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Marktversagen und Umweltpolitik (Subject) / 4.Externalität und Eigentumsrechte (Lesson)

Kapitel IV

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  • Externer Effekt und Allokatives Problem Externer Effekt:-liegt vor wenn Konsum- oder Produktionsentscheidung eines Wirtschaftssubjekt auf den Nutzen anderer Wirtschaftssubjekte auswirkt Allokatives Problem:-Wenn Wirtschaftssubjekt die Folgen seiner Handlung auf Andere nicht berücksichtigt und die Folgen nicht in Marktpreisen reflektiert werden ->privates optimales Handeln führt zu einer kollektiven suboptimalen Allokation(Bsp. Umweltverschmutzung)
  • Positive und negative Externalitäten Negative externe Effekte:-Bsp: Umweltverschmutzung ->zwei Unternehmen ->eines verschmutzt die Luft und das andere muss deswegen Filter o.ä. einbauen Positive externe Effekte:-Bsp: Technischer Fortschritt ->Silicon Valley ->Ein UN erfindet etwas neues und im Laufe der Zeit profitieren alle anderen auch davon -Externe Effekte können quantitativ beträchtlichen Einfluss haben->Verschmutzung durch Straßenverkehr ca. 0,9-1,4 % des BIP der EU
  • Pekuniäre und technologische Externalitäten -nicht alle externen Effekte führen zu Verzerrung der Marktergebnisse->entscheidend ist ob die Vor- oder Nachteile in den Marktpreise reflektiert werden->Unterscheidung zwischen pekuniären(monetären) und technologischen(echten Externalitäten Technologische Externalitäten:-liegt vor wenn andere Wirtschaftssubjekte einen Vor- oder Nachtteil, ohne Ausgleich(egal ob positiv oder negativ) über das Preissystem für den Verursacher, haben-allokative Verzerrung und können staatliche Eingriffe rechtfertigen da sie nicht monetär geregelt werden Pekuniäre Externalitäten:-liegen vor wenn die Folgen des eigenen Handels über Preismechanismus übertragen werden->keine allokative Verzerrung->Begleiterscheinung eines funktionierenden Marktsystem->werden monetär geregelt ->Marktpreise ändern sich ->Umverteilung zwischen den Marktteilnehmer
  • Allokationsproblem bei Externalitäten -ChemieUN verschmutzt bei Produktion von x einen Fluss, je stärker die Verschmutzung, desto schwieriger und teurer wird Fischfang für FischfangUN->technologischer externer Effekt da Prod. des ChemieUN direkt auf Prod des FischUN ->Nachteil tauuch in keinem Preis auf -ChemieUN wird Prod solange ausdehen bis Preis für weitere Einheit über GKpriv liegt, individueller optimaler Output ist xpriv -Neben GKpriv entstehen auch Kosten der Verschmutzung für FischUN(GS)->gehen nicht ins Kalkül der ChemieUN ein ->GS müssen zu GKpriv hinzuaddiert werden um GKsoz zu erhalten->aus VWL Sicht wäre xopt optimal als Output der ChemieUN -Vergleicht man private und kollektive optimale Entscheidung ->ChemieUN vernachlässigt den Nachteil des FischUN und wählt zu große Outputmenge->exzessive Produktion führt zu WV
  • Umwelt als Produktionsfaktor und Konsumgut -Externalitäten nicht in Abhängigkeit des Output, sondern als Funktion des Inputs->ChemieUN produziert x (unter anderem) durch Einleitung verschmutzender Abwässer ->Vorteil besteht in Kostensenkung  -Gewinn der ChemieUN: Π=p*x-C(x,s)Cx(GK)>0 und Cs(Kosten für Umweltverschmutzung)≤0 -Gewinn der FischUN: Π=p*y-K(y,s)Ky(GK)>0 und Ks(Kosten durch Umweltverschmutzung)>= -ChemieUN wird so lange verschmutzen bis weitere Einheit Verschmutzung nicht Kosten der Produktion senkt->Umwelt=kostenloser Input für ChemieUN -Sozial optimale Lösung:->positiver Effekt des ChemieUN=negativer Effekt des FischUN -Vergleich individueller und Kollektiver Gewinnmaximierung: spriv>sopt Ergebnis:-je nach Art des externen Effekts führt Marktlösung nicht zu pareto-optimalen Ergnissen-bei positiven Effekten wird zu wenig, bei negativen zu viel einer Aktivität ausgeübt-individuelle und kollektive Rationalität fallen auseinander (wie bei öffentl. Gütern)-Staat kann Allokation verbessern durch Internalisierung (externe Effekte elimieren): ->Definition von Eigentumsrechten ->Auflagen die schädliche Aktivitäten bei negativen Effekten verbieten ->Besteuerung schädlicher Aktivitäten ->Handelbare Zertifikate die schädigende Aktivitäten gestatten
  • Eigentumsrechte und Coase-Theorem -Grund für Externalitätsproblem fehlenden Eigentumsrechten -Tatsache das Aktivität bei Anderen zu Nachteilen führt ->kein Grund für Marktversagen-Produktion typischerweise Nachteil bei dene die Arbeitszeit hergeben ->wird durch Lohn ausgeglichen da Eigentumsrecht klar definiert ->Einfache Lösung: EIGENTUMSRECHTE FESTLEGEN! Folien 4-16 bis 4-18 checken!
