Politik (Subject) / Industrietypen/branchen (Lesson)

There are 12 cards in this lesson

1. Klausur

This lesson was created by Ligretto.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Verhältniswahl - Beschreibung - Stimmengerechtigkeit - Bindung Wähler-Abgeordneter - Regierungsbildung - Bei der Verhältniswahl entspricht die Zahl der Abgeordnetenmandate einer Partei ihrem prozentualen Anteil an Wählerstimmenbekommt eine Partei 40% der Stimmen bekommt sie auch 40% der Sitze im Bundestag - Jede Stimme zählt etwa gleich viel - "Anonyme" Listen lockern die Beziehung zwischen den Abgeordneten und seinen Wählern - durch die Verhältniswahl wird die Parteizersplitterung begünstigt und somit die Regierungsbildung erschwert -die Koalitionsverhandlungen werden vom Wähler auf die Parteien verlagert was die Kontrolle durch den Wähler erschwert
  • Mehrheitswahl - Beschreibung - Stimmengerechtigkeit - Bindung Wähler-Abgeordneter - Regierungsbildung - relative Mehrheitswahl - absolute Mehrheitswahl - nur der Kandidat mit den meisten Stimmen zieht in den Bundestag ein - die Stimmen unterlegener Kanditaten sind wertlos - durch die Mehrheitswahl entsteht eine enge Bindung zwischen Wähler und Abgeordneten -fördert die Stabilität, ordnet klar die Verantwortung für Regierung und Opposition - relative Mehrheitswahl: lediglich eine Stimme mehr wird zum Sieg benötigt - absolute Mehrheitswahl: es wird die absolute Mehrheit benötigt (entspricht 50%)
  • Funktionen von Wahlen (6) - BürgerbeteiligungWählen ist die einfachste Form der Bürgerbeteiligung - Volksvertreter(Politiker) werden vom Bürger gewählt um in ihrem Auftrag Entscheidungen treffen - Kontrolle durch den Bürgerda eine Legislaturperiode nur 4 Jahre dauert durch die Oppositionda die "Verlierer" der Wahl auch ins Parrlament einziehen, können sie die Regierung überwachen - Auftrag zum Regierendurch die Wahl gibt der Bürger dem Politiker den Auftrag und die Erlaubnis zum Regieren - Meinungsäußerungdie Partei präsentiert durch ihr Wahlprogramm und den Wahlkampf seine Werte und Vorstellungen. Durch das Wählen äußert der Bürger seine persönliche Meinung - Aufruf zur Beteiligungvor jeder Wahl wird der Bürger schriftlich aufgefordert sich an der Wahl zu beteiligen
  • Wer darf wählen gehen? - bei Bundestags- und Landtagswahlen - bei Kommunalwahlen - alle deutschen die am Wahltag das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 3 Monaten in Deutschland leben - bei den Kommunalwahlen darf in fast allen Bundesländern schon ab dem 16ten Lebensjahr gewählt werden
  • passives Wahlrecht - das Recht sich zur Wahl stellen und wählen zu lassen - Jeder aktiv Wahlberechtige kann sich um ein Mandat im Bundestag bemühenauch jene die nicht mindestens 3 Monate in der BR gelebt haben - dies ist auch ohne die Unterstützung einer Partei, also als unabhängiger Kandidat möglich
  • Wahlrechtsgrundsätze Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in geheimerdie Entscheidung der Wähler ist für andere nicht erkennbar oder nachprüfbar freieres ist verboten die Wahlentscheidung durch Druck, Erpressung oder Bestechung zu beeinflussen gleicherjede Stimme hat den gleichen Zählwert, öffentlichen Stellen ist es verboten für eine bestimmte Partei mehr Werbung zu machen unmittelbarer/direkterder Wähler bestimmt den Mandatsträger direkt, es sind keine Zwischeninstanzen (z.B. Wahlmänner) erlaubt und allgemeinener Wahl gewähltdie Teilnahme  an Wahlen ist unabhängig von Einkommen, Besitz, Bildung, Konfession , Geschlecht etc. Gleichheit, Freiheit, allgemein, direkt/unmittelbar, geheim
