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Geschichte und Paradigmen der psychologie (Subject) / VL 11 (Lesson)

Kognitionspsychologie

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  • Geburtsstunde Kognitionspsychologie Ulric Neisser schrieb ein Buch "Cognitive Psychology" Kapitel: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit Gedächtnis, Speicherung, Abruf Entscheiden Denken, Problemlösen Sprache Lernen spielt keine Rolle
  • Kognitive Psychologie kam vor in Fechners Psychophysik Wundts Strukturalismus Gestaltpsychologie
  • Vorläufer kognitiver Psychologie Jean Piaget: Psychologie der Intelligenzentwicklung 1926 machte Versuche mit seinen Kindern wie Kinder denken entwickelt sich in Stufen -> man muss eine Stufe durchlaufen um zur nächsten zu kommen, man fällt nicht zurück bestimmte Leistungen sind nicht in jedem Lebensalter lernbar
  • Piaget Entwicklung der Intelligenz Sensomotorische Phase 0 - 2 Jahre Präoperationale Phase 2 - 7 Jahre Konkrete Operationen 7 - 12 Jahre Formale Operationen > 12 Jahre  
  • Sir Frederic Charles Ballett kritisierte Ebbinghaus`Methode der sinnlosen Silben -> das Gedächtnis merkt sich vorallem Sinnhaftes -> er untersuchte sinnvolles Material & das Gedächtnis als Rekonstruktion
  • Sir Frederic Charles Ballett Versuch er erzählte VP eine Indianergeschichte & ließ sie diese nacherzählen Geschichte wird nicht korrekt nacherzählt, stattdessen: Vereinfachungen Glättung Auslassungen Transformation in eigenem Kulturkreis (Seehundjagd - Fischfang) Geister kommen nicht mehr vor (gibt es eh nicht also weglassen)   -> Das Gedächtnis rekonstruiert
  • Albert Bandura Lernen am Modell untersuchte Bedingungen von Modelllernen & die Rolle der stellvertretenden Verstärkung
  • Albert Bandura Bobo-Doll-Experiment eine Puppe wurde von Komplize des VL geschlagen & Kinder beobachteten das Gruppe 1 Schläger wurde gelobt Gruppe 2 Schläger wird bestraft Gruppe 3 keine Konsequenzen  
  • Folgen Bobo-Doll-Experiment Kinder alleine mit Puppe   -> aggressives Verhalten wird nachgeahmt anschließender Gedächtnistest: Belohnung für jedes erinnerte Verhalten des Modells -> bestrafte Gruppe übertrifft die andere ---> lernen kann man nicht mit Verhalten gleichsetzen - Kinder haben das Verhalten gezeigt, bevor es Verhalten zeigt
  • Noam Chomsky Kritik an Skinners "Verbal Behavior" Skinners Theorie des Spracherwerbs unmöglich, denn: auch sinnlose Sätze können als grammatikalisch richtig anerkannt werden "Colorless green ideas sleep furiously"   stattdessen: Universalgrammatik
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  • Skinners Theorie des Spracherwerbs Wörter/ Sätze sind Operanten & ihre Kopplung an Objekte wird durch Verstärkung gelernt
  • Universalgrammatik Syntaxregeln mit denen auch noch nie gesprochene Sätze zu bilden sind  Universalgrammatik ist angeboren
  • Georg Miller schaute in das Innere der Black Box Buch: "the magical Number Seven" -> Sieben spielt im Gedächtnis eine besondere Rolle taucht oft auf, mal 5 & mal 9 -> Varianz von 2
  • Georg Miller Versuche zur absoluten Identifizierung in einer Informationstheoretischen Betrachtungsweise Ergebnis 1 Experiment: 2 - 14 Tonhöhen von VP mit Zahlen zu benennen & zu merken Grenze 2,5 bits   Wir können nur 7 + / -2 Stufen einer Reizdimension sicher unterscheiden (Tonhöhen, Lautstärken..)  
  • Georg Miller Experiment VP als Übertragungssystem Kapazität des Informationskanal gemessen 2 Alternativen = 1 bit 4                       = 2 bit
  • Georg Miller Ergebnis 2 7 ist die Grenze für das Kurzzeitgedächtnis -> ich kann mir nur 7 Zahlen als Reihe merken
  • Chunking Einheiten werden zusammengefasst Schach: man merkt sich nicht jede einzelne Position sondern ein gewisses Bild
  • Roger W. Sperry split-brain-Patienten letztes Mittel zur Behandlung schwerer Epilepsie Durchtrennung des corpus callosum (darüber kommunizieren Hirnhälften) Vorraussetzung: man wusste genau, wo im Gehirn die Veränderung liegt
  • Baddeley-Hitch-Modell des Arbeitsgedächtnisses KZG lässt sich in sprachlichen & visuellen Teil zerlegen wiederholen ist wichtig
  • split-brain Verhaltenskonsequenzen keine Kommunikation zwischen den Gehirnhälften Worterkennung funktioniert nur mit der linken Sprachhemissphäre -> fixiert der Patient einen Punkt in der Mitte kann er ein Wort oder Bild rechts davon aussprechen, ein links erscheinendes Bild kann er greifen oder zeichnen   --> funktionale Asymmetrie im Gehirn Hemisphären sind spezialisiert
  • Black Box ist eine Metapher für alle psychischen und kognitiven Vorgänge, die sich nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden beschreiben, messen oder reproduzieren lassen
  • Neuropsychologie schaut in die Black Box Zuordnungen kognitiver Leistungen zu Hirnregionen Testen von Hypothesen über die zugrunde liegende Hardware Methode meist korrelativ
  • Kognitionswissenschaft interdisziplinärer Zugang -> Bezüge zur Linguistik, Neurowissenschaft, Psychologie, Philosophie, Antropologie, Artificial Intelligence & Erziehungswissenschaften