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Hochgebirge (Subject) / 2. Grundkenntnisse (Lesson)

Pioniere Massenbilanzen Gletschertypen Allgemein beeinflussende Faktoren der Bildung und Gletscherschmelze Orogenese - Vertikalität

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  • Pioniere - Ihr dreidimensionaler Landschaftsbau umfasst... Dreidimensionaler Landschaftsbau – physisch/humangeo Aspekte Erste wissenschaftliche Beschreibung eines Gletschers von Strachey im Jahr 1848 – Pindari-Gletscher – bewies damit die Existenz von Gletschern in subtropischen Gebirgen Schlaginweit kurze Zeit später 1854 bis 1857 glaziologische Studien Wende vom 19. Bis 20. Jhd. Kartierung der oberen Höhenstufen o    Photographische und kartographische Erfassung des westlichen Himalaya o    Expeditionen mit dem Ziel der Erforschung der Hochgebirgsregionen und besteigung der Gipfel Bis heute wichtige Forschungsergebnisse, die für vergleichende Analysen genutzt werden können Heute noch wegen fehlenden infrastrukturellen Anbindung und des extremen Reliefs einen sehr hohen Aufwand Nach wie vor politische Instabilitäten und Grenzkonflikte Restriktionen beim Zutritt bestimmter Regionen -         Neue Möglichkeiten Fernerkundung durch Satelitendaten – Gletscher auf Basis von Landsat und ASTER-Daten inventarisiert – Basis für weitere vergleichende Analysen Vertikalgliederung – prägende Basis Höhenstufung
  • Massenbilanzen und Untersuchungsobjekt Gletscher -         Allgemein gültig – Ausnahme  Höhe Temp – Niederschlag zu -         Bereich feuchtadiabatische Abkühlung – Bildung Schnee abhängig – Temp und Sonneneinstrahlung – Firn -         Genese Gletscher – T und Wiedergefrieren – Druck auflastender SM -> S – FS – FE – GE -         Aufbau Voraussetzung feste N Erhaltung – Temp < 0 Ausmaß abhängig von Klimafaktoren – GHaushalt steuern: Höhe SchneeN, eiskonservierende Strahlungs- und Tempbedg.   -         Massenbilanz – Betrachtung – Nehr – Zehr – ELA (Eqilibrium Line Altitude) – teilt Gletscher in 2 Bereiche -         Position – vorstößt/zurückzieht – oberhalb jährlichen Mittelwert = totale Massenbilanz negativ, niedriger = Massenzuwachs – hyothetische Kenngröße -         Höhste Ablationsrate – Gletscherfront – senkt mit zunehmender Entfernung Richtung ELA – AKK = Abl. – darüber erhöht zunehmender Höhe -         Hauptsächliche Ernährung Gletcher: Lawinen, Windverteilung Schnee, direktem Schneefall -         Untersuchungsobjekt Gletscher – auf Gebirge und Festland – 10% - 3 % -         Weltweit Anden/Eu stark Afrika – Gipfel Anden – äquatorial: Eikappen, stärker kühlgemäßigten, chilenischen Anden Festländischen Polar- der Antarktis und Grönland – Gebirgsvergletscherung und Inlandvereisung ineinander über – isolierte, eisfreie Gipfel: Nunataker  
  • Gletschertypen Unterscheidung nach vertikaler Temperaturverteilung (geophysikalisch) und klimatisch (FB Himalaya) -         Siehe geschriebene Karteikarte -         FB Himalaya: Ost nach West -         Zentral -         Unterscheidung nach: Typ Sensitivität auf Temperatur- oder Niederschlagsänderung Akkumulation im Jahresverlauf Beispiel  
  • Gletschertypen morphologische Einteilung -         Aus Reliefgegebenheiten und klimatischen Umweltbedingungen – morphologische GTypen – PHWEk – Zf. TG -         Dabei sog. Konfluenzen (ZSfließen) – FK, FS, LG – ohne scharfe Abgrenzung ineinander übergehen Allen drei Typen gemein: hochgelegenes Akkgebiet – von Ablg. Getrennt – k. laterale Konnektivität zw. Eisströmen – Transport über Lawinen und Schneedrift -         Besonders charakteristisch: Firnhauben – Anden (Equador) – Cotopaxi, Chimborazo
