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Psychologie und Kulturelle Vielfalt (Subject) / 1 Einleitung: Warum Diversität (Lesson)

Kulturelle Vielfalt.

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  • 1 Einleitung: Warum Diversität? deutsche Gessellschaft von sozialen, ökonomischen und politischen Veränderungsprozessen geprägt. → Diversifizierung von Lebensstilen, soziale Milieus.  Diversifizierung wirkt sich auf nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens aus. im sozialen Umfeld, Einfluss auf Pluralisierung von Lebenstilen, z.B. Zusammensetzung von Familien.  (zunahme von Alleinerziehenden, Patchwork-Familie, Regenbogenfamilie)  Ethisch-kulturelle Diversifizierung durch Migrationsrozesse→ veränderte Bewohnerstruktur.→stellt Anforderung an Bildungsinstitutionen. Wirtschaft: Altern der Bevölkerung beieinflusst: Wirtschaftswachstum, Spartätigkeit, das Investitions- und Konsumverhalten, Arbeitsmärkte, Renten, Steueraufkommen, Transferleistungen zw. den Generationen. Diversifizierung bietet Chencen, stellt vor Herausvorderungen, → wachsender Bedarf an Personen die mit Chancen und Herausforderungen von gesellschaftlicher Diversität vertraut sind.
  • 1.1 Warum ist Diversität ein relevantes Thema?   Begriff  der Diversität (engl Diversity) bezieht sich allgemein auf die menschl. Vielfalt.   Beispiel aus der Unternehmensführung: Begriff Diversität /Diversity:   Diversität im Zusammenhang mit Management→ Diversity Management = Personal und Organisationsentwicklung. Ziele = soziale, kulturelle Vielfalt von Mitarbeitern konstruktiv zu nutzen. z.B. bei Generierung von innovativen Lösungen. Leitgedanke= Klima der Wertschätzung → Motivation der Mitarbeiter ihre vielfältigen Ressourcen in den gemeinsamen Arbeitsprozess einzubringen, Untersuchungen zeigen: sozial und kulturell heterogene Arbeitsgruppen homogenen Arbeitsgruppen bei der Bewältigung bestimmter Gruppenaufgaben überlegen sein können. (z.B:bei solchen die innovative Lösungen erfordern) Dies kein Selbstläufer : Mitglieer müssen sich kompetent fühlen.  trotzt kultureller Unterschiede miteinander kommunizieren, kooperieren. → Förderung interkultureller Kompetenzen = zentrales Element ansonten eher Produktivitätseinbußen. Gefühl als vollwertige und gleichberechtigte Mitglieder der Arbeitsgruppe respektiert werden. →Implementierung von Antidiskriminierungspolicys. (Schutz durch Bestimmungen und Richtlinien) Sensibilisierung für Verhaltensweisen und Organisationsformen, die als diskriminierend erlebt werden können. Ansätze nicht nur auf den Unternehmenskontext begrenzt: Bildungsinstitutionen (Inklusim heterogener Schüler oder Studierendengruppen) Stadtteilorientierte Arbeit (Förderung von interkulturellen Kooperationen im Stadtquartier) → Gemeinsam ist allen: profitieren von Diversität, Potentioal eines ökonomischen und sozialen Nutzens.→ Bedarf an Geltungsmaßnahmen. weiteres Argument sozial-politischer Natur: Herstellung von Chancengleichheit.: Unterschiedde zw Menschen hängen mit unterschiedlichen sozialen/kulturellen Gruppen ab. Gruppenzugehörigkeit öffnen/verschließen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und Institutionen. Erste ansätze durch des Diversity Managements durch Emanzipationsbewegungen sozial marginalisierter (an den Rand gedrängter) gesellschaftlicher Gruppen. primäres Ziel dieser Ansätze= weniger in der Produktionsmaximierung, sondern Sicherung von Teilhabe und Schutz vor Diskriminierung von Individuen aus sozial-benachteiligten Minoritäten. Aufgabe von PsychologInnen: Wissen über den Menschen vermehren  Kenntnisse und Fähigkeiten zum Wohle des einzelnen und der Gesellschaft einzusetzen. (Ethische Richtlinien des DGPs und BDP) →Abbau von Diskriminierung, Herstellung von Chancengleichheit = für viele Psychologen in Wissenschaft und Praxis ein handlungsleitender Wert. Gesetzlich festgelegt: Dass Personen aufgrund gruppenbezogener Unterschiede nicht diskriminiert werden dürfen = gesetzlich normiert. Artikel 3 GG. detailierte Regelungen im Allgemeinen Geleichbehandlungsgesetz (AAG): vier Gleichbehandlungsrichtlinien der Europäischen Union:  Gleichbehandlung verschiedener Gruppen im Beruf Antirassismus Gleichbehandlung der Geschlechter in der Arbeitswelt Gleichbehandlung der Geschlechter außerhalb der Arbeitswelt. weiterhin festgeschrieben = in welchen Bereichen Benachteiligung dieser Gruppe unzulässig sind und wann eine ungleiche Behandlung  eine unzulässige oder eine zulässige Benachteiligung darstellt. , näher beschrieben: Arbeitsrechtliche Aspekte, außerdem: Antidiskriminierungsstelle des Bundes wird festgelegt. auf Länderebene: Gesetze zur Gleichstellung von Geschlechtern, Menschen mit Behinderung, deren Namen und Regelungen ja Bundesland unterschiedlich. Auf Bundesebene ist die Umsetzung in der Bundesverwaltung bzw. im Bereich der öffentlichen Behörden und nur bezüglich Behinderungen und Geschlecht und in den Gerichten des Bundes geregelt.  
