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Differentielle Psychologie 1 (Subject) / Einführung (Lesson)
Einführung
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- Das Thema der empirischen Persönlichkeitsforschung ist die Lösung von Forschungsproblemen, die .. – die Entwicklung von Beschreibungssystemen für Mengen von Individuen (= "Persönlichkeitsbeschreibung") und – die Aufklärung der Unterschiedlichkeit von Individuen hinsichtlich solcher Beschreibungsgesichtspunkte (= "Persönlichkeitserklärung") betreffen
- Die Persönlichkeitsforschung "erfindet", präzisiert und modifiziert hypothetische Konstrukte, die dienen sollen zur.. – Persönlichkeitsbeschreibung (vgl. etwa Ängstlichkeit, Intelligenz u. dgl.) – Persönlichkeitserklärung (etwa Geschwisterposition, elterlicher Erziehungsstil)
- Ergänze: Da ______________ ein ____________ Konstrukt ist, bedient sich die Persönlichkeitsforschung und die Differentielle Psychologie ________________ _____________ zur Beschreibung und Erklärung. -Persönlichkeit – -hypothetisch – -hypothetischer Konstrukte
- Definition von Persönlichkeit nach Gordon W. Allport (1936) abstrakt, Menschen sind mit psychophysischen Systemen ausgestattet, jeder Mensch ist individuell ausgestattet, diese Systeme verändern sich und wirken zusammen
- Definition von Persönlichkeit nach Asendorf (1999) Persönlichkeitspsychologie ist die empirische Wissenschaft von den überdauernden, nichtpathologischen, verhaltensrelevanten individuelle Besonderheiten von Menschen.
- Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet (nach Guilford) œTemperament: Stabilitat œBedurfnisse: bspw. œLeistung (nAch vgl. Motivation) œEignungen: Intelligenz, Kreativitat œPhysiologie: immer nur Unterschiede (Funktionen, Auspragungen, Hormone) œMorphologie: Korperbau- Eigenschaften
- Disziplinen der Differentielle Psychologie nach William Stern (1911) Variationsforschung: Untersuchung eines Merkmals bei einer Stichprobe von Personen Korrelationsforschung: Untersuchung des Zusammenhangs von 2 oder mehr Merkmalen bei einer Stichprobe von Personen Psychographie: Untersuchung einer Person hinsichtlich einer Vielzahl von Merkmalen Komparationsforschung: Untersuchung von 2 oder mehr Personen hinsichtlich ihrer Ähnlichkeit in einer Vielzahl von Merkmalen
- Wichtige inhaltlich Konzepte der Differentielle Psychologie Traits, Gewohnheiten, Zustände, Stimmungen, Typen
- Traits Traits: Relativ breite und zeitlich stabile Dispositionen zu best. Verhaltensweisen - Treten konsistent in verschiedenen Situationen auf Bsp.: „faul“, „eitel“,„freundlich“ Notwendigkeit der mehrfachen Beobachtung - immer mehr als eine Verhaltensweise notwendig, um Eigenschaft zu bestimmen
- Gewohnheiten Gewohnheiten Habits Über die Zeit oder Situationen stabileVerhaltens- /Erlebensweisen Treten konsistent unter gleichartigen Bedingungen auf (S-RVerbindungen) Bsp.: Angst vor Zahnarzt, Rauchen nach dem Essen, in der Bibliothek lernen -zeitl. Stabilität, aber an Stimulus- Konfiguration gebunden - eine spezifische Verhaltensweise
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- Zustände Temporäre Zustände Variieren über den Zeitverlauf Bsp.: „erregt“, „müde“ -zu jeder Eigenschaft gibt es Zustände/Stimmungen--> state-trait-model
- Stimmungen Temporare emotionale Zustände „variieren uber den Zeitverlauf Bsp.: .traurig,fröhlich
- Typen 1) Breite Beschreibungsdi mensionen (Bsp.: N,E,O): auchTypenfaktoren 2) Gruppen von Individuen, die sich in ihrem Persönlichkeitsprofil unterscheiden(Bsp.: „schwieriges Kind“) 3) Qualitative Beschreibungsklassen (Bsp.: Typen nach Jung)
- Gebe Beispiele für die Methoden der Differentiellen Psychologie Expressive Movements: Ausdrucksverhalten beobachten (Geschwindigkeit, Intensität etc.) Personal Records: Dokumente über pers. Dinge (letters from Jenny, Tagebücher etc.) Social Records: bspw- Verkehrspunkte, wo befindet sich die Person wann Physical Records: Konstitution Laborexperimente Life Situations →objektive Persönlichkeitsmessung ist einer von vielen Wegen