11

empirische Sozialforschung (Subject) / Fragebogenkonstruktion (Lesson)

13/14

This lesson was created by noraelena.

Learn lesson

Advertisement
  • Statements sollten... gesamten Bereich des latenten Sachverhalts abdecken einfach,klar, deutlich und präzise formuliert sein immer nur einen Gedanken enthalten möglichst keine absoluten Größen enthalten keine unverständlichen Begriffe enthalten
  • Heikle Fragen am Ende des Fragenkomplexes verharmlosende Formulierung/ Umschreibung "Mitläufereffekt" Alltäglichkeit Überrumpelung
  • grundlegende Struktur Fragebogen: 1. Information und Instruktion (Ziel, Bedeutung, Hinweis auf Anonymität) 2. Einstiegsfrage: warm up 3. thematisch zusammenhängende Frageblöcke 4. Standarddemografie am Ende 5. Schluss 
  • Ordnung der Fragen in thematische Blöcke: Befragter weder unter- noch überfordert Orientierung der Spannungs- an der Konzentrationskurve logische Reihenfolge der Module Überleitungstexte bei Wechsel der Themenblöcke
  • Pretests sind notwendig, um.. Fehler bei der Konstruktion des Erhebungsinstruments aufdecken Fehler bei der Durchführung aufdecken Frageformulierungen zu testen Auskunft über: Verständlichkeit der Fragen Interesse und Aufmerksamkeit der Befragten Reihenfolgeeffekte Dauer der Befragung
  • Standardbeobachtungs-Pretest: unter realistischen Bedingungen, 20-100 Tests Berichten über alle Probleme und Auffälligkeiten  +schnell, problemlos durchführbar, verlässliche Infos über technische Mängel - nicht alle auftretenden Probleme werden berichtet  
  • kognitive Pretestverfahren Befragte wissen von Testcharakter testen einzelne Fragen -> Verständnisprobleme im Gespräch entdeckt 1. Probing (Nachfrage) 2. Paraphrasing (in eigenen Worten wiederholen) 3. Think Aloud Interview (laute Äußerungen) 4. Behaviour Coding (Bericht über Reaktion) + Prüfung des Fragenverständnisses - keine Infos über Funktionsfähigkeit des Ganzen
  • persönliches face-to-face Interview: Vorteile: Verständnisprobleme direkt klärbar Beeinflussung durch 3. protokollierbar sofortige Dateneingabe Nachteile:  hohe Kosten, Zeitaufwand Interviewereffekte
  • telefonisches Interview: Vorteile:  einfache Stichprobenziehung sofortige Dateneingabe geringe Intervieweffekte Nachteile: keine visuellen Hilfsmittel Probleme Missbrauch zu Werbezwecken
  • postalische Befragung: Vorteile: weniger Problem mit soz. Erwünschtheit Befragte können nachdenken Nachteile: keine Kontrolle der Situation geringe Ausschöpfungsquote
  • Advertisement
  • Online-Befagung: Vorteile: kaum Kosten visuelle Effekte einsetzbar sofortige Dateneingabe Nachteile: Selektionseffekte Stichprobenziehung problematisch