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Sozialpsychologie (Subject) / Stereotype (Lesson)

Implizite Persönlichkeitstheorien und Kategorisierung, Laienpsychologe, kognitiver Geizhals, motivierter Stratege,..

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  • Implizite Persönlichkeitstheorien Auffassungen über Zusammenhänge von Eigenschaften (wohlhabend=intelligent) assoziativ, korrelativ Informationsbündel (clusters)=Stereotype
  • Kategorisierung Zusammenfassung mehrere "Objekte" in einer Kategorie: - Einsparung kognitiver Aktivität (ein Gedanke für alle Objekte)       - Informationsgewinn (Kategorie als Wissenspeicher) - Herausbildung komplexer Begriffe (Abstraktion) Gründe: zeitgleiches Erscheinen, gleiche Funktionalität, Ursache-Wirkung,.. Kategorisierung von Menschen bevorzugt anhand soz. Kategorie (Beruf,..)  
  • Soziale Kognition vier Forschungslinien: Laienpsychologe, Datenverarbeiter, kognitiver Geizhals, motivierter Stratege
  • Laienpsychologe (Asch) Studie: Haben bestimmte Teilinformationen über Pers. besonderes Gewicht bei Eindrucksbildung? Liste mit Attribut-Gegensatzpaaren --> Befund: unterschiedliche Beschreibung der kühlen vs. warmherzigen Person, kein Unterschied zwischen höflich und grob wenn neg. Attribut hinten steht in Auflistung --> positivere Einschätzung, als wenn es ganz vorne steht --> Primacy-Effekt: Menschen bilden Eindrücke, wie sie Infos erhalten holistische Verarbeitung:wenige Infos generieren globale soziale Eindrücke
  • Kognitiver Geizhals kognitive Faulheit, bevorzugt heuristische Verarbeitung Eindrucksbildung meist fehlerhaft Vorliebe für hervorstechende Info Veränderung/Anpassung einer einmal akzeptieren Überzeugung unerwünscht Studie von Anderson: Feuerwehrmann
  • Der motivierte Stratege Vielzahl von Strategien: individuelle Eindrucksbildung bei hinreichender Kapazität und Motivation, andersfalls stereotype Verarbeitung aber: automatische Aktivierung von Stereotypen, Bevorzugung stereotyper Info, Stereotypisierung als Konsequenz kog. Architektur, intendierte Unterdrückung stereotyper Beurteilungen
  • Studie zur automatischen Aktivierung von Stereotypen (Macrae) Der motivierte Stratege zehn Persönlichkeitsmerkmale (aufsässig, gefährlich,..)  subliminales Priming: stereotypes Etikett (Skinhead) cognitive load: Piepton möglichst schnell ausschalten AV: Anzahl erinnerte Attribute (stereotyp/neutral) --> Reaktionszeit: Tonabschaltung Befund: mit stereotyper Etikettierung mehr stereotype Attribute erinnert sowie kürzere Reaktionszeit bei Tonabschaltung (Einsparung kog Energie)
  • Aktivierung von Stereotypen Studie von Devine: Priming mit Attributen aus Stereotyp des Schwarzen ohne Bezug zu Aggressivität AV: Beurteilung der Aggressivität eines ambivalenten Verhaltens einer ethnisch unbestimmten Person
  • Kontinuumsmodell Prozess von anfänglich stereotyper Kategorisierung hin zu individueller Eindrucksbildung bei hinreichender Motivation und Stereotyp-inkonsistenen Target-Information konfirmatorische Kategorisierung Versuch trotz widersprüchlicher Target-Information den 1. Eindruck aufrecht zu erhalten Rekategorisierung als Subkategorisierung, Exemplarkategorisierung, Wahl einer thematisch neuen Kategorie individuelle Eindrucksbildung anhand persönlicher Attribute erst nach missglückter konfirmatorischer bzw. Rekategorisierung
  • Parallel-Constraint-Satisfaction Model assoziatives Netzwerk Aktivierung oder Hemmnung zw assoziierten Knoten (Schemata) ausgehend von Sinneseindruck und kategorisierter Beobachtung, Ausbreitung der Aktivierung zu assoziierten "Knoten" wie Stereotype Priming-Effekt
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  • Laterale Hemmung Ausblendung irrelevanter Kategorien automatischer Prozess zielt auf Eindeutigkeit einer Kategorisierung
  • Hierarchische Kontrolle Unterdrückung stereotyper Information ressourcenabhängig Rebound-Effekt