  • 1.2 Diversität im Studium Diversität im europäischen akademischen Kontext   Diversifizierung spiegelt sich in der Zusammensetzung der Studierendenschaft wieder. (↑ Zahl der nicht traditionell Studierenden: teilzeit, berufstätig, ü30, unterpreviligierte Gruppen) zei Einflussfaktoren dafür =  demografische Wandel Internationalisierung zu 1: demografischer Wandel = ein oder mehrere Merkmale innerhalb der Bevölkerung ändern sich - sehr oft  af Altersstruktur bezogen. hier direkter Einfluss: wie viele Personen eine Ausbildungsstufe anstreben und absolvielen abhängig davon wie viele Pers. in dem typischen Alter dafür sind, vorangehenden Ausbildungsstufen erfolgreich absolviert haben.  damit verknüpft = wie viele, welche Art von fachkräften aktuell gesucht werden.  im demografischen Report wird deutlich: Population in der EU , besonders Deutschland immer älter. → Bedeutung für Diversität im Studiumskontext: Programme für ältere Studierende immer stärker nachgefragt. zu2: Austausch von Studenten durch offene Grenzen druch spezielle Austauschprogramme gefördert, angestrebte Mobilität durch "Erasmus"-Programm: Erasmus von Rottendam, European Action Sheme for the Mobility of University Student) im Ausland erworbene Studienleistungen durch ein einheitliches Leistungspunktesystem : ECTS; European Credit Transfer System. einfacher. aktuelle Diskussion = neues Programm "Erasmus für alle", summe beinhaltet Mobilitätsförderunf für 2,2 Millionen Studierende. Mobilität  durch abschlüsse und Ausbildungs- Weiterbildungsmöglichkeiten vereinheitlicht→ Anerkennung im Heimatland weniger Probleme: Bologna-Prozess→einheitlicher europäischer Hochschulrausm, Umstellung auf das Bachelor/Master-System. Diversität im Studienalltag an der FernUni Hagen effektier umgang mit Diversität und Heterogenität in formalen Bildungssystemen = Schlüsselstrategie zur Erreichung nationaler und transnationaler Bildungsziele. wie in Leitlinen für die Bildungspolitik UNESCO , oder dem Europäischen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommissionen formuliert. 80% der Studierenden mit Durchschnittsalter von 30 → FU Hagen = "die " Uni für nicht-traditionelle Studierende: Verodnung über den Hochschulzugang ind er der beruflichen Bildung Qualifizierter (Berufsbildungshochschulzugangsverordnung) →wichtige Grundlagen für die Inklusion weiterer Personengruppen geschaffen, denen Aufnahme eines Studium erschwerten Bedingungen unterlag.(beruflich Qualifizierte ohne Hochschulreife)→ Personengruppen denen das deutsche Schulsystem ungleiche Bildungschancen, Patizipationschancen zuweist können nun profitieren, (hierzu zählen: Personen mit Migrationshintergrund, Personen aus ökonomisch unterpreviligierten herkunftsfamlilien und Pers. mit Behinderung) zeitliche Flexibilität und örtliche Ungebundenheit →bietet Inklusion von Pers. aus den oben genannten Gruppen besondere Chancen. (alleinerziehende Elternteile, ältere Erwachsene mit eingeschränkter Mobilität) Allerdings: Fernstudium ist anspruchsvoll, vorraussetzungsreich: Selbstorga, Zeitmanagment, Nutzung virtueller Bildungs- und Kommunikationsszenarien, hohes Maß an Medienkompetenz und digitaler Bildung ("media and information literacy", "digital literacy") Gleichstellungsstellte= strukturell wird auf gleichstellung der Geschlechter hingewirkt. größeres Forschungsprojekt am Lehrgebiet Sozialpsychologie beschäftigt sich mit Diversität in der Fernlehre. Study-Buddy-Projekt = Teil dieses Programmr: studierende im ersten Semester in Zweierteams zum austausch von persönlichen Informationen, zur Zusammenarbeit bei den Studieninhalten und zur gegenseitigen Unterstützung angehalten.  
  • 1.3. Diversität in der beruflichen Praxis   PschologInnen arbeiten mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen kulturenn Gruppen. →nicht davor gefeit , dass eigene Stereotype und Vorurteile ihr reaktionen und Verhaltensweisen gegenüber diesen Menschen beeinflussen, →Stereotype und Vorurteile beeinflussen häufig unbewusst unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. erster Schritt dem Einfluss von Stereotypen entgegenzuwirken = diese bewusst machen, potenzielle Grenzen der eigenen Professionalität zu entdecken. → Reflektion. such mit eigenen Vorurteilen und Haltungen gegenüber unterschiedlichen Gruppen aktiv auseinandersetzen Einfluss von Stereotypen und Vorurteilen auf psychologische Berufstätigkeiten im Kontext professioneller psychologischer Beratung untersucht worden.:  Sue et al. unterscheiden drei Komponenten die einen kluturell versierten Beratungspsychologen ausmachen:  das Bewusstsein um persönliche Einstellungen gegenüber kulturell unterschiedlichen Klientinnen und Klienten  Wissen um unterschiedl. Kulturen Fähigkeit auf die Kultur abgestimmte Interventionstechniken zu nutzen. →Eindruck davon bekommen auf welvhe subtile Arten Stereotype die professionelle Interaktion zw psy. Berater und ihren Klienten potentiell beeinflussen können. Pflichtvertiefungstext:  
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