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TP und Psychoanalyse (Subject) / Psychische Entwicklung (Lesson)

PA Modelle der Entwicklung

This lesson was created by rosenstolz.

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  • Entwicklung im Zshg. mit Primär- und Sekundärvorgang Nach Freud vollzieht Entwicklung sich vom Primärvorgang (ES, Lustprinzip) hin zum Sekundärvorgang (Ich, Realitätsprinzip). Dies beinhaltet zugleich eine Integration chaotischer Partialtriebe unter dem Primat genitaler Sexualität.
  • Identitätsentwicklung nach Erik Erikson Nach Erikson stellt sich persönliche Identität her durch eine lebenslang andauernde Abfolge von konflikthaften psychosozialen Krisen
  • Entwicklung des Selbst und seiner Objektbeziehungen durch Margaret Mahler Kindliche Individuationsentwicklung in den ersten 3 Lebensjahren: Ausbruch des Kindes aus der undifferenzierten, symbiotischen Mutter-Kind-Einheit in die Welt der Objekte und der zwischenmenschlichen Beziehungen. normale Autistische Phase: erste 6 Wochen objektlos (ACHTUNG: Diese Phase ist empirisch durch moderne Säuglingsforschung widerlegt!!!!) normale Symbiotische Phase 2.-6. Monatozeanisch-somatopsychisch-ominipotente Fusion mit der Mutter, keine Selbst-Objekt-Differenzierung (aus heutiger Sicht z.t. problematisch, wobei aktuelle Ansätze bestehen, die das Konzept der symbiotischen Phase empirisch stützen) Separations-Individuations-Phase 6.-24.Monat= quasi die "psychische Geburt des Menschen"Selbst und Objekt Ausschlüpfen (Unterscheidung Mutter/Kind, Hinwendung zur Welt äußerer Objekte) Übungsphase (Frustrationstoleranz, Übergangsobjekte) Wiederannäherung/Reapproachement (Wiederannäherungskrise und Lösung) Konsolidierung der Individualität 24.-36. MonatAnfänge der emotionalen Objektkonstanz
  • inneres Arbeitsmodell (Bowlby) Frühe Bindungserfahrungen und die mit ihnen einhergehenden emotionalen Qualitäten weden nach Bowlby verinnerlicht und bilden das "innere Arbeitsmodell". Das innere Arbeitsmodell ist die Grundalge für spätere handlungsleitende Vorstellungen davon, wie Beziehung funktioniert.
  • Mentalisierung (Peter Fonagy) Mentalisierung = Fähigkeit, fremdes u eigenes Verhalten unter dem Blickwinkel psychischer Zustände begreifen und interpretieren zu können. Fähigkeit zu Mentalisierung = ausschlaggebende Determinante in der Affektregulation und Selbstorganisation. Fähigkeit zu Mentalisierung wird im Kontext früher Bindungsbeziehungen erworben. Kleinkinder brauchen zum Erwerb der Mentalisierungsfähigkeit die Spiegelung der eigenen emotionalen Zustände durch Bezugspersonen.
  • Was versteht man unter "Markierung" im Kontext von Mentalisierung Markierung meint die Spiegelung eines ähnlichen, aber etwas übertriebenen mimischen Ausdrucks.
  • Übergangsobjekte (Donald Winnicott) Übergangsobjekte ermöglichen es dem Säugling, sich vorübergehend als von der primären Bezugsperson getrennt wahrzunehmen ohne dies sofort als einen Verlust zu erleben Übergangsobjekte haben Brückenfunktion. Sie fördern den entscheidenden Entwicklungschritt zw. Differenzierung von Subjekt u Objekt, weil sie einerseits der äußeren Realität angehören u sich andererseits den subjektiven Bedürfnissen des Säuglings entsprechend fügen.
  • Psychische Entwicklung nach Freud (Phasenmodell) Orale Phase: bis 18 Monate: erogene Zone = Mund Anale Phase: 2-3. Lebensjahr. erogene Zone = Analregion Phallische Phase: 4.-5. Lebensjahr. erogene Zone = Penis, Klitoris Latenz: 6.-11. Lebensjahr. erogene Zone: - Pubertät: 12.-19. Lebensjahr. erogene Zone: flexibel
  • Entwicklung nach Erikson Nach Erikson findet Entwicklung durch die Bewältigung von Krisen/Konflikten statt (Erikson unterscheidet 8 Konflikte/Krisen) 1. Vertrauen vs. Misstrauen: Säuglingsalter. ≈ orale Phase b. Freud 2. Autonomie vs. Scham u Zweifel: 2.-3. Lj. ≈ anale Phase b. Freud 3. Initiative vs. Schuldgefühl: 4.-5. Lj. ≈ phallische Phase b. Freud 4. Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefül: 6.-11.Lj. ≈ Latenz b. Freud 5. Identität u Ablehnung vs. Identitätsdiffusion: 12.-19..Lj. ≈ Pubertät 6. Intimität u Solidarität vs. Isolierung: 20.-45. Lj. ≈ reife Genitalität 7. Generativität vs. Stagnation u Selbstabsorption: 45.-65. Lj. 8. Integrität vs. Verzweiflung:  ab 65. Lj.  
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