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Hochgebirge (Subject) / 5. Fazit (Lesson)

einleitender Abschnitt Anthropo Physio

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  • 1 Einleitungssatz Bereits wenige Beispiele zeigen, dass die Gletscher im Himalaya in Abhängigkeit von geographischen Lage, Reliefposition, Zusammenwirken von Klimaparametern und verschiedenen Einflussfaktoren wie Schuttbedeckung oder den proglazialen Seen unterschiedlich auf den Klimawandel reagieren – komplexes Systemverhalten.
  • 2 Anthropo Deutlich wird die Unsicherheit  in der Diskussion um das Ausmaß der Gletscherveränderungen. Durch die Einbindung historischer Datenbestände können Zeitreihen erstellt werden – Veränderungen und Kontinuitäten in den Mensch-Umwelt-Beziehungen analysierbar.   Bei weiteren Analysen wird ein differenziertes Bild angestrebt daraus folgend eine Ursachenanalyse, die auf Grundlage von bitemporalen Bildvergleichen die sozioökonmischen Entwicklungen und historische Prozesse einbezieht.   Voraussetzung für die ländliche Entwicklungsplanung besteht in der Kenntnis lokaler Gegebenheiten. Einerseits Berücksichtigung räumlichen und zeitlichen Diversität von Ressourcenpotentialen und –Limitierungen, andererseits aber auch ein Verständnis für die Hintergründe und Motivationen, an denen sich die Entscheidungen und Handlungen der lokalen Bevölkerung im agraren Produktionsprozess orientieren.   Für den sozioökonomischen Entwicklungsprozess ist neben besiedlungsgeschichtlichen und nutzungsrechtlichen Aspekten auch der Stand der verkehrstechnischen Erschließung miteinzubeziehen. Tierhaltung muss als Teil des dynamischen Systems der Landnutzung interpretiert werden, das räumlich und zeitlich in überregionale Prozesse integriert ist.   Vor Hintergrund stetigen Bevölkerungswachstums und resultierenden Gefahren der Übernutzung und Degradation natürlicher Ressourcen stehen Fragen nach Nachhaltigkeit und Dynamik der Landnutzung im Mittelpunkt.
  • 3 Physiogeographische Betrachtung Auf der Grundlage der in HG durchgeführten Studien über das Gletscherverhalten ist die Übertragung auf größere Räume nur bedingt möglich. Gerade im Fallbeispiel Himalaya zeigte sich, dass deren Ausdehnung und die lokalen Unterschiede die Heterogenität der naturräumlichen-ökologischen sowie sozioökonomischen und kulturellen Bedingungen Extrapolationen extrem erschwert. Die Datengrundlage weist große Lücken auf und es müssen verschiedene Zeiträume abgedeckt werden.   Gefahren wie Ausbruch von Gletscherseen – Kontext Siedlungen als Multihazardstandorte - Monitoring verbessert werden   Für verbessertes Verständnis der Auswirkung des Klimawandels auf die Entwicklung von Gletschern im Himalaya weitere Studien nötig – möglichst lange Zeitreihen und neben Längenänderungen auch Massenbilanzmessungen integrieren.