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Geschichte und Paradigmen der psychologie (Subject) / VL 7 (Lesson)

Sigmund Freud

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  • Sigmund Freud 1856 - 1939 Studium Medizin promoviert 1881 über Rückenmark von Aalen Gehirnanatomische Untersuchungen Experimente mit Kokain Außerordentlicher Professor an der Uni Wien psychologische Mittwochsgesellschaft Ehrendoktor der Clark University Bücherverbrennung 1933 Freud stirbt an Mundkrebs
  • Kokain Episode Selbstversuche Wirkung gegen Depression, Hysterie, Hypochondrie, Entzug von Morphium, Verdauungsstörungen ohne Nebenwirkungen beendet Studien als Freund an Drogenmissbrauch stirbt
  • Aufenthalt in Paris er heilt hysterische Patienten vor Publikum Mittel: Hypnose heilte von Lähmungen, Tics & rheumatischen Schmerzen
  • Hysterie war laut Charcot eine echte Krankheit heute: psychosomatisch
  • Der Fall Anna O. Josef Breuer behandelt Anna O. wegen Hysterie Freud behandelt nicht selbst aber unterhält sich mit Breuer unter Hypnose kommen traumatische Erfahrungen zu Tage -> musste kranken Vater pflegen und konnte Uhr vor lauter Tränen nicht lesen -> blinzeln mit der Bewusstmachung der Entstehung verschwinden Symptome (Katharsis-Methode)
  • Katharsis-Methode das Vegangene muss wiedererinnert & die begleitenden Affekte wachgerufen werden das Erlebte muss möglichst genau in Worten geschildert werden
  • Mechanismen der Redekur Therapie von Anna O. Mechanismen der Übertragung und Gegenübertragung Übertragung: Patientin sieht den Vater im Therapeuten Gegenübertragung: Therapeut vebindet etwas aus seinem Leben 
  • Geburtsdatum der Psychoanalyse Studien über Hysterie 1895  
  • Kritik Anna O. Fallbericht stark verzerrt Buch erschien direkt nach Ende der Therapie -> keine Langzeitheilung
  • Anna O. alias Bertha von Pappenheim prominent in der Frauenbewegung einflussreiche Sozialarbeiterin ABER: would not allow any of the girls in her care to be psychoanalyzed
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  • Die Redekur freie Assoziation Alternative zu Hypnose Therapeut sitzt hinter dem Patienten ohne Blickkontakt hört oftmals nicht richtig zu, da es ja nur darum geht, dass der Patient alles verbalisiert Drucktechnik: legt Patient Hand auf die Stirn freie Assoziation: Patient soll seinen Assoziationen freien Lauf lassen  & alles aussprechen was er denkt ohne Zensur -> Zugang zu Bruchstücken des Unbewussten
  • Trauma und seine Ursachen die Symptome sind eine symbolische Repräsentation des Erlebten
  • Trauma laut Freud Ursache ist immer eine sexuelle MIssbrauchserfahrung
  • Methoden Freuds Selbstanalyse und Traumdeutung Hypnose freie Assoziation
  • Selbstanalyse und Traumdeutung Psychoanalytiker sollen eine Selbstanalyse durchlaufen um sicherzustellen, dass sie nicht ihre eigenen Probleme in die Klienten übertragen Problem: Freud erfand Psychoanalyse daher gab es keine Lehrer für ihn macht mit sich selbst Psychoanalyse
  • freuds selbstanalyse angst vorm zugfahren heftige reaktion auf den tod des vaters   freie assoziation nicht möglich, daher traumdeutung
  • Traumdeutung man findet in träumen odt tagesreste, die sich mit unbewussten Inhalten vermischen Traumarbeit verschlüsselt die unbewussten Inhalte durch Verdichtung und Verschiebung aus dem tatsächlichen Traum (manifest) muss der latente Traum (wirkliche Aussage) rekonstruiert werden
  • Ödipuskomplex im Unbewusstem des Sohnes (4 - 6 Jahre) -> sexuelles Begehren der eigenen Mutter -> Hassgefühle gegenüber dem Vater/ Konkurrenten Lösung: Anerkennen der Übermacht des Vaters & Kastrationsangst
  • Instanzenmodell der Psychoanalyse ES - Lustprinzip ICH - Realitätsprinzip ÜBER-ICH (Gewissen, Ich-Ideal) (entwickelt sich erst im Ödipuskomplex)   vorher Unbewusst, Vorbewusst, Bewusstsein
  • ICH muss Erwartungen der Außenwelt Erwartungen des ES & des ÜBER-ICHS erfüllen 3 Arten von Ängsten das ICH verfügt über Abwehrmechanismen
  • ICH Abwehrmechanismen Verdrängung Regression Reaktionsbildung Isolierung Ungeschehen machen Projektion Introjektion Wendung gegen die eigene Person Verkehrung ins Gegenteil Sublimierung Identifizierung mit dem Aggressor
  • ICH 3 Arten von Ängsten Realangst vor Dingen in der Außenwelt Gewissensangst zu Versagen Neurotische Angst vor Ansprüchen des ES
  • Psychosexuelle Entwicklung Orale Phase Anale Phase Phallische Phase Latenz Phase Genital Phase   alle späteren Neurosen haben ihren Ursprung in einem Fehler der sexuellen Entwicklung
  • Orale Phase - 1 Jahr Erogene Zone (Mund, Zähne) Konsequenz: Exzessives Rauchen, Trinken, Essen
  • Anale Phase 1 - 3 Jahre Anus, Blase Geiz, Pendanterie, Ordnungssinn -> Zwangsneurose
  • Phallische Phase 3 - 6 Jahre Genitalien Ödipuskomplex, Nicht-Identifizierung mit Geschlechterrolle
  • Latenz Phase 6 - Pubertät Verzicht Sexuelle Unerfülltheit
  • Genitale Phase Pubertät - Tod sexuelle Interessen Störungen durch Fehlentwicklungen in früheren Phasen