  • Industrie - Kennzeichen der Fertigung - Kapitaleinsatz - Qualifikation der Arbeiter - Absatzmarkt - Verhältnis von Betriebsmitteln und Personal - Beispiele Mehrfachfertigung hoher Kapitaleinsatz angelernte Arbeiter, Spezialisten anonymer Markt, indirekter Absatz viel Betriebsmitteleinsatz, Personal hauptsächlich zur Kontrolle Verpackungsindustrie, Lebensmittelindustrie, Kunststoffindustrie etc. Industrie- und Handelskammer
  • Handwerk - Kennzeichen der Fertigung - Kapitaleinsatz - Qualifikation der Arbeiter - Absatzmarkt - Verhältnis Betriebsmittel und Personal - Beispiele Einzelfertigung im Vergleich geringer Kapitaleinsatz qualifizierte Facharbeiter, Meister, Gesellen Privatpersonen, direkter Absatz viel Personaleinsatz, Betriebsmittel→ Hilfsmittel Tischlerei, Friseur, Bäcker etc Handwerkskammer
  • Industrietypen (4) Industriebranchen -Grundstoff- und ProduktionsgüterindustrieBergbau, Steine- Erde- Mineralölverarbeitung, Sägewerke - InvestitionsgüterindustrieMaschinenbau, Fahrzeugbau, Schiffsbau, Eisen-,Blech-, Metallwarenindustrie -VerbrauchsgüterindustrieSchuhindustrie, Textilindustrie, Druckindustrie, Spiel- Schmuckwaren - Nahrungs- und GenussmittelindustrieMühlenindustrie, Backwarenindustrie, Brauereien, Tabakindustrie, Fleischwarenindustrie
  • Berufsbildungsgesetzt - Aufgabe - Begriffe der beruflichen Bildung - wesentliche Inhalte - Aufgabe: die rechtliche Grundlage für alle anerkannten Ausbildungsberufe allgemeine Vorschriften, die für alle Ausbildungsbetriebe einheitlich sind - Begriffe: Berufsausbildung breit angelegte Grundbildung in einem geordneten Ausbildungsgang Berufliche Fortbildung erlernte Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und den fortschreitenden technischen Entwicklungen anpassen Berufliche Umschulungsoll zu einer anderen beruflichen Tätigkeit befähigen weil der ursprüngliche Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann - Allgemeine Regelungen Rechte und Pflichten des Ausbildenden/Auszubildenden die Berechtigung auszubilden die Anerkennung von Ausbildungsberufen Kündigung während der Ausbildung Vergütungsansprüche das Prüfwesen die Berufliche Fort- und Weiterbildung  
  • Inhalte des Berufsausbildungsvertrag Art, sachliche und zeitliche Gliederung und Ziel der Berufsausbildung Beginn und Dauer der Ausbildung Dauer der Probezeit, dauer der Urlaubs Vorraussetzungen für die Kündigung Zahlung und Höhe der Vergütung
  • Pflichten der Vertragspartner - Ausbildenden - Auszubildenden Ausbildenden: erforderliche Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln Ausbildungsmittel kostenlos zu Verfügung stellen zum Berufsschulbesuch anhalten und freistellen Charakterlich fördern. sittlich und körperlich nicht gefährden nur Aufgaben geben die dem Ausbildungszweck dienen Ausbildungszeugnis ausstellen Auszubildenen: übertragene Aufgaben sorgfältig ausführen an Ausbildungsmaßnahmen, für die er freigestellt wird, teilnehmen den Weisungen von Ausbildern folgen, die im Rahmen der Ausbildung erteilt werden Werkzeuge, Maschinen und Einrichtung pfleglich behandeln Über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen bewahren