Gynäkologie (Subject) / Anatomie, Entwicklung, weiblicher Zyklus (Lesson)

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Examensvorbereitung

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  • Wie oft sollte die Früherkennung durchgeführt werden? 1x/Jahr
  • Wieviel Prozent der Rektumkarzinome sind durch die DRU erkennbar? 60%
  • Wozu dient der zytologische Abstrich in der Früherkennung? der Früherkennung eines Zervixkarzinoms
  • Wie wird der zytologische Abstrich zur Früherkennung durchgeführt? 2 getrennte Abstriche 1. Portiooberfläche 2. Zervikalkanal
  • Wo entsteht das Zervixkarzinom meistens? an der Transformations- oder Umwandlungszone = Grenze zwischen Plattenpepithel der Vagina und Zylinderepithel des Zervikalkanals
  • Wie erfolgt die Klassifikation eines zytologischen Abstriches im Rahmen der Früherkennung des Cervixkarzinoms? nach Papanicolaou I: unauffällig II: unauffällig, ggf. leichte Entzündung III: schwere Entzündung, HPV-Infektion nicht auszuschießen IIId: leichte bis mittelgradige Dysplasie als Hinweis auf CIN I IVa: schwere Dysplasie - CIN II, III IVb: CIS möglich V: malignes Zervixkarzinom
  • Was ist die Kolposkopie? Lupenbetrachtung der Portio
  • Wozu dient die Schiller-Job-Probe? Darstellung der Umwandlungszone/Transformationszone Durchführung im Rahmen der Kolposkopie 1. native Betrachtung der Portio 2. Betupfung mit Essigsäure 3. Anfärbung mit Jodlösung -> glykogenhaltige Plattenepithelzellen nehmen Jod auf, Zylinderepithelien bleiben jodnegativ
  • Was sind pathologische Befunde in der Kolposkopie? Punktierung/Leukoplakie Mosaik/Felderung atypische Gefäße exophytisches Gewebe
  • Worauf ist Orangenhaut (Peau d'Organe) bei der Brustinspektion ein Hinweis? Zeichen für ein darunter liegendes Malignom
  • Was ist die Mammografie? Röntgenuntersuchung der Brust in 2 Ebenen (kranio-kaudal und oblique)
  • In welchem Alter wird das Mammografie-Screening durchgeführt? 50 - 69 Jahre
  • Bei welchen Frauen ist die Aussagekraft einer Mammografie erschwert? prämenopausale Patientinnen Frauen mit Hormonsubstitution
  • In welchen Abständen findet das Mammografie-Screening zwischen 50 und 69 Jahren statt? alle 2 Jahre
  • Was sind Malignitätskriterien in der Mammografie? unscharfer Herdbefund mit Ausläufern in die Umgebung (spiculae, Krebsfüßchen) gruppierter Mikrokalk -> DCIS? verdickter Hautmantel durch Ödem und/oder inflammatorische Komponente
  • Worauf kann gruppierter Mikrokalk in der Mammografie ein Hinweis sein? DCIS
  • Wann ist eine Mikroverkalkung eher benigne, wann eher maligne? diffus verteilte, uniforme Mikroverkalkung -> eher benigne gruppierte, polymorphe Mikroverkalkung -> eher maligne
  • Wie ist ein Halozeichen um eine Verdichtung in der Mammografie einzuordnen? = Aufhellung eher benigne
  • Welchen Stellenwert hat die Sonographie bei der Untersuchung der Brust? 1. Differenzierung zwischen soliden Befunden und Zysten 2. sonographisch gesteuerte Stanzbiopsie
  • Wann ist ein MRT der Brust nur aussagefähig? mit zusätzlicher KM-Gabe
  • Wie wird die Zuverkässigkeit einer kontrazeptiven Maßnahme angegeben? mit dem Pearl-Index sagt aus, wieviele unerwünschte Schwangerschaften bei 100 Frauen pro Jahr eintreten
  • Wie hoch liegt der Pearl-Index ohne Kontrazeption? 85
  • Wozu dienen die Methoden nach Knaus und Ogino und die Methode nach Billings? der natürlichen Familienplanung  
  • Mit welchen Präparaten ist die hormonell Kontrazeption möglich? reine Gestagen-Präparate Östrogen-Gestagen-Kombination
  • Was sind absolute KI für die hormonelle Kontrazeption? Schwangerschaft tiefe Venenthrombose, Embolien Apoplex, Herzinfarkt periphere Durchblutungsstörungen hormonempfindliche Malignome Raucherinnen > 35 Jahre akute Hepatitis
  • Was sind relative KI für die hormonelle Kontrazeption? starke Varikose Diabetes mellitus Otosklerose Endometriose, Myome Adipositas
  • Was ist die Mikropille? fixe Kombination aus Östrogen/Gestagen für 21 d, danach 7 d Pause, Entzugsblutung
  • Was ist die Minipille und was ist bei Einnahme zu beachten? niedrig dosiertes Gestagen-Präparat Einnahme zur gleichen Uhrzeit!