  • Coase Theorem 1.Effizienzthese:-Bilaterale Verhandlungen führen bei durchsetzbaren Eigentumsrechten zu einer effizienten Internalisierung externer Effekt. 2.Invarianzthese:-resultierende Allokation ist immer dieselbe, egal wer Eigentumsrechte hat ->Lösung stößt schnell ihre Grenzen und hat versch. Probleme 1.Transaktionskosten-Kosten für Verhandlungen und Durchsetzung der Verträge sind nicht Null(Anwaltskosten usw.)-Statt vieler Bilateraler Verhandlungen kann zentrale Lösung über staat billiger sein 2.Einkommenseffekte-Wenn Haushalte involviert sind treten Einkommenseffekte auf ->erhält ein Haushalt das Eigentumsrecht ist er reicher als wenn die das ChemieUN das Eigentumsrecht erhält->Einkommenseffekt bewirkt das Nachfrage nach sauberer Umwelt steigt-Allokation noch effizient aber nicht invariant 3.Marktmacht-wenn nur eine Institution das Eigentumsrecht hat, hat nur diese das Recht Lizenzen für Verschmutzung zu verkaufen ->Monopolist-wenn Lizenzen zu einheitlichem Preis gehandelt werden tritt Ineffizien des Monopols auf ->Lizenzmenge wird verknappt um Preis hochzuhalten-Effizienz- und Invarianzthese gelten nicht mehr 4.Öffentliche Güter(wichtigstes Problem mit Transaktionskosten-bei vielen Externalitäten liegt auch ein Öffentliches-Gut-Problem vor-Ableitung von Abwässer für ChemieUN priv. Gut-sauberer Fluss aber öffentl. Gut-selbst enn Eigentumsrechte an Umwelt definiert ergibt sich das Trittbrettfahrer-Problem ->Wer von den Nutzern stellt das öffentl. Gut(Umwelt) bereit? ->Eigentumsrechte als Grundlage von Zertifikathandel 
  • Umwelt als öffentl. Gut - Verschmutzung als priv. Gut -Kurven bestehen nun aus Vor- und Nachteilen mehrerer Parteien ->Grenzvorteilskurve=individuellen Nachfragen der einzelnen Verschmutzer horizontal aggregiert(für Emittenten ist Verschmutzung s priv. Gut) ->Grenznachteilskurve=für jede Verschmutzungsmenge s die individuellen Grenznachteilskurven aufsummieren(Für Geschädigte ist Verschmutzung s ein öffentliches "Schlecht", jeder Konsumiert selbe Qualität an Umwelt -gem. Samuelson-Regel optimale Verschmutzungsmenge: ΣGN=GV Politikaufgaben:1.Effizientes Niveau der Emissionen-Staat muss individuellen Grenznachteilskurven ermitteln(schwierig) 2.Effiziente Aufteilung der Emissionen-Staat kennt optimale Verschmutzungsmenge sopt-effiziente Aufteilung im Schnittpunkt der Grenzvorteilskurven
  • Auflagenlösung -in DE durch Emissionsstandards ->max. Emissionsmengen werden vorgegeben -ist unabhängig von den Kosten die durch Standards bei UN verursacht-im Vgl. zur optimalen Aufteilung entstehen exzessive Kosten -um effiziente Lösung zu erreichen müsste man alle Vorteilskurven aller UN kennen und für jedes individuelle Standards festlegen ->Undurchführbar!
  • Besteuerung -Besteuerung der Emissionen(Ökosteuer) -Staat legt Steuersatz t für jede Emissionseinheit fest-UN entscheiden selber ob Einheit vermieden wollen oder emittieren und dafür Steuern zahlen Vorteile:-Steueraufkommen für Staat-Grenzvorteile der UN gleichen sich an, jede nächste Einheit aller UN selber Vorteil-Staat muss individuelle Grenzvorteilskurven nicht kennen, selbst wenn falsches Steuerniveau gewählt ->GV der UN gleichen sich an-wenn richtige Niveau sopt erreicht werden will können Steuern langsam anpassen F4-34 bis F4-36 checken!
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  • Einwände gegen Pigoutsteuer 1.Nachverhandlungen-durch Nachverhandlungen kann es zu exzessiver Reduzierung von Emissionen kommen ->volkswirtschaftlich unerwünscht da WV 2.Totalbedingung verletzt-Marginalbedingung erfüllt, aber möglicherweise Totalbedingungen gesamtwirtschaftlicher Effizienz verletzt->ineffizienter MarktaustrittF4-39/40 3.Marktmacht-bei unvollkommenen Märkten kann WV entstehen
  • Zertifikatslösung -Problem der Pigoutsteuer ->GVKurven nicht genau bekannt, daher nicht möglich die gewünschte Emissionsmenge zu erreichen->lässt sich vermeiden indem Effiziente Aufteilung der Emissionen beibehalten -Staat gibt Zertifikate aus die UN, welche eines besitzen, bestimmte Emissionsmenge pro Zeiteinheit gestatten-Staat kann Zahl der Zertifikate bestimmen und damit direkt optimale Emissionsmenge sopt erreichen-Aufteilung der Emissionen auf UN ergibt sich durch Handel der Zertifikate zwischen UN -wenn Staat anfangs Zertifikate an UN verschenkt (Anfangsaustattung ist auf Grund Invarianzergenis des Coase-Theorem irrelevant)-jedes UN wird Lizenzen zukaufen so lange GV größer als Lizenzpreis ist und im umgekehrten Fall Lizenzen verkaufen-Gleichgewichtspreis pendelt sich so ein das keine Nachfrage und kein Angebot herrscht->Schnittpunkt der GVKurven Vorteile:-Staat kann Emissionsmenge genau steuern-effiziente Verteilung der Emission kann gewährleistet werden -Staat kann Aufkommen erzielen indem Lizenzen verkauft/versteigert werden ->Preis darf nur nicht über Gleichgewichtspreis liegen