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Sozialpsychologie (Subject) / Einstellung und Einstellungsänderung (Lesson)
Zusammenhang von Verhalten und Einstellung,Modelle zur Beziehung zwischen Einstellungen und Verhalten, Einstellungsmessung, Erwerb von Einstellungen, Anreizinduzierte Einstellungsänderung
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- Zusammenhang von Einstellung und Verhalten Korrespondenzhypothese Salienz der Attribute kognitiver und affektiver Einfluss Einfluss persönlicher Erfahrungen
- Korrespondenzhypothese (Ajzen und Fishbein) höhere Korrelation von Einstellung und Verhalten bei übereinstimmender Spezifizierung Beschreibung anhand vier Dimensionen: Verhaltensaspekt, Zielaspekt, Kontextaspekt (in welchem Rahmen) und Zeitaspekt Verhaltensvorhersage am effektivsten, wenn beide Maße in vier Elementen übereinstimmen
- Salienz der Attribute (Shavitt) Salienz=aktuelle Zugänglichkeit von Kognitionen Salienz der gleichen Attribute zum Zeitpunkt der Erfassung der Einstellung Salienzmanipulation der Attribute: Eindrucksbildung (Perrier), Geschmack (7up) AV: Trink- und Kaufabsicht höhere Korrelation zwischen EInstellung und Verhalten bei konsistenten Attributen (wenn mand davor über Eindruck nachgedacht hat, kauft man Perrier)
- kognitiver und affektiver Einfluss höhere Korrelation zwischen Einstellung und Verhalten bei Übereinstimmung zwischen kognitivem (Gedanken, die mit einem Einstellungsgegenstand verbunden sind) und affektivem (Gefühle) Fokus
- Studie zu kognitivem und affektivem Einfluss Studie zur EInstellung und Verhalten bzgl Rätselaufgabe (Millar) Salienzmanipulation (induzierter Fokus bei Einstellungsmessung): entweder welche Gedanken über Rätsel (kog. Fokus) oder welche Gefühle (affektiver Fokus) --> Einstellungsmessung Fokus bei Verhaltensmessung: instrumentell bei kog Fokus und Selbstzweck bei affektivem Fokus AV: Dauer der Beschäftigung Ergebnis: höhere Korrelation zwischen Einstellung und Verhalten, wenn vor instrumentellen Verhalten ein kog. Fokus induziert wurde und andersrum
- Einfluss persönlicher Erfahrungen Schlegel: schlechtere Vorhersage, je mehr direkte Erfahrungen vorliegen, da kognitive Struktur dann komplexer Fazio: bessere Vorhersage bei direkten Erfahrungen, da klarer und zeitlich stabiler
- Einstellung und Einstellungsänderung sehr bedeutendes Konstrukt der Sozialpsychologie Stimulus--> Einstellung--> Reaktion
- Modelle zur Beziehung zwischen Einstellung und Verhalten Theorie des überlegten Handelns (Fishbein) Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen)
- Theorie des überlegten Handelns (Fishbein) Modell, bei dem Verhalten aus Verhaltensabsicht (Intention) vorhergesagt wird, die wiederrum von Einstellung und subjektiver Norm bestimmt ist Einstellung zum Verhalten: Erwartungen, dass das V. zu Ziel führt und Bewertung des Ziels (ergibt sich aus Summer der Produkte von beiden) subjektive Norm: normative Erwartungen anderer zur Handlung und Motivation zur Erfüllung dieser Erwartungen (ergibt sich aus Summe der Produkte von beiden) Kritik: Gültikeit nur für den Fall, wenn das V. unter vollständiger Kontrolle steht
- Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen) überarbeitete Version wahrgenommene Verhaltenskontrolle als Prädiktor für Intention und Verhalten (beeinflusst)
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- Einstellungsmessung 1-Item Rating Skala Likert-Skala: Erfassung eines Konstruktes durch mehrere Items, Gütekriterium Reliabilität (durch Cronbachs Alpha): frei von Messfehlern, bei mehrfacher Durchführung zum gleichen Resultat)
- Erwerb von Einstellungen Klassisches Konditionieren Operante Konditionieren Zwei-Prozess-Modell der Überredung
- Klassisches Konditionieren (Erwerb von Einstellungen) Assoziation von neutralem und konditionierten Reiz Abneigung von Alkohol nach Kater, Werbung, Diskriminierung von Minderheiten Kritik Demand Characteristics: Manipulation durch subliminales Priming
- Operante Konditionierung (Erwerb von Einstellungen) Assoziation von Handlung und Verstärkung Zweifaktorentheorie verbaler Verstärkung (Cialdini): Verstärkung informiert über Einstellung des Verstärkenden und schafft Beziehung zu Verstärkenden
- Zwei-Prozess-Modell der Überredung Modell der Elaborationswahrscheinlichkeit: zwei Wege, die eine Einstellungsänderung bewirken können Elaborationskontinuum: periphere versus zentrale Route persönliche Relevanz: je relevanter ein Thema ist, desto wahrscheinlicher zentrale Route
- zentrale Route zur Überzeugung (ELM) Fähigkeit und Motivation zur intensiven Informationsverarbeitung --> sorgfältiges und kritisches Abwägen von Inhalten --> systematische Verarbeitung
- periphere Route zur Überzeugung (ELM) kein Nachdenken über Argumente --> Beeinflussung von peripheren (oberflächlichen) Faktoren -->heuristische Verarbeitung: einfache Entscheidungsregeln, um Gültikeit zu beurteilen
- Anreizinduzierte Einstellungsänderung Anreize: Sanktionen, Steuern, soziale Normen, finanzielle Anreize Dissonanztheorie (Festinger): - dissonante Kognitionen: Gründe, die dafür gesprochen hätten, die abgelehnte Alternative zu wählen -Dissonanz: Verhalten widerspricht Einstellung --> bewirkt aversiven Spannungszustand verbunden mit Motivation Spannung zu reduzieren --> Motivation abhängig von Anzahl und Bedeutsamkeit dissonanter Kog.
- notwendige Bedingungen für kognitive Dissonanz Wahlfreiheit Manipulation von Belohnungshöhe und Wahlfreiheit Erwartung negativer Konsequenzen
- Selbstwahrnehmungstheorie (Bem) Individuuen kennen häufig eigene EInstellungen nicht (innere Zustände schwer interpretierbar) Verhalten als Indikator für eig Einstellung (bei 20$ für Erfüllung eines Auftrages sei man eher motiviert das eig Verhalten nicht als Hinweis auf eig EInstellung zu nutzen)
- Dissonanztheorie versus Selbstwahrnehmungstheorie Enscheidungsexperiment (Zanna) Plazebotabletten: Nebenwirkungen: Spannungszustand vs. keine Wirkung einstellungskonträer Aufsatz unter hoher oder geringer Wahlfreiheit Ergebnis: Einstellungsänderung bei keiner Spannung und hoher Wahlfreiheit/bei niedriger Wahlfreiheit keine großen Unterschiede bei Spannung keine EÄ