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03400 Geschichte der Psychologie (Subject) / (3) Das Leib-Seele Problem (Lesson)

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  • 3 Positionen des Leib-Seele-Problem 1 - Monismus: a) Materialismus (Reduktiv /non-reduktiv / funktionalismus): -es gibt nur materielles Sein (auch psychisches Leben ist physisch, weil davon abgeleitet)a-1) Reduktiver Physikalismus-geistiges Sein = materielles Sein-beim eliminativen Physikalismus bezeichnet man die Seele als unwissenschtlicha-2) non-reduktiver Physikalismus-das Mentale ist nicht komplett auf das physische reduzierbar→ trotzdem sind physische Entitäten die Grundlage allen SeinsLibet (1985): Bewusstsein des Menschen setzt nach physischer Aktivität des Gehirns eina-3) Funktionalismus-geistige Phänomene sind physisch Verursacht und erfüllen eine Funktion b) idealistischer Monismus -das Mentale gilt als grundlegende Entität-das Physische ist aus dem Bewusstsein abgeleitet c) neutraler Monismus -es gibt eine neutrale Grundsubstanz, die aus dem Physischem und dem Mentalen besteht, die aufeinander bezogen sind 2 - Dualismus: a) interaktionistischer Dualismus -das Mentale und Physische beeinflssen sich gegenseitig b) paralleler Dualismus -beide ontologischen Gegenbenheiten existieren parallel und beeinflussen sich gegenseitig 3) methodischer Dualismus -Poition der Forscher: nicht wissenschaftlich beantwortbar, deswegen muss die Rolle eines Dualisten eingenommen werden 3 - Komplementarismus -Form des neutralen Monismus-zwei verschiedene, methodische Zugangsweisen, um die Psychologie wissenschaftlich zu verankern:1) materieller Prozess, messbar mit von außen beobachtbaren Verfahren2) geistiger Prozess, messbar mit Innenerfahrung
  • 3 Varianten des Konstruktivismus Personaler Konstruktivismus (George Kelley) - {Der Mensch als Wissenschaftler} Radikaler Konstruktivismus - {Der Menschen erfindet die Welt} Sozialer Konstruktivismus - {Wissen ist ideal, kulturell und historisch relativ}
  • Personaler Konstruktivismus (George Kelley) / Der Mensch als Wissenschaftler -Der Mensch stellt Hypothesen auf und überprüft sie-personale Konstrukte sind dichotom (gut vs. schlecht, ängstlich vs. musitg)-nicht rationalistisch, von Emotionen geleitet-Realität kann nur erkannt werden, wenn sie bewertet und interpretiert wird-es gibt keine absolute Wahrheit-Kelley (1970): "We ourselves create meanings"
  • Radikaler Konstruktivismus / Der Menschen erfindet die Welt Begründer:Ernst von GlaserfeldHeinz von FörsterBiologen:Humberto MaturanaFrancisco VarelaErkenntnistheoretische Position:-Menschliche Wahrnehmungen und Erkenntnisse sind subjektive Konstruktionen-Gehirn als selbstreferentielles System, es konstruiert aus neuralen Impulsen eine subjektive Welt-Glaserfeld (1997): Die Wirklichkeit ist erfundenSelbstorganisation und Autonomie gegenüber der Umwelt:-Roth (1987): Selbstrefetielle Systeme sind von Innen durch das Netzwerk der Interaktion der Komponenten determiniert-Maturna: Selbstreferenz in Hinblick auf Produktion und Reproduktion der Systemelemente (autopoisie)-System selegiert, wann ein Umweltereignis ein relevanter Reiz istPassen statt stimmen:-Glaserfeld (1997): Ein System muss ein Modell der Welt konstruieren, das sinvolle Handlungsmöglichkeiten eröffnet,"sie muss passen statt stimmen"
  • Sozialer Konstruktivismus / Wissen ist ideal, kulturell und historisch relativ -Berger und Luckmann (1966): "social construction of reality"-Gergens (1973): "social psychology as history"Antirealismus:- Wissen wird innerhalb sozialer Interaktion erzeugt-es existiert zwar eine äußere Welt, man fokussiert jedoch auf soziale und rhetorische Prozesse, die dazu beitragen, dass Beschreibungen der Welt objektiv werdenRelativismus-sozialer konstruktivismus ist relativ, weil man von Kontexten Abhängig istWissen und Macht-wissenschaftliches Wissen ist von sozialen Konventionen, Wertvorstellungen und Machtverhältnissen abhängigSprache als Form sozialen Handelns-Vollzug performativer Sprechakte-Art und Weise des Sprechens ist konstitutiv für ihre Sicht von sich und der WeltPost-Empirismus-sozialer konstruktivismus ist methodenkritisch-jede Methode kann angewandt werden, wenn man nicht die Wirklichkeit beschreibtAnti-Individualismus-Idee des multiplen vielstimmigen und kontextabhängigen Selbst
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