  • Was ist die Pille danach und in welchem Zeitraum muss sie eingenommen werden? hoch dosiertes Gestagenpräparat innerhalb von 72 h nach Koitus verhindert 85% der SS
  • Welche postkoitalen Kontrazeptionsmethoden gibt es und innerhalb welcher Fristen sind sie wirksam? Pille danach: hoch dosiertes Gestagenpräparat innerhalb 72 h Antigestagen: bis 5 d, deutlich teurer Einlage einer Spirale: bis 7 d
  • Worin besteht der Unterschied zwischen Sterilität und Infertilität? Sterilität = trotz regelmäßigem GV keine SS Infertilität = nach eingetretener Konzeption kann SS nich ausgetragen werden
  • Auf welcher Seite liegen die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch? 40% Mann 40% Frau 20% beide
  • Was ist der Postkoitaltest (Sims-Huhner-Test) und wie wird er durchgeführt? mikroskopische Untersuchung des Zervixschleims auf bewegliche Spermien 4-12 h nach GV wird durch­ge­führt, wenn man prü­fen will, ob die Spermien den Zervixschleim durchdringen können
  • Wie kann die Durchlässigkeit der Tuben überprüft werden? Laparoskopie mit Chromopertubation mit Methylenblau
  • Was sind Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung? IVF = In-vitro-Fertilisation ICSI = intrazytoplasmatische Spermieninjektion  
  • Wie ist der Ablauf der künstlichen Befruchtungsmethoden IVF und ICSI? 1. Gabe von GnRH-Analoga -> körpereigene Produktion von LH und FSH wird komplett unterdrückt 2. LH- und FSH-Gabe in exakter Dosierung -> Stimulation mehrerer Follikel und Eizellen in den Ovarien 3. Punktion 4. extrakorporale Befruchtung 5. Rücktransfer der Embryonen
  • Wann erfolgt bei künstlicher Befruchtung der Rücktransfer der Embryonen und wieviele Eizellen dürfen in Deutschland max. transferiert werden? Rücktransfer der Embryonen nach den ersten Zellteilungen max. 3 Eizellen dürfen transferiert werden
  • Was ist das Überstimulationssyndrom? bei 4-8% der IVF-Patientinnen kommt es zur Überstimulation mit Ausbildung multiper Follikel und extrem hoher Östrogenspiegel -> massive Verschiebung von Flüssigkeit aus dem Intravasal- in den Extravasalraum
  • Was sind Folgen der hohen Östrogenspiegel bei einem Überstimulationssyndrom? massive Verschiebung von Flüssigkeit von intra- nach extravasal -> Aszites -> große Ovarialzysten mit Gefahr eines akuten Abdomens -> Pleuraergüsse -> Ödeme -> Hämokonzentration -> Thromboseneigung
  • Wann ist bei einem Überstimulationssyndrom im Rahmen einer künstlichen Befruchtung von einem Rückgang der Beschwerden zu rechnen? mit der 15./16. Schwangerschaftswoche
  • Was ist das Überstimulationssyndrom Grad III? akut lebensbedrohliche Erkrankung
  • Was ist das sicherste Schwangerschaftszeichen? sonographischer Nachweis der kindlichen Herzaktion ab der 6. SSW
  • Was sind unsichere Schwangerschaftszeichen? Übelkeit und Erbrechen sekundäre Amenorrhö Anstieg der Basaltemperatur um 0,4 - 0,6°C Vergrößerung des Uterus livide Verfärbung von Scheideneingang und Scheide
  • Was sind sichere Schwangerschaftszeichen? sonographischer Nachweis der Herzaktion ab der 6. SSW Hören der fetalen Herztöne Fühlen von Kindsteilen Fühlen der Kindsbewegungen ab der 20. SSW
  • Ab wann kann man die kindliche Herzaktion nachweisen? ab der 6. SSW
  • Ab wann ist bei Eintreten einer SS das beta-HCG nachweisbar? ab dem 9. Tag nach der Konzeption
  • Wozu dient die Folsäure-Substitution in der Schwangerschaft? Verhinderung von Neuralrohrdefekten
  • Wie erfolgt die Berechnung des Geburtsttermins? nach der Naegele-Regel erster Tag der letzten Regeblutung + 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr +/- Anzahl der Tage, die der Zyklus von 28 abweicht Bsp: letzte Periode am 13.03.2012, 32-Tage-Zyklus 13.03.2012 + 7 Tage =  20.03.2012 20.03.2012 - 3 Monate = 20.12.2011 20.12.2011 + 1 Jahr = 20.12.2012 20.12.2013 + 4 Tage = 24.12.2012
  • Wozu dient die Bestimmung des Fundusstandes während der Schwangerschaft? zur Wachstumskontrolle des Ungeborenen
  • Wozu dienen die Leopold-Handgriffe? zur Feststellung von Fundusstand (1. Leopold-Handgriff) und Kindslage 1. Leopold-Handgriff: Feststellung Fundusstand 2. Leopold-Handgriff: Erkennung der Stellung des kindliche Rückens 3. Leopold-Handgriff: Ermittlung des Höhenstandes bei noch nicht in das Becken eingetretene Kind und Unterscheidung zwischen Schädel- vs. Steißbeinlage 4. Leopold-Handgriff: Ermittlung des Höhenstandes bei in das Becken eingetretene Kind 5. Leopold-Handgriff (Zangenmeister-Handgriff): Beurteilung des Verhältnisses knöchernes Becken vs. KindskopfZangenmeister negativ = Kopf überragt die Symphyse nicht, es liegt kein Missverhältnis vorZangenmeister positiv = Kopf überragt die Symphyse, es liegt ein Missverhältnis vor