutungslose Aufteilung von Schülern in zwei Gruppen (Klee oder Kadinsky), andere Gruppe unbekannt, keine Interaktion, nur eig Identität bekannt (Nr. 44) Geldbeiträge unter Eigengruppe und Fremdgruppe aufteilen anhand von Entscheidungsmatrizen
  • Erklärungen für Intergruppenbias - kulturelle Norm: Wettbewerbssit. --> Normen wie Fairness o. Profitmax. Problem: immer mehrere Normen in vielen Sit., oft wiedersprüchlich, kaum Vorhersage möglich - kategoriale Differenzierung: kog. Effekt --> verzerrte Wahrnehmung für Ordnung und Klarheit Betonung von Gemeinsamkeiten bei Mitgliedern derselben Kategorie Betonung von Unterschieden bei Mitgliedern unterschiedlicher Kategorie -Eigeninteresse: Reziprozitätsnorm Wahrnehmung von Interdependenz und Reziprozität keine vollstände Erklärung für Intergruppendiskriminierung, aber klare Rolle bei Verhaltenssteuerung
  • Theorie der sozialen Identität Selbstbeschreibung meist anhand von Gruppenmitgliedschaften Bedürfnis EG in positivem Licht zu sehen (IGB), weil.. - Bedürfnis nach positivem Selbstkonzept - Bedürfnis nach Herstellung positiver Distinktheit (Motivation, die Überlegenheit der EG im Vergleich zur Fremdgruppe auf wichtiger Dim. demonnstrieren)
  • Theorie der Selbstkategorisierung (SCT) Selbstkonzept Wissen über eigene Person individuelle und soziale Aspekte, die je nach Sat. salient werden Salient: unterschiedliche Selbstkategorisierung je nach Sit.
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  • Theorie der Selbstkategorisierung Depersonalisation Ursache aller Gruppenphänomene Wechsel von individueller Ebene auf soziale Ebene
  • Theorie der Selbstkategorisierung Ebenen Mensch Eigengruppe oder Fremdgruppe individuelle Ebene (Unterschiede und Ähnlichkeiten mit Eigengruppenmitgliedern)
  • Theorie der Selbstkategorisierung relative Prototypikalität Grad der Übereinstimmung von Eigengruppe und Prototyp der nächst höheren Kategorie Prototyp: Gruppenmitglied mit höchsten Metakontrast
  • Eigengruppenprojektionsmodell EG vergleicht sich mit FG immer im Bezugsrahmen einer gemeinsamen übergeordneten Gruppe (EG wird als typischer wahrgenommen) Konsens beider Gruppen bzgl. des Prototypen: Sit. wird akzeptiert --> Status- und Machtunterschiede verzerrte Wahrnehmung bzgl Prototypen: EG prototypischer --> Projektion von Merkmalen der EG
  • Eigengruppenproketionsmodell Studie 1 Beurteilung von 24 Attributen Beurteilung von EG (Studenten der Psychologie), FG (BWL) und nächst höheren Kategorie (Studenten) --> BWL beurteilen sich selbst prototypischer, Psych. auch