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Wirtschaftswissenschaften (Subject) / Einführung in die Wirtschaftswissenschaften Vorlesung (Lesson)
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- 2 Möglichkeiten der Idee des Marktes 1. reguliert durch Preismechanismus ( unsichtbare Hand) 2. staatliche Festlegungen
- 5 mögliche Probleme des Marktmechanismus und Schlussfolgerung Marktintransparenz Transaktionskosten externe Effekte Wettbewerbsbeschränkungen Psychologie -> Rationalität ist eine starke (aber weitgehend) falsche Annahme
- Eigenschaft des freien Marktes und die drei Funktionen freier Marktein- und -austritt möglich -Effizienzsteigerungsfunktion: Sicherstellung, dass HH Güter einer bestimmten Qualität zu günstigen Preisen erwerben können) -Selectionsfunktion: Insolvenzen/Marktaustritte uneffizienter Unternehmen -Entdeckungsfunktion: neue Produkte, neues Wissen durch z.B. neue Unternehmen
- Verhalten des Marktes bei nicht eingreifen und bei eingreifen des Staates -Teilnehmer maximieren eigenen Nutzen, was staatliche Eingriffe überflüssig macht -greift Markt trotzdem ein, kann der Markt Ressourcen nicht mehr frei alloziieren (Mindestlohn, Mietobergrenzen, Begrenzung von Managergehältern)
- Principal-Agent-Prinzip Prinzipal (bezahlt) <------> Agent (leistet) Agent:Hidden Characteristics; Intention; Action Probleme:-Agent weiß mehr (Informationsasymetrie)-Agent kann eigene Interessen vertreten (Interessendivergenz) Lösungen:Prinzipal kann vor Vertrag: Informationen über Agenten einholen (Tests, Reputationen)nach Vertrag vor Leistung: Anreize setzen, kontrollieren, Garantien nutzen Risiken:-Moral-Hazard-Risiko: opportunuistisches Verhalten des Agenten schädigt Prinzipal -Adverse-Selection-Problem: Preismechanismus funktioniert nicht (wenig bezahlen hilft nichts)
- Transaktionskostentheorie Kosten des Marktmechanismus Problem:Transaktionskosten können manchmal so hoch sein, dass der Markt nicht mehr funktioniert. Faktoren für Kosten:Spezifität (erhöht)Unsicherheit (erhöht)Häufigkeit (verringert) Arten von Güter und Qualitätsunsicherheit:Informationsgut: Qualität kann vor Vertrag ex ante geprüft werdenErfahrungsgut: Qualität ist erst nach Vertrag ex post bekanntVertrauensgut: Qualität bleibt unbekannt
- Theorie der Verfügungsrechte (Property Rights) -Eigentumsrechte müssen klar definiert sein für wirtschftl. Transaktionen -Bspe. für nicht klar definierte: öffentliche Güter; externe Effekte (Konsum des Einen wirkt sich negativ auf Konsummöglichkeiten des Anderen aus) Bsp.: 1.Rinder- vs Weizenfarmer (Zaun, wer bezahlt?) (Lösung Einigung oder Staat entscheidet)2.Kraftwerk Fluss (Emissionsschutz, staatliches Eingreifen) Formen von Eigentumsrecht:-Gebrauchsrecht (usus)-Nichtgebrauchsrecht (non usus)-Veränderungsrecht (abusus)-Fruchtziehungsrecht (usus fructus)
- Rolle des Staats in einer Volkswirtschaft Aufgabe schafft gesetzliche Rahmen und Verfügungsrechte
- soziale Marktwirtschaft Eigenschaften 2 Beispiele 4 Ziele Märkte alloziieren grundsätzlich Ressourcen, jedoch stellt Staat öffetliche Güter bereit und korrigiert externe Effekte. 1.Bsp.: Konsumentenschutz (rechtliche Rahmenbedingungen, z.B. Marketing) Wettbewerbsordnung 2. Bsp.: Arbeitnehmerschutz (rechtliche Rahmenbedingungen z.B. Personalwirtschaft) Schutzgesetze (Mutter, Jugend/Kinder, Kündigung) und betriebliche/überbetriebliche Mitbestimmung Ziele:-gerecht Verteilung von Einkommen und Vermögen (durch Steuern)-keine/geringe Inflation, Preisniveaustabilität (Geldngebot knapp halten)-keine/geringe Arbeitslosigkeit-Währungsstabilität
- Gerechtigkeitsarten und was unterscheidet diese? -Bedarfsgerechtigkeit -Leistungsgerechtigkeit -Anforderungsgerechtigkeit -Marktgerechtigkeit Unterschiedliche Gleichheitspräferenzen