  • Gletschertypen Bewegung von Gletschern -         Deformationsfließen temperiert/polythermal – Druck – Schmelzwasserbahnen Kalte Gletscher – frieren Basis – reißen/brechen Gestein Untergrund – Bewegung -         Blockschollenbewegung – Regionen mit hoher Reliefenergie – schubweises Bewegen – Fragmente -         Ausnahmen im Steilrelief Gletscherstürze Eislawinen Gletscherkatastrophen Eisblock freien Fall – günstiger Gleitbahn – 1962 Peru – Mure Dörfer -         Surgeereignisse – Definition Murray et al (2003) – zyklische Phasen – 10 bis 100fach – Wasserfilm – Reliefenergie eher in Hima oder Anden – galopping glaciers Auftreffen supraglaziale Seen – große Gleitfläche – sturzartig Massen mit sich schleppen -         Raikotgletscher – G Nordseite NP – schnellsten bewegender G – 800m/Jahr – Vergleich zu Surgegletscher langsam (60m/Tag)
  • Allgemeine beeinflussende Faktoren der Gletscherschmelze und Bildung -         Reaktion auf Änderungen Temp und N – Proglaziale Seen – Schuttbedeckung – Surgeereignisse – Speisung durch Lawinen und Eisabgänge
  • Orogenese - geologisch-tektonische Prozesse -         Geologisch-tektonische Prozesse – beding. Hohe Reliefenergie – sichtbaren geomorphologischen Formen und Prozesse – K-K-Kollision Zuge des Himalaya – extreme Auspräg. An Reliefenergie -         Formen gravitativen Massenbewegungen – Ausprägung Hanglagen – Einfluss Tallagen aus -         Polygenetischen Strukturen – Ineinandergreifen VIelz. Relevanten Vorgängen Imja Lake – Seitenmoränen umgeben - glaziale, fluvioglaziale, fluviale Transportprozesse überprägt  
  • Mit der Vertikalität kommen weitere Faktoren ins Spiel ... -         Strahlung ·         regional gesehen - Expositionsabhängige Unterschiede in Vegetations- und Schneebedeckung – Südhänge trocken, vegetationslos, schneearm – nordhänge starke Bewaldung, lange Schneebedeckung ·         global – Äquator und Tropen von Außertropen – Strahlungsüberschuss Subtropen – niedrigere Schneegrenze der Schattenhänge/Vegetationsbedeckung/Schneebedeckung -         Lufttemperatur ·         arid/humid – steilere Höhengradienten – geringerer Wasserdampfgehalt – verbundene Annäherung an trockenadiabatischen Tempgradient ·         Tag/Nacht – Oberflächentemperatur – konvektiver Wärmeaustausch ·         Sommer/Winter ·         Regen/Trocken -         Nach Gesetz Massenerhebung – isolierte Gipfel – höherer Temperaturgradient als geschlossene Gebirgsmassive -         Faktor Niederschlag – Außertropisch-advektive (Zunahme N mit Höhe) – tropisch-konvektiv (Stufe max. N)   -         Problematisch – Messung Faktoren – Messtationen Tälern – nicht repräsentativ – Aufwand – Zugänglichkeit und Instandhaltung
  • Bei der Betrachtung von Schneegrenzen sind ... voneinander zu unterscheiden -         Temporäre – Akkumulation Niederschlagesergnisses – Abschmelzen/Sublimation verschwindet – jahreszeitliche Schwankungen – Ende des Sommers: -         Altschneelinie (perennierende Schneegrenze) – Höhenstufe – Strahlung, Temp., Regen nicht ausreichen – Schmelzen -         Mittelwert – größeren Zeitraum – klimatische Schneegrenze – nimmt, Ausnahmen, vom Äquator bis Polen ab
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