14

Differentielle Psychologie 1 (Subject) / Einführung (Lesson)

Einführung

This lesson was created by chrysalide.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Das Thema der empirischen Persönlichkeitsforschung ist die Lösung von Forschungsproblemen, die .. – die Entwicklung von    Beschreibungssystemen für Mengen von    Individuen (= "Persönlichkeitsbeschreibung")    und – die Aufklärung der Unterschiedlichkeit von     Individuen hinsichtlich solcher     Beschreibungsgesichtspunkte (=    "Persönlichkeitserklärung") betreffen
  • Die Persönlichkeitsforschung "erfindet", präzisiert und modifiziert hypothetische Konstrukte, die dienen sollen zur.. –   Persönlichkeitsbeschreibung (vgl. etwa      Ängstlichkeit, Intelligenz u. dgl.) –  Persönlichkeitserklärung (etwa    Geschwisterposition, elterlicher      Erziehungsstil)
  • Ergänze: Da ______________ ein ____________ Konstrukt ist, bedient sich die Persönlichkeitsforschung und die Differentielle Psychologie ________________ _____________ zur Beschreibung und Erklärung. -Persönlichkeit – -hypothetisch – -hypothetischer Konstrukte
  • Definition von Persönlichkeit nach Gordon W. Allport (1936) abstrakt, Menschen sind mit psychophysischen Systemen ausgestattet, jeder Mensch ist individuell ausgestattet, diese Systeme verändern sich und wirken zusammen
  • Definition von Persönlichkeit nach Asendorf (1999) Persönlichkeitspsychologie ist die empirische Wissenschaft von den überdauernden, nichtpathologischen, verhaltensrelevanten individuelle Besonderheiten von Menschen.
  • Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet (nach Guilford) œTemperament: Stabilitat œBedurfnisse: bspw. œLeistung (nAch vgl. Motivation) œEignungen: Intelligenz, Kreativitat œPhysiologie: immer nur Unterschiede (Funktionen, Auspragungen, Hormone) œMorphologie: Korperbau- Eigenschaften
  • Disziplinen der Differentielle Psychologie nach William Stern (1911) Variationsforschung: Untersuchung eines Merkmals bei einer Stichprobe von Personen Korrelationsforschung: Untersuchung des Zusammenhangs von 2 oder mehr Merkmalen bei einer Stichprobe von Personen Psychographie: Untersuchung einer Person hinsichtlich einer Vielzahl von Merkmalen Komparationsforschung: Untersuchung von 2 oder mehr Personen hinsichtlich ihrer Ähnlichkeit in einer Vielzahl von Merkmalen
  • Wichtige inhaltlich Konzepte der Differentielle Psychologie   Traits, Gewohnheiten, Zustände, Stimmungen, Typen      
  • Traits Traits: Relativ breite und zeitlich stabile Dispositionen zu best. Verhaltensweisen - Treten konsistent in verschiedenen Situationen auf Bsp.: „faul“, „eitel“,„freundlich“ Notwendigkeit der mehrfachen Beobachtung - immer mehr als eine Verhaltensweise notwendig, um Eigenschaft zu bestimmen    
  • Gewohnheiten   Gewohnheiten Habits Über die Zeit oder Situationen stabileVerhaltens- /Erlebensweisen Treten konsistent unter gleichartigen Bedingungen auf (S-RVerbindungen) Bsp.: Angst vor Zahnarzt, Rauchen nach dem Essen, in der Bibliothek lernen -zeitl. Stabilität, aber an Stimulus- Konfiguration gebunden - eine spezifische Verhaltensweise
  • Advertisement
  • Zustände Temporäre Zustände Variieren über den Zeitverlauf Bsp.: „erregt“, „müde“ -zu jeder Eigenschaft gibt es Zustände/Stimmungen--> state-trait-model
  • Stimmungen Temporare emotionale Zustände „variieren uber den Zeitverlauf Bsp.: .traurig,fröhlich
  • Typen 1) Breite Beschreibungsdi mensionen (Bsp.: N,E,O): auchTypenfaktoren 2) Gruppen von Individuen, die sich in ihrem Persönlichkeitsprofil unterscheiden(Bsp.: „schwieriges Kind“) 3) Qualitative Beschreibungsklassen (Bsp.: Typen nach Jung)
  • Gebe Beispiele für die Methoden der Differentiellen Psychologie Expressive Movements: Ausdrucksverhalten beobachten (Geschwindigkeit, Intensität etc.) Personal Records: Dokumente über pers. Dinge (letters from Jenny, Tagebücher etc.) Social Records: bspw- Verkehrspunkte, wo befindet sich die Person wann Physical Records: Konstitution Laborexperimente Life Situations →objektive Persönlichkeitsmessung ist einer von vielen Wegen