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- 4 Gründe für das Eingreifen des Staates Hartz IV Umverteilung, Gerechtigkeit Schutz von Marktteilnehmern (Arbeitern, Kunden) Schutz öffentlicher Güter; externe Effekte (Emissionsschutz, Energie)
- Unternehmensethik 1. mindestens müssen Gesetze befolgt werden (man kennt nicht alle Gesetze) 2. bedeutet sich nach Werten und Primärtugenden zu verhalten (es gibt keinen Tugendenkatalog) 3. Ehrbare Kaufleute müssen sich auch ethisch verhalten wenn es keiner sieht, für Manager schwierig, da hohes Risiko und knappe Geldressourcen
- 4 Elemente einer Marktwirtschaft -freie Berufswahl -freie Einkausfentscheidungen (Konsumentensouveränität) -freier Wettbewerb (keine Kartelle; kein unlauterer Wettbewerb; Insolvenzverfahren; freier Zutritt von Unternehmen) Privateigentum / Unternehmertum (sozialverpflichtung von Eigentum, z.B. in großen Unternehmen; Mitbestimmung in Unternehmen) -----> Marktwirtschaftliche Ordnung <------
- 4 Unternehmerische Eigenschaften -Risikobereitschaft -Zuversicht -Leistungsorientierung, Machbarkeitsstreben -Unabhängigkeitsstreben
- 3 Unternehmerische Verhaltensweisen -offenes Auge für neue Technologien und unerfüllte Kundenbedürfnisse -Heuristic, Umsetzungsstreben, Doing, kein Prefektionismus -Blick für Markteintrittstrategien
- Geschäftsideen 3 Arten -radikal neue Produkte -Verbesserung bestehender Produkte -Kopie von Produkten/Dienstleistungen aus dem Ausland Ziel: Überprüfung von Ideen aus dem Ausland auf ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit Idee ---> Modell ---> Wettbewerbsvorteil
- Kriterien des GEM Global Entrepreneurship Monitor 1. Infrastruktur 2. Gründungsbereitschaft 3. gesellschaftliche Einstellung zu Unternehmen
- 3 Probleme von Neugründern 1. Personalbeschaffung 2. Kapitalbeschaffung 3. Kundengewinnung
- 4 Ausrichtungsarten der ersten Organisationslinie - nach Funktionen (wenige Produkte/nur eins) -nach Produkten (viele verschieden Produkte) -nach Regionen (sehr unterschiedliche Regionen) -nach 2 Dimensionen (Matrix) (Pharmaunternehmen)
- Parkinson Gesetz Je größer eine Organisation desto mehr kann sie sich mit sich selbst beschäftigen Symptome:-Meetings-Mails-Berichtswesen (Controlling) -Tod durch Powerpoint-
- Gestaltung einzelner Organisationseinheiten -Cost Center -Profit Center (eigene Gewinnverantwortlichkeit) -Investment Center --- von oben immer selbständiger werdend --- Holding-Modell: Zentrale mit Geschäftsbereichen, einheitliche strategische Leitung durch Konzern3 Gefahren:-nicht Nutzung von Synergien-Scheinautonomie der Geschäftsbereiche-immer größer werdende Zentrale (Parkinson)
- Zwei Motivationsarten und deren Eigenschaften intrinsisch motiviert:- macht Job gerne und gut, braucht keine Anreize (Foscher) extrinsisch motiviert:- hasst Job, braucht Anreize (Vertriebler)
- Arten von Organisationsveränderungen in Unternehmen Problem? -Restrukturierung -total Redesign -kontinuierliche Verbesserungsprozesse -Change Management Problem: ---> Tatsächliche Veränderungen sind nur schwer zu erreichen!
- Corporate Governance, Unternehmensverfassung Wer sind die 3 Interessenten/Stakeholder einer effizienten Unternehmensleitung? - Aktionäre/Anteilseigner - Mitarbeiter - Banken/Fremdkapitalgeber Ziel/e: -überleben-Gewinn erzielen-[Wachstum] Überschuss erzielen!!!
- Leitung und Kontrolle in Unternehmen 3 entscheidende Fragen Corporate Governance, Unternehmensverfassung 1.Wer sind die Interessenten/Stakeholder einer effizienten Unternehmensleitung 2.Wer soll bei der Leitung des Unternehmens mit entscheiden dürfen? 3.Wie können die Leitungsentscheidungen des Vorstands/der Geschäftsführung von den anderen Interessensgruppen kntrolliert weden?
- Corporate Governance, Unternehmensverfassung Wie können die Leitungsentscheidungen des Vorstands/der GF von den anderen Interessengruppen kontrolliert werden? 5 Instrumente -Aufsichtsrat/Beirat (Aufsichtsgremium) -Hauptversammlung/Aktionärstreffen -Publizität/Haftung (dafür gibts Versicherungen) -Feindliche Übernahme -ergebnisabhängige Vergütung (Aktien, Aktienoptionen) Fazit: Kombination mehrerer Instrumente
- Deutsches Modell der Unternehmensverfassung (Corporate Governance) -Aktionäre und Mitarbeiter wirken mit -Arbeitsdirektor im Vorstand (Gewerkschafter) -Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat (bis zu 50%) deutsche Besonderheit ist Mitbestimmung
- Der Strategieprozess 4 Punkte 1. strategische Analyse (SWOT-Analyse Umfeld/unser Unternehmen) 2. strategische Formulierung (Wie stellen wir uns auf? Kostenführerschaft; Qualitätsführerschaft evtl. Portoliomethode (Ansoff)) 3. strategische Implementierung (Kommunikation entscheidend; Motivation und Unterstützung der Mitarbeiter; geeignete Organisation) 4.strategische Kontrolle (Meilensteine bestimmen; laufend Annahmen und Umwelt überprüfen; notfalls Strategie anpassen)
- Die 3 wichtigen Fragen des Einkaufs Was soll ich einkaufen, was selber machen?(3 Ideen: Kostenrechnung; Transaktionskostenrechnung; strategische Überlegung) Wie soll ich einkaufen?(mehrere vs. ein Lieferant/en; enge vs. lose Anbindung; Art des Einkaufs) Wieviel und wann soll ich einkaufen?(3 Kriterien: Lagerhaltungs- bzw. Kapitalbindungskosten; Bestellkosten- bzw. Transaktionskosten; Kosten von Fehlmengen)
- Produktionselastizität Wie stark steigt der Output bei einer betimmten Menge mehr Input.
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- 2 Faktoreinsatzverhältnisse limitational: Brillenrahmen und Gläser substitutional: Hausbau (Holz oder Stein, kommt bis auf einen bestimmten Mindesteinsatz jeden Gutes auf den Preis an)
- Produktivität geleich Effizienz = Output/Input es wird nichts verschwendet
- 2 Wirtschaftlichkeitsprinzipien Minimumsprinzip: einen bestimmten Output mit minimalem Input Maximumsprinzip: maximalen Output mit bestimmtem Input
- Was sind die absatzpolitischen Instrumente und was ist ihr Überbegriff? Überbegriff: Marketingmix Preispolitik Produktpolitik Kommunikationspolitik Distributionspolitik
- Produktpolitik Wir verkaufen fast immer ein Bündel aus: 1. Standardeigenschaften (im Preis enthalten, viel Wettbewerb) 2. Zusatzeigenschaften (separat verkauft, wenig Wettbewerb) 3. Begeisterungseigenschaften (kostenlos, machen Produkt einzigartig) BSP: Frisör 1.Haarschnitt/Waschen 2.Pflegeprodukte 3.Kaffee;Nachschneiden
- Preispolitik / 4 Preisstrategien 1.Preis-Qualitätsführer(teuerster und bester) 2.Niedrigpreisanbieter (billigster) 3.Marktpreisstrategie (wie die Anderen) 4.Fester Gewinnaufschlag (cost-plus-pricing)
- 4 Psychologische Effekte der Preispolitik alter zu neuer Preis 1,99 statt 2,00 gebrochene Preise 1,82 Bündelverkauf (Duschset)
- Distributionspolitik -Marktsegmentierung (Kriterien: Geschlecht, Einkommen, Familienstatus; Lifestyle, Selbstbild) -Kundenbindung (durch Beschwerdemanagement, Service, Mitgliedschaften, Kundenkarte, Rabattkarten)
- Kommunikationspolitik / Werbestrategien 3 Dinge Werbewirkungsfunktion (wie verändert Werbung den Umsatz?) Markenaufbau (Emotion/Information) Stimmulierung des Verkaufs (AIDA)
- 3 wichtige Fragen der Finanzwirtschaft Wie finanziere ich mein Unternehmen? (Bestimmung der niedrigsten Kapitalkosten) Wie messe ich finanziellen Erfolg? (Cash-Flow; Gewinn; Wertschaffung/Rendite) Wie bewerte ich Investitionsvorhaben? (Barwertmethode/Net Present Value/Discounted Cash Flow